Das Risiko-Profil von ENERGIEZINS IMMOBILIEN 2017

Die angebotene Kapitalanlage ist als unternehmerische Beteiligung mit speziellen Risiken behaftet. Es handelt sich um eine langfristige, schuldrechtliche Beziehung. Das Darlehensangebot ist mit wirtschaftlichen, rechtlichen und steuerlichen Risiken verbunden. Nachfolgend können nicht sämtliche Risiken aufgeführt werden; auch die nachfolgend aufgeführten Risiken können in diesem Rahmen nicht abschließend erläutert werden.

Eine ausführliche Darstellung von Risiken findet sich in der Anlegerbroschüre, die zum Herunterladen auf dieser Seite bereitsteht.

Im Zusammenhang mit der angebotenen Vermögensanlage besteht für den Anleger das Risiko im Teil- oder Totalverlust des eingesetzten Kapitals und der Zinsansprüche. Darüber hinaus besteht für einen Anleger als Maximalrisiko die Gefährdung seines weiteren Vermögens bis hin zur Privatinsolvenz, wenn er trotz des Teil- oder Totalverlustrisikos Zins- und Rückzahlungen aus der Kapitalanlage fest zur Deckung anderweitiger Verpflichtungen oder seines Lebensunterhalts eingeplant hat. Das gilt insbesondere, wenn der Anleger den Erwerb der Vermögensanlage teilweise oder vollständig fremdfinanziert hat, z.B. über einen Bankenkredit; er hätte den Kapitaldienst für diese Fremdfinanzierung auch dann zu leisten, wenn keinerlei Rückflüsse aus der Vermögensanlage erfolgen sollten. Der betreffende Anleger könnte somit nicht nur sein eingesetztes Kapital verlieren, sondern müsste das zur Finanzierung der Vermögensanlage aufgenommene Fremdkapital inklusive Zinsen zurückzahlen und/oder die eventuellen zusätzlichen Steuern leisten. Auch eventuelle zusätzliche Steuern auf den Erwerb, die Veräußerung oder die Rückzahlung der Vermögensanlage wären vom Anleger im Falle fehlender Rückflüsse aus seinem weiteren Vermögen zu begleichen.

Die Benner Kleiderman Grundbesitz GbR ist im Immobilienbereich tätig und damit den typischer-weise mit diesem Markt verbundenen Risiken ausgesetzt. Im Rahmen der energetischen Sanierung können sich Bauprojekte verteuern oder die Baumaßnahmen Mängel aufweisen. Vertragspartner können insolvent gehen oder aus anderen Gründen vollständig ausfallen. Mikrolagen der Immobilien können sich durch äußere Faktoren, wie z.B. Fluglärm, Baumaßnahmen, negativ verändern, und die Vermietbarkeit der Immobilien beeinträchtigen. Es können Schäden an der Bausubstanz von Immobilien oder an den technischen Anlagen (z.B. Heizungsanlage) auftreten, die nicht versichert sind und zu hohen Investitionen, Reparaturkosten oder dem Verlust der jeweiligen Immobilie führen können. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass außergewöhnliche Risiken wie Erdbeben, Umweltkatastrophen, schwere Stürme, kriegerische Auseinandersetzungen, Flugzeugabstürze, Meteoriteneinschläge oder sonstige Ereignisse höherer Gewalt auftreten und die Immobilien betreffen. Auch kann nicht ausgeschlossen werden, dass menschliche Eingriffe wie Vandalismus erfolgen. Jedes dieser Ereignisse kann die Rentabilität der Immobilien mindern. Nach einem Schadensfall kann der Versicherungsschutz durch Kündigung des Versicherers entfallen, bzw. der Versicherer kann unter bestimmten Bedingungen von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen, sodass die Immobilien nicht oder nicht vollumfänglich versichert wären. Die Immobilien der Emittentin sind in hohem Umfang fremdfinanziert und insofern für Zinsänderungen, Erlösschwankungen oder ansteigende Betriebsausgaben anfälliger als Objekte oder Unternehmen, die nicht oder nur in geringem Ausmaß mit Fremdkapital finanziert sind. Die Änderung staatlicher Rahmenbedingungen für Immobilien (z.B. Steuern, Abgaben, Vorschriften) können sich negativ auf die Rentabilität der Immobilien auswirken. Es besteht das Risiko, dass die Emittentin geringere Ergebnisse oder Verluste erwirtschaftet, was zu geringeren Zinszahlungen an den Anleger bis hin zum Totalverlust des Anlagebetrags führen kann.

