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Die Unternehmensdetails von EINHUNDERT Energie

Die Leitlinie von EINHUNDERT: Pariser Übereinkommen zur Reduktion von CO2-Emissionen

Das Pariser Übereinkommen verkörpert für EINHUNDERT eine wichtige Leitlinie für den Klimaschutz: 195 Staaten einigten sich am 12. Dezember 2015 auf ein rechtsverbindliches Vertragswerk, um der akuten Bedrohung durch den Klimawandel wirksam zu begegnen. Ziel dieses weltweiten Übereinkommens ist die Begrenzung der globalen Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius im Vergleich zum vorindustriellen Temperaturniveau. Die signifikante Senkung klimaschädlicher Treibhausgas-Emissionen (insbesondere CO2) ist dabei von allesentscheidender Bedeutung.

Erfüllung der Klimaschutzziele durch klimaneutralen Gebäudebestand

Der Gebäudesektor spielt eine entscheidende Rolle beim Klimaschutz: Gebäude sind verantwortlich für rund 35% des Endenergieverbrauchs und ca. 30% der CO2-Emissionen in Deutschland.[1]

Im Rahmen des Klimaschutzpakets hat die Bundesregierung im Oktober 2019 den Gesetzentwurf für das Gebäudeenergiegesetz vorgelegt, welches eine Senkung der Energiebilanz von Gebäuden zum Ziel hat. Das konkrete Ziel ist, die CO2-Emissionen im Gebäudesektor bis 2030 um mehr als 40% zu senken.[2] Neben bekannten Maßnahmen zur Reduktion von CO2-Emissionen aus Wärmeverbrauch, wie z. B. Wärmedämmung oder Heizungssanierung, stellt sich die Frage: Wie lässt sich die Stromversorgung des Gebäudebestands nachhaltig gestalten? Nach der Ansicht von EINHUNDERT werden massive Investitionen in nachhaltige, lokale Energielösungen für die Stromversorgung erforderlich sein.


[1] Umweltbundesamt, 2019a: Energiesparende Gebäude.

[2] Umweltbundesamt, 2019b: Klimaschutz in Zahlen: der Sektor Gebäude.

Die Mission von EINHUNDERT ist der Ausbau von PV-Mieterstromanlagen als Beitrag zum CO2-neutralen Gebäudebestand.

Photovoltaik-Anlagen auf Mehrparteiengebäuden als Schlüssel zu mehr Nachhaltigkeit im Gebäudesektor

PV-Mieterstromanlagen produzieren sauberen Solarstrom mit Photovoltaikmodulen auf dem Gebäudedach und versorgen damit die Endverbraucher, mithin Mieter im Gebäude – in der Regel kostengünstiger als der lokale Energieanbieter. Das macht die Energieversorgung nachhaltig und entlastet die Stromnetze, weil der Strom lokal erzeugt und verbraucht wird.

PV-Mieterstromanlagen sind wenig verbreitet und bieten folglich großes Potenzial

Dachflächen von Mehrparteiengebäude bieten ein großes Potenzial für Photovoltaik zur Erzeugung von CO2-neutralem Strom direkt vor Ort.

Im Gesamtjahr 2019 wurden jedoch lediglich 942 neue PV-Mieterstromanlagen angemeldet,[1] die nach unserer Schätzung ca. 4.700 Haushalte versorgen.[2] Damit ist weniger als 1% der gesamten Photovoltaik-Leistung in Deutschland auf Mehrparteiengebäuden installiert.[3] Nach Einschätzung von EINHUNDERT wohnen über 45% der Deutschen in Gebäuden mit drei oder mehr Parteien.[4] Davon eignen sich 370.000 Gebäude für PV-Mieterstromanlagen.[5]

Zum Vergleich: Im Einfamilienhausbereich wurden 2019 über 58.000 Photovoltaik-Anlagen („PV-Anlagen“) mit maximal 10 kWp[6] Größe auf Hausdächern installiert,[7] sodass damit ca. 58.000 Haushalte mithilfe eigens produzierten Solarstroms nahezu klimaneutral leben und von günstigerer Energie profitieren können.

