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Das Angebot im Detail

Steelrock Family Office GmbH mit Sitz in Hamburg (Geschäftsanschrift: Borselstraße 16 A, 22765 Hamburg; eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter HRB 147786).

Nachrangdarlehen mit vorinsolvenzlicher Durchsetzungssperre

Die Nettoeinnahmen aus der Emission werden in die Finanzierung des Neubaus der Reihenhäuser investiert. Die Emittentin wird das eingeworbene Kapitals an die Projektgesellschaft in Form eines weiteren nachrangigen Darlehens weiterleiten und die zweckgebundene Mittelverwendung für die Realisierung des Neubauprojekts überwachen.

Mindestens 500 Euro; maximal 25.000 Euro (natürliche Person). Für Anlagebeträge über 1.000 Euro ist eine Selbstauskunft nach § 2a Abs. 3 VermAnlG erforderlich.

Gesamtvolumen: 540.000 Euro

Die Laufzeit des Nachrangdarlehens endet für alle Anleger/innen einheitlich am 30.11.2022 (Laufzeitende).

Kein ordentliches Kündigungsrecht des/der Anlegers/in. Die Emittentin ist ab dem 01.09.2021 berechtigt, die Vermögensanlage ohne Angabe von Gründen mit einer Frist von vier Wochen zum Ende eines Kalendermonats zu kündigen. Ein Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt hierdurch unberührt.

7% p. a. des eingezahlten Anlagebetrags. Die Zahlung der Zinsen erfolgt vorbehaltlich der vorinsolvenzlichen Durchsetzungssperre am fünften Bankarbeitstag nach Ablauf des jeweiligen Zinslaufes. Der erste Zinslauf beginnt am Gewährungszeitpunkt und endet am 30. November 2021. Der zweite Zinslauf beginnt am 01. Dezember 2021 und endet am 30. November 2022.

Die Rückzahlung des Nachrangdarlehens erfolgt am fünften Bankarbeitstag nach Ablauf der Laufzeit vorbehaltlich der vorinsolvenzlichen Durchsetzungssperre zum valutierten Anlagebetrag. Bei Ausübung des vorzeitigen Kündigungsrechts durch die Emittentin erfolgt die Rückzahlung zum valutierten Anlagebetrag zzgl. einer Vorfälligkeitsentschädigung in Höhe von 60% der ausstehenden Zinszahlungen am ersten Bankarbeitstag nach Wirksamwerden der Kündigung.

Mit dem vorliegenden Nachrangdarlehen ist das Risiko des Teil- oder Totalverlusts des eingesetzten und noch nicht getilgten Kapitals und der noch nicht gezahlten Zinsen verbunden Über den Totalverlust der Vermögensanlage hinaus besteht das Risiko der Gefährdung des weiteren Vermögens des Anlegers bis hin zu dessen Privatinsolvenz. Sofern der Anleger den Erwerb der Vermögensanlage teilweise oder vollständig fremdfinanziert, hat er Zinsen, Kosten und Rückzahlung für diese Fremdfinanzierung auch dann zu leisten, wenn keine Auszahlungen aus der Vermögensanlage erfolgen bzw. bei einem Totalverlust seines Anlagebetrags. Auch eventuelle zusätzliche Steuern auf den Erwerb, die Veräußerung oder die Rückzahlung der Vermögensanlage sind vom Anleger im Falle fehlender Auszahlungen aus der Vermögensanlage bzw. bei einem Totalverlust seines Anlagebetrags aus seinem weiteren Vermögen zu begleichen. Alle vorgenannten Risiken könnten zur Privatinsolvenz des Anlegers führen.

Keine Kosten oder Provisionen seitens der Online-Plattform oder der Emittentin. Einzelfallbedingt können dem/der Anleger/in Drittkosten im Zusammenhang mit dem Erwerb, der Verwaltung und der Veräußerung der Vermögensanlage entstehen, wie z. B. Verwaltungskosten bei Veräußerung, Schenkung oder Erbschaft.

Der/die Anleger/in erzielt Einkünfte aus Kapitalvermögen, sofern er/sie als natürliche Person in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtig ist und das Nachrangdarlehen im Privatvermögen hält. Die Einkünfte werden mit 25% Kapitalertragsteuer zzgl. 5,5% Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer besteuert. Bei Anlegern/innen, die mittels einer Kapitalgesellschaft der Emittentin ein Nachrangdarlehen gewähren, unterliegen die Gewinne aus den Beteiligungen der Körperschaftsteuer und der Gewerbesteuer. Die Steuerlast trägt jeweils der Anleger. Die Emittentin wird Zins- und Tilgungszahlungen an den/die Anleger/in unter Einbehalt der Quellensteuer (für die Einkommens- und ggf. Kirchensteuer sowie den Solidaritätszuschlag) leisten. Anleger/Anlegerinnen sollten sich im Hinblick auf ihre individuelle Situation bei ihrem Steuerberater informieren.

