Crowdinvesting

Crowdinvesting-Markt: Enormes Potenzial für Anleger

Der Markt für Crowdinvesting wächst stetig weiter: Laut Crowdinvest-Report 2017 wurde im vergangenen Jahr in Deutschland ein Schwarmfinanzierungsvolumen von 200 Millionen Euro realisiert. Dies entspricht einem Wachstum von +171% gegenüber dem Vorjahr. Insbesondere das Immobiliensegment konnte dabei ein enormes Wachstum verzeichnen: Hier haben sich Crowdinvestments im dritten Jahr in Folge mehr als verdreifacht. Dabei werden nachhaltig erbaute Immobilien für private Anleger immer interessanter. Beim Verkauf erzielen energetisch optimierte Immobilien inzwischen 10 bis 15 Prozent höhere Preise als konventionell gebaute Häuser in gleicher Lage.

Da es allerdings noch immer kein allgemein gültiges Gütesiegel für nachhaltige Immobilienfonds gibt, sind Bewertung und Zertifizierung geeigneter Gebäude bei der Auswahl das größte Problem. Was aber macht ein Neubauprojekt oder eine energetische Sanierung tatsächlich nachhaltig? Auf diese Faktoren sollten Anleger achten.

Entscheidend: der Standort

Im Zuge des anhaltenden Baubooms in den Großstädten nimmt die Versiegelung von Bodenflächen weiter zu. Obwohl die Zahl der neu bebauten Hektar in Deutschland seit einigen Jahren leicht sinkt, werden dennoch rund 80 Hektar pro Tag durch Siedlungen, Gewerbegebiete oder Straßenbau versiegelt. Von den 30 Hektar pro Tag, die die Bundesregierung für das Jahr 2020 anvisiert hat, sind wir also weit entfernt.

Nachhaltig denkende Anleger sollten also statt Neubaugebieten, die die Landversiegelung weiter vorantreiben, eher energetisch sanierte Bestandsimmobilien oder Neubauten auf bereits erschlossenen Flächen wählen. In vielen deutschen Städten gibt es Baulücken oder seit langem leerstehende Gebäude. Nutzt man sie zur Nachverdichtung, muss kein innerstädtisches Grün weichen.

Lässt sich eine Versiegelung im Rahmen eines Neubau-Investments partout nicht vermeiden, lohnt sich für den Anleger ein Blick auf die geplanten baulichen Details: Bekommt das Gebäude ein Gründach, das Lebensraum für Vögel und Insekten bietet und Regenwasser auffangen kann? Wird die Auffahrt mit voll versickerungsfähigen Rasengitterfüllsteinen anstatt mit Pflaster gestaltet?

Aufs richtige Material kommt es an

Neben der möglichen Flächenversiegelung durch eine neue Immobilie sollte für nachhaltig interessierte Anleger bei der Auswahl des passenden Projekts das Baumaterial im Mittelpunkt stehen. 6,5 Prozent des CO2-Ausstoßes weltweit werden durch die Zementproduktion verursacht

Durch den Einsatz von regionalem Holz als Hauptbaustoff fällt wesentlich weniger graue Energie an, also von Energie, die für Herstellung, Transport und Entsorgung eines Produkts aufgewendet wird, als beispielsweise durch die Verwendung von Beton. Die Nutzung von Holz ist aktiver Klimaschutz, weil Holz für lange Zeit große Mengen CO2 bindet. Durch die nachhaltige Holznutzung wird der Anstieg von Kohlendioxid in der Atmosphäre gebremst. Weitere Vorteile liegen beim deutlich geringeren Verbrauch von Dämmmaterialien und in einer wohngesunden Atmosphäre

Baukonzept der Zukunft

Ein Projekt, das all diesen Ansprüchen gerecht wird, ist zurzeit für die Mainzer Innenstadt in Planung. Nach seiner Fertigstellung Mitte 2019 soll das Quartier an den Römersteinen höchste Energie- und Umweltstandards erfüllen. Dafür sorgt bereits die Planung des Gebäudes in Holzbauweise.

Darüber hinaus sollen durch eine ausgezeichnete Gebäudedämmung und den Einsatz qualitativ hochwertiger Baukomponenten und Haustechniksysteme Wärmeverluste vermieden und freie Wärmegewinne maximiert werden. Schon mit diesen Maßnahmen wird ein Energieeffizienzniveau erreicht, das dem Passivhausstandard entspricht.

Zum Plusenergiegebäude wird das Quartier durch die geplante Nutzung bifazialer Photovoltaikanlagen an der Lärmschutzwand des Gebäudes. Diese Anlagen produzieren Strom aus Sonnenlicht und nutzen dabei auch reflektiertes Licht auf der Modulrückseite zur Stromerzeugung. Damit decken sie einen Teil des Energiebedarfs des Gebäudes ab. Mit dem selbst erzeugten Solarstrom sollen unter anderem auch Ladestationen für Elektroautos in der Tiefgarage betrieben werden.

An der Entstehung des zukunftsweisenden Bauprojekts können umweltbewusste Anleger direkt und eigenwirksam teilhaben. Über Wiwin.de, eine Plattform für nachhaltiges Investieren, können sie an einer Crowdinvesting-Kampagne zur Finanzierung teilhaben und vom Erfolg des Projekts profitieren.