„ Im Durchschnitt werden 2 von 3 der Endverbraucher Stromkunden bei EINHUNDERT in den Gebäuden, in denen wir PV-Mieterstromanlagen betreiben und als Stromanbieter im Gebäude auftreten.“ D.h. „Stromkunden bei EINHUNDERT“ vorziehen vor „in den Gebäuden“.

 

Erhebliche Hürden für Immobilieneigentümer bei der Umsetzung von PV-Mieterstromanlagen

Für PV-Mieterstrom gibt es bisher nur wenige ganzheitliche Dienstleistungen oder Lösungsansätze: Immobilieneigentümer sind mit der oftmals aufwendigen Planung, Installation und dem Betrieb weitgehend auf sich allein gestellt. Sie müssen Messtechniker, Solarteure, und Elektriker bei Planung und Installation koordinieren. Für den Betrieb müssen sie die rechtlichen Pflichten eines Stromlieferanten erfüllen, eigene Kundenakquise und -service betreiben, sowie sämtlichen Meldepflichten gegenüber Verteilnetzbetreibern, Bundesnetzagentur und weiteren Behörden übernehmen. Zuletzt sind gewerbesteuerliche Auflagen oftmals ein Hindernis.

Hier setzt EINHUNDERT an: Die Mission von EINHUNDERT ist der Ausbau von PV-Mieterstromanlagen als Beitrag zum CO2-neutralen Gebäudebestand.

[1] Die Gesamt-Bruttoleistung der in 2019 installierten Anlagen belief sich auf knapp 20.000 kWp (Marktstammdatenregister, 2020: Stromerzeugungseinheiten).
[2] Berechnung auf Grundlage von 942 PV-Mieterstromanlagen multipliziert mit der durchschnittlichen Anzahl der Haushalte (etwa 5,1) in Gebäuden mit drei oder mehr Wohneinheiten nach Zensus 2011: Gebäude und Wohnungen.
[3] Pressekonferenz Mieterstrom, 2017: Gemeinsam die urbane Solarwende starten, S. 5.
[4] Gemessen an Haushalten in Gebäuden mit drei oder mehr Wohnungen (Zensus, 2011: Gebäude und Wohnungen).
[5] Zur Eignung werden in der Studie Parameter definiert, z.B. Anzahl an Wohneinheiten (mindestens 3 Wohneinheiten), Eigentumsverhältnisse, Dachzustand und –ausrichtung (Schlussbericht Mieterstrom, 2017, S. 80-83).
[6] Als Näherungswert für Anlagen auf Einfamilienhäusern wurden Hausdachanlagen mit maximal 10kWp gezählt.
[7] Bundesnetzagentur, 2020: EEG Zubau- und Summenwerte.

EINHUNDERT ist ein dezentraler Energieproduzent und –lieferant und erwirtschaften eine Gewinnmarge durch den Verkauf des Stroms aus den PV-Mieterstromanlagen an die Endverbraucher (Mieter und andere Stromverbraucher im Gebäude). Dabei kommt die PV- Mieterstromanlage in der Regel für 20-40% des Strombedarfs im Gebäude auf. Den restlichen Strombedarf deckt EINHUNDERT durch den Zukauf von Ökostrom.

Dadurch, dass ein Teil des verkauften Stroms auf dem Gebäude erzeugt wird, müssen weniger Umlagen an die Netzbetreiber abgeführt werden. Einen Teil dieser Ersparnis reicht EINHUNDERT über den Stromtarif an die Endverbraucher weiter.

Auch Immobilieneigentümer partizipieren an der Wertschöpfung: Der Immobilieneigentümer kauft die PV-Mieterstromanlage (bestehend aus PV-Anlage und digitaler Messtechnik). Nach dieser Investition verpachtet er die Anlage an EINHUNDERT. Dafür erhält der Immobilieneigentümer eine regelmäßige Pachtzahlung von EINHUNDERT und erwirtschaftet damit eine Rendite. EINHUNDERT betreibt die PV-Mieterstromanlage und vermarktet den lokal erzeugten Strom im Gebäude.