Bei sämtlichen Verträgen, die die Emittentin bis zum Zeitpunkt des öffentlichen Angebots noch nicht abgeschlossen hat, besteht das Risiko, dass ein geplanter Vertragsabschluss letztlich nicht erfolgt. Dies könnte sich für die Emittentin dahingehend auswirken, dass sie ihre Geschäftsaktivitäten nicht ausüben kann. Durch die Emittentin bereits abgeschlossene Verträge könnten vorzeitig gekündigt, anderweitig beendet oder nicht erfüllt werden. In diesen Fällen besteht jeweils das Risiko, dass die Emittentin ihren Aktivitäten nicht wie geplant nachgehen kann und dass Leistungen der Vertragspartner nicht wie geplant an ihn erfolgen. Zudem könnten in diesen Fällen zusätzliche Kosten (z.B. für die Rechtsverfolgung) entstehen. Es besteht das Risiko, dass die Emittentin geringere Ergebnisse oder Verluste erwirtschaftet, was zu geringeren Zinszahlungen an den Anleger bis hin zum Totalverlust des Anlagebetrags führen kann.

Die Entwicklung des Immobilienmarktes, auf dem die Emittentin tätig ist, ist fortwährenden und dynamischen Änderungen unterworfen. Es ist daher nicht auszuschließen, dass allgemeine Veränderungen in der Immobilienbranche negativen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit der Emittentin haben könnten. Es besteht das Risiko, dass die Emittentin geringere Ergebnisse oder Verluste erwirtschaftet, was zu geringeren Zinszahlungen an den Anleger bis hin zum Totalverlust des Anlagebetrags führen kann.

Wettbewerbsreaktionen und deren Einfluss auf den Immobilienmarkt, z.B. durch neue Techniken, Preispolitik und besondere Strategien von Mitbewerbern lassen sich nicht voraussehen. Die Entwicklung durch Konkurrenzunternehmen könnte die Umsatzsituation der Emittentin beeinträchtigen. Es besteht das Risiko, dass die Emittentin geringere Ergebnisse oder Verluste erwirtschaftet, was zu geringeren Zinszahlungen an den Anleger bis hin zum Totalverlust des Anlagebetrags führen kann.

Für alle Zahlungsansprüche der Anleger gilt ein Zahlungsvorbehalt. Anleger haben gegen die Emittentin nur dann einen Anspruch auf die Zahlung der Zinsen sowie die Rückzahlung der Vermögensanlage, wenn durch diesen Anspruch ein Insolvenzeröffnungsgrund bei der Emittentin (Zahlungsunfähigkeit, drohende Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung) nicht herbeigeführt werden würde. Daher ist das Bestehen eines Anspruchs der Anleger auf Zahlungen von der wirtschaftlichen Situation der Emittentin und insbesondere auch von deren Liquiditätslage abhängig. Für den Anleger besteht das Risiko, dass er im Falle des Vorliegens eines solchen Zahlungsvorbehaltes keine Zahlungen zum eigentlichen Zahlungstermin mangels Vorliegens eines Anspruchs vom Emittenten verlangen kann. Wird der Zahlungsvorbehalt nicht beseitigt, hat dies den Totalverlust des Anlagebetrags für den Anleger zur Folge. Im Falle der Liquidation der Emittentin sind die nachrangigen Ansprüche der Anleger erst nach einer etwaigen Befriedigung dinglich besicherter Ansprüche anderer Gläubiger sowie anderer nicht nachrangiger Gläubiger zu bedienen. Im Falle der Eröffnung eines Insolvenzverfahrens über die Emittentin kann der Anleger seine Ansprüche (Zinsen, Rückzahlung) gegenüber dem Insolvenzverwalter nur als nachrangiger Insolvenzgläubiger geltend machen. Zahlungen an den Anleger aus der Insolvenzmasse erfolgen erst dann, wenn alle ihm vorgehenden Ansprüche, insbesondere die nicht nachrangigen Ansprüche sowie alle nachrangigen Forderungen im Sinne von § 39 Absatz 1 Nr. 1 bis 5 der Insolvenzordnung, vollständig erfüllt wurden. Die Höhe der tatsächlichen Zahlungen ist damit abhängig von der Höhe der Insolvenzmasse. Reicht die Insolvenzmasse nicht aus, um auf nachrangige Forderungen im Insolvenzverfahren Zahlungen zu leisten, hätte dies für den Anleger den Totalverlust des Anlagebetrags zur Folge.

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