Die Handelbarkeit der Kapitalanlage ist eingeschränkt. Sie ist nicht börsennotiert, ein Zweitmarkt für den Handel besteht nicht.

Bei der Vermögensanlage handelt es sich um nachrangige und nicht dinglich besicherte Verbindlichkeiten der Emittentin, die eine vorinsolvenzliche Durchsetzungssperre enthalten. Diese Regelungen sind notwendig, da in Deutschland nur Kreditinstitute von Anleger/innen Darlehen ohne Rangrücktritt und ohne vorinsolvenzlicher Durchsetzungssperre annehmen dürfen. Für alle anderen Unternehmen sind diese Regelungen in den Vertragsbedingungen vorgeschrieben:

Rangrücktritt

Der/die Anleger/in tritt in einem etwaigen Insolvenzverfahren über das Vermögen der Emittentin sowie im Falle der Liquidation der Emittentin gemäß §§ 19 Abs. 2 Satz 2, 39 Abs. 2 InsO mit seinen Zahlungsansprüchen (Zins – sowie Rückzahlungen) im Rang hinter die Forderungen im Sinne des § 39 Abs. 1 Nr. 1 bis 5 InsO zurück. Bei den nachrangigen Forderungen im Sinne des § 39 Absatz 1 InsO handelt es sich um

Nr. 1: die seit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens laufenden Zinsen und Säumniszuschläge auf Forderungen der Insolvenzgläubiger;

Nr. 2: die Kosten, die den einzelnen Insolvenzgläubigern durch ihre Teilnahme am Verfahren erwachsen;

Nr. 3: Geldstrafen, Geldbußen, Ordnungsgelder und Zwangsgelder sowie solche Nebenfolgen einer Straftat oder Ordnungswidrigkeit, die zu einer Geldzahlung verpflichten;

Nr. 4: Forderungen auf eine unentgeltliche Leistung des/ Schuldners/in;

Nr. 5: Forderungen auf Rückgewähr eines Gesellschafterdarlehens oder Forderungen aus Rechtshandlungen, die einem solchen Darlehen wirtschaftlich entsprechen.

Sämtliche Forderungen von Anlegern/innen aus dem Nachrangdarlehen mit vorinsolvenzlicher Durchsetzungssperre sind untereinander gleichrangig.

Vorinsolvenzliche Durchsetzungssperre

Außerhalb eines Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Emittentin sowie außerhalb einer Liquidation der Emittentin sind Zahlungen auf die Zahlungsansprüche des/r Anlegers/in (Zins – sowie Rückzahlungen) solange und soweit ausgeschlossen, wie diese Zahlungen

  • zu einer Zahlungsunfähigkeit der Emittentin im Sinne des § 17 InsO oder einer Überschuldung der Emittentin im Sinne des § 19 InsO führen oder
  • bei der Emittentin eine Zahlungsunfähigkeit im Sinne von § 17 InsO oder eine Überschuldung im Sinne von § 19 InsO bereits besteht.

Diese Regelung wird vorinsolvenzliche Durchsetzungssperre genannt.

Die vorinsolvenzliche Durchsetzungssperre bewirkt eine Wesensänderung der Geldhingabe vom bankgeschäftstypischen Darlehen mit unbedingter Rückzahlungsverpflichtung hin zur unternehmerischen Beteiligung.

Die vorinsolvenzliche Durchsetzungssperre gilt bereits für die Zeit vor Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Der/die Anleger/in kann demzufolge bereits dann keine Erfüllung seiner/ihrer Ansprüche aus dem Nachrangdarlehen mit vorinsolvenzlicher Durchsetzungssperre verlangen, wenn die Emittentin im Zeitpunkt des Leistungsverlangens des/r Anlegers/in überschuldet oder zahlungsunfähig ist oder dies zu werden droht. Der Ausschluss dieser Ansprüche kann für eine unbegrenzte Zeit wirken.

Hinweis: Dieses Angebot richtet sich nicht an Staatsbürger*innen der Vereinigten Staaten von Amerika.

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