100.solarhaus: Komplettpaket für die Umsetzung von PV-Mieterstromanlagen

Das Angebot an Immobilieneigentümer für die Umsetzung von PV-Mieterstromanlagen nennt sich „100.solarhaus“. EINHUNDERT wickelt sämtliche Prozesse zur Planung und zum Betrieb von PV-Mieterstromanlagen im Auftrag von Immobilieneigentümern digital ab. Das Komplettpaket umfasst die Eignungsprüfung der Dachflächen, die Planung und Installation der PV-Mieterstromanlagen (Photovoltaik-Anlage und digitale Zählertechnik) sowie deren Betrieb über die Software-Plattform.

Das Besondere daran: EINHUNDERT bietet den Endverbrauchern im Gebäude über das Online-Kundenportal einen nutzerfreundlichen Überblick über ihren aktuellen Stromverbrauch, den Anteil an Solarstrom an ihrem gesamten Verbrauch sowie ihre individuelle CO2-Ersparnis. Dank monatlicher Kostenabrechnung gehören Nachzahlungen der Vergangenheit an. Die Informationen im Online-Kundenportal können entweder per App oder direkt online auf dem Computer abgerufen werden.

Online-Kundenportal

Im Online-Kundenportal genießen Endverbraucher volle Kostentransparenz über ihre Stromversorgung und können ihren individuellen Verbrauch einsehen.

Hinter dem Online-Kundenportal steht eine eigens entwickelte Software-Plattform, die automatisiert die Daten der Stromflüsse im Gebäude in Echtzeit verarbeitet und den angefallenen Verbrauch je Wohneinheit monatlich genau abrechnet.

Zusätzlich hat EINHUNDERT über die Software-Plattform die Leistung aller PV-Mieterstromanlagen stets im Blick und kann alle regulatorischen Meldepflichten digital abwickeln.

In Summe: Mit der Umsetzung der PV-Mieterstromanlagen digitalisiert EINHUNDERT die Verarbeitung von Stromflüssen in Mehrparteiengebäuden.

CO2–Ersparnis
umgerechnet aus Stromeinsparung
Kostenvergleich & Solarquote

Anteil Solarstrom an Gesamtverbrauch im laufenden Monat (basierend auf Echtzeit-Daten)

Monatlicher Verbrauchsvergleich
mit Solarquote

Marktpotential ist unausgeschöpft

Nach einer vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie beauftragten Studie waren 2011 von insgesamt 3,4 Mio. Mehrparteiengebäuden in Deutschland ca. 370.000 Gebäude geeignet für PV-Mieterstromanlagen.[1] Demgegenüber stehen in Deutschland heute 1.888 gemeldete PV-Mieterstromanlagen (Stand Februar 2020), eine Marktausschöpfung von gerade einmal 0,5%.[2]

[1] Zur Eignung werden in der Studie Parameter definiert, z.B. Anzahl an Wohneinheiten (mindestens 3 Wohneinheiten), Eigentumsverhältnisse, Dachzustand und –ausrichtung (Schlussbericht Mieterstrom, 2017, S. 80-83).
[2] Eigene Berechnung basierend auf einem Marktpotential von 370.000 Gebäuden und 1.888 PV-Mieterstromanlagen (Marktstammdatenregister, 2020; Schlussbericht Mieterstrom, 2017, S. 80-83).

Marktwachstum durch erhöhte Förderzuschüsse und Sanierungsdruck

EINHUNDERT schätzt, dass jährlich ca. 22.800 Wohngebäude mit drei oder mehr Wohneinheiten in Deutschland neu zugebaut werden.[1] Dabei geht der Trend zum energieeffizienten Bauen: Von den genehmigten Neubauprojekten mit drei oder mehr Wohneinheiten, wurden 2017 über 5.000 von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) aufgrund ihres effizienten Energiekonzepts gefördert. Bei 28% aller von der KfW geförderten Gebäude war von Anfang an eine Photovoltaikanlage Teil des Bauantrags.[2] Da die Förderzuschüsse der KfW im Januar 2020 erhöht wurden, geht EINHUNDERT von einem starken Wachstum beim energieeffizienten Bauen aus.

