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Video: Wie viel CO2 wird jährlich durch eine Windkraftanlage eingespart?

Als emissionsfreie Technologie zur Stromerzeugung leistet die Windkraft einen wichtigen Beitrag zur Reduktion von Treibhausgasen. Wie groß dieser positive Beitrag zum Klimaschutz sein kann, berichtet Dr. Jörn Parplies von der wiwi consult im Interview mit wind-turbine.com.

CO2-Ersparnis ist abhängig vom Standort und Anlagentyp

Die Grundlage für die Berechnung der CO2-Ersparnis ist die erzeugte Strommenge einer Windkraftanlage. Diese unterscheidet sich je nach Anlagentyp und Standort-Bedingungen: Beispielsweise wird an einem Binnenlandstandort (Onshore) aufgrund der schwächeren und weniger steten Winde ein geringerer Energieertrag als auf See (Offshore) erreicht. Ebenso verfügt eine alte Windkraftanlage natürlich über weniger Leistung und erzeugt weniger Strom als ein moderner Anlagentyp.

Für eine moderne Windkraftanlage rechnet Dr. Parplies deshalb mit den folgenden Werten:

• Rotordurchmesser von ca. 130 bis 150 m
• Turmhöhen von ca. 130 bis mehr als 160 m
• Generatorleistungen von 3 bis 5 MW
• 12 bis 14 Mio. kWh Stromerzeugung pro Jahr an einem durchschnittlichen Binnenlandstandort

Anhand dieser Faktoren ergibt sich pro Jahr eine CO2-Einsparung von etwa 10.000 Tonnen durch eine einzelne, moderne Windkraftanlage.

Da, wie jeder Branchenkenner weiß und mitverfolgen kann, die technischen Standards für Windkraftanlagen stetig steigen, wird aller Wahrscheinlichkeit nach auch die eingesparte Menge an CO2 pro Windkraftanlage weiter steigen. Die in Deutschland installierten Windenergieanlagen leisten also schon heute und werden auch in der Zukunft einen entscheidenden Beitrag zur CO2-Einsparung leisten.

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