Außerdem sind insbesondere Dachsanierungen ein geeigneter Zeitpunkt für die Installation von PV-Mieterstromanlagen. Aktuell werden etwa 1% des Gebäudebestands jährlich saniert. EINHUNDERT schätzt, dass dies ca. 32.000 Wohngebäuden mit drei oder mehr Wohneinheiten entspricht.[3] Ein weiterer Anstieg von Sanierungen ist nach Ansicht von EINHUNDERT zu erwarten: der Druck auf die Immobilienbranche steigt durch die Verabschiedung des Gesetzentwurfs für das Gebäudeenergiegesetz der Bundesregierung und durch das Bekenntnis großer, institutioneller Investoren zu Nachhaltigkeit. Als prominentes Beispiel hat Vonovia, einer der größten Wohnimmobilieneigentümer in Deutschland, im Jahr 2019 die Installation von PV-Anlagen auf 1.000 Dächern angekündigt.[4]

[1] Eigene Berechnung auf Grundlage von durchschnittlich 116.000 Neubauten in den letzten 5 Jahren mit drei oder mehr Wohneinheiten, geteilt durch die durchschnittliche Anzahl der Haushalte (etwa 5,1) in Gebäuden mit drei oder mehr Wohneinheiten (Zensus, 2011; Statistisches Bundesamt, 2018: Bauen und Wohnen).
[2] Fraunhofer, 2018, S. 104: Monitoring der KfW-Programme „Energieeffizient Sanieren“ und „Energieeffizient Bauen“.
[3] Deutsche Energie-Agentur, 2019, S. 7-10: Statistiken und Analysen zur Energieeffizienz im Gebäudebestand. 1% von 3.200.000 Mehrfamilienhäusern (ohne Ein- und Zweifamilienhäuser).
[4] Vonovia, 2019: Unternehmensmeldung Vonovia startet „1.000 Dächer“-Programm für den Klimaschutz.

Aktuelle Zahlen: EINHUNDERT Energie GmbH (Februar 2020)

EINHUNDERT konnte sich 2019 als kompetenter Anbieter für den Betrieb von PV-Mieterstromanlagen in Deutschland positionieren

Stand Februar 2020 waren 125 Gebäude mit mehr als 1.300 Endverbrauchern an die EINHUNDERT Plattform angebunden. Bis Ende 2020 möchte EINHUNDERT diese Werte in etwa verdoppeln. Im Durchschnitt werden 2 von 3 der Endverbraucher in den Gebäuden, in denen EINHUNDERT PV-Mieterstromanlagen betreibt und als Stromanbieter im Gebäude auftritt, Stromkunden bei EINHUNDERT. Für EINHUNDERT ist dies eine wichtige Bestätigung und Motivation, den bundesweiten Massenmarkt anzugehen. Mit dem Vorhaben strebt EINHUNDERT an, in Zukunft eine deutliche Wirkung auf die CO2-Bilanz im deutschen Gebäudebestand zu haben!

Unser Fokus im Jahr 2020: Neubauten nach KfW-Effizienzstandard und Bestandsgebäude großer Immobilienfirmen

Für den Ausbau der integrierten Mieterstromlösung konzentriert EINHUNDERT sich 2020 sowohl auf energieeffiziente Neubauten nach KfW-Standards 40 und 40+, wie auch auf die großen Immobilieneigentümer.

Bei Neubauten nach den genannten KfW-Standards berichten Immobilieneigentümer regelmäßig, dass sie keine Komplettpakete inklusive der erforderlichen Visualisierung der Stromflüsse von Wettbewerbern angeboten bekommen. Die Kombination des Komplettpakets und des Online-Kundenportals ist hier offenkundig ein Alleinstellungsmerkmal.

Diese Kombination findet auch im Großkundensegment Anklang. Mit EINHUNDERT haben große Immobilieneigentümer einen Partner zur kurzfristigen Steigerung der Gebäudeeffizienz. Über das Online-Kundenportal können sie die erreichten CO2-Einsparungen gegenüber Investoren, Mietern, und der breiten Öffentlichkeit transparent machen.

Geschäftsführung

Dr. Ernesto Garnier (Geschäftsführer Strategie, Finanzen, Kundengeschäft)
Ernesto studierte BWL und VWL an der Erasmus University in Rotterdam, an der University of Southern California in Los Angeles und an der London School of Economics and Political Science. Er promovierte zum Thema Virtuelle Kraftwerke an der RWTH Aachen und beriet 6 Jahre lang mit der Boston Consulting Group führende Energieunternehmen bei der Umsetzung neuer Geschäftsmodelle. Bei EINHUNDERT verantwortet Ernesto die Fachbereiche Strategie, Finanzen und das Kundengeschäft. Kürzlich wurde er ausgezeichnet als einer der „Top 40 unter 40“ Unternehmer im Rheinland.

Markus Reinhold (Geschäftsführer Produktentwicklung)
Markus ist Mitgründer von EINHUNDERT. Er studierte Maschinenbau an der RWTH Aachen mit Spezialisierung in Energietechnik und Produktentwicklung. Während seines Studiums baute Markus ein eigenes Entwicklungsprojekt in Bolivien auf. Diesen Weg setzte er auch nach seinem Studium als Projektmanager für internationale Projekte im Energie-und Wassersektor fort. Mittlerweile verantwortet er bei EINHUNDERT die gesamte Produkt- und IT-Entwicklung, sowie das Ingenieurs-Team.

Investoren

Wir werden von starken Investoren unterstützt. Hier unsere Hauptinvestoren und Beiratsmitglieder:

Wi Venture ist die Investmentgesellschaft von Matthias Willenbacher. Wi Venture hat ein Investment-Portfolio im Bereich der Nachhaltigkeit.

Matthias Willenbacher
Er vertritt im Beirat die Investment-Gesellschaft Wi Venture. Matthias Willenbacher ist Pionier im Bereich der erneuerbaren Energien: Einst baute er mit der heutigen juwi AG den größten Entwickler für Erneuerbare-Energie-Anlage in Deutschland auf. Heute tritt er als Investor bei Unternehmen in Erscheinung, die die Energiewende voranbringen.

Minol ZENNER Group ist ein Familienunternehmen aus dem Raum Stuttgart und gehört zu den Marktführern bei smarter Messtechnik und Energiekostenabrechnungen für die Wohnungswirtschaft.

Marcus Lehmann
Er vertritt im Beirat die Minol Beteiligungen GmbH, in ihrer Rolle als vertretender Gesellschafter der Minol Messtechnik W. Lehmann GmbH & Co KG. Daneben ist Marcus Lehmann Gründer und Geschäftsführer der Lava GmbH & Co. KG und Investor in Unternehmen vor allem in den Bereichen Internet der Dinge und Energie.

High Rise Ventures unter der Leitung von Claudia Nagel hat sich an EINHUNDERT beteiligt und stellt eine aktive Vernetzung in die Immobilienszene her.

Prof. Dr.-Ing. Claudia Nagel
Als Mitgründerin der KIWI.KI GmbH war sie nach ihrer Zeit als Beraterin bei McKinsey in der Immobilienwirtschaft tätig. Heute nutzt Claudia Nagel als Geschäftsleiterin und Gründerin von High Rise Ventures ihr Netzwerk, um in sog. ProptechStartups, also Startups mit Fokus auf digitale Lösungen für Immobilien, zu investieren und diese mit der klassischen Immobilienwirtschaft zusammenzubringen.

Gunter Greiner
Er investierte privat in EINHUNDERT und bringt über 10 Jahre Investment-Erfahrung ein. Zuletzt war Gunter Greiner Investment Director bei der börsengelisteten Heliad Equity Partners GmbH & Co. KGaA und mittlerweile bei wiwin GmbH & Co. KG. Er sitzt zudem in diversen Aufsichtsräten. Als langjähriger Begleiter der Energiewende kennt sich Gunter Greiner bestens mit der Finanzierung von Solaranlagen aus.

Frederic Krahforst
Seine Frau und er haben gemeinsam in EINHUNDERT investiert. Während Frau Krahforst als Managerin bei Burda Principal Investments Investoren-Knowhow besitzt, bringt er als Gründer und ehemaliger Manager im Bereich Künstliche Intelligenz fundiertes Knowhow in unsere Datenstrategie mit ein.

Die NRW Bank hat 2018 ebenfalls in EINHUNDERT investiert. Zudem wird EINHUNDERT vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit einem Zuschuss von €700.000 sowie bis zu €500.000 Prämien gefördert, um Energieeinsparungen zu realisieren.

Der Finanzierungserlös fließt in die Weiterentwicklung der Software-Plattform (IT- und Produktentwicklung), den Aufbau des Vertriebs (Personal und Marketing) sowie die Prozessautomatisierung und Projektrealisierung. Ziel ist, EINHUNDERT als kompetenten und verlässlichen Partner für die Immobilienwirtschaft zu positionieren. Die Geschäftsplanung sieht dabei vor, das operative Geschäft in den nächsten drei Jahren in die Profitabilität zu führen. Die Zins- und Rückzahlungsleistungen werden aus Kapitalrücklagen und dem operativen Kapitalfluss finanziert.

EINHUNDERT hat sich das Etappenziel gesetzt, einen Betrag von EUR 500.000 im Rahmen der Emission des Nachrangdarlehens einzusammeln, um die Weiterentwicklung der Software-Plattform (IT- und Produktentwicklung), den Aufbau des Vertriebs (Personal und Marketing) sowie der Prozessautomatisierung und Projektrealisierung voranzutreiben. Werden mehr als EUR 500.000 im Rahmen der Emission des Nachrangdarlehens eingesammelt („Etappenziel“), wird EINHUNDERT seine Aktivitäten in den oben beschrieben Bereichen weiter intensivieren.

Aufbau des Vertriebs

Die Nachfrage nach der Lösung ist zuletzt enorm gestiegen. EINHUNDERT investiert deshalb in die Einführung einer Vertriebssoftware und Vergrößerung der Vertriebsmannschaft, den Ausbau von Marketing-Maßnahmen und Schulungen des Partnernetzwerks, welches vornehmlich aus technischen Vertriebspartnern besteht (Solarinstallateure, Energietechniker, etc.).

Weiterentwicklung unserer Software-Plattform

Wichtigster Wettbewerbsvorteil ist die Plattformtechnologie, über die potenzielle Gebäude analysiert werden und vor allem die bereits angebundenen PV- Mieterstromanlagen betrieben und Echtzeitdaten visualisiert können werden. EINHUNDERT investiert deshalb in die Anbindung der Plattform an Betriebssysteme der Immobilienwirtschaft und in Lösungen zur weiteren Automatisierung des Kundenservices über die App.

Prozessautomatisierung und Projektrealisierung

Der Schlüssel zu starkem Wachstum in einem anspruchsvollen Geschäftsfeld wie dem PV-Mieterstrom, liegt in effizienten Prozessen. EINHUNDERT investiert daher insbesondere in den Einsatz von Software, um Planungs- und Betriebsabläufe zu automatisieren – z.B. die automatisierte Beauftragung von Zählerinstallationen oder die Fernanalyse von potenziell geeigneten Gebäuden auf Basis von Luft- und Satellitenbildern. Ein weiterer Bestandteil der Projektrealisierung ist die Investition in Smart Meter, also intelligente Zähler, die Daten empfangen und senden. Diese vermietet EINHUNDERT an die Immobilieneigentümer.

Hinweis: Dieses Angebot richtet sich nicht an Staatsbürger*innen der Vereinigten Staaten von Amerika.

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