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An dieser Stelle haben wir für Sie die häufigsten Fragen des Webinars vom 07.05.2020 zusammengefasst:

Voraussetzungen und Kosten

Als Beispiel eine 15kWp Anlage, die wir vor wenigen Monaten in Bayern im Mieterstrommodell umgesetzt haben: Für den Immobilienbesitzer kamen Kosten für unsere Dienstleistung inklusive der Photovoltaik-Anlage von ca. 20.000 Euro zustande, die sich nach 14 Jahren amortisieren wird, da wir ihm für den Betrieb der Anlage eine Pacht zahlen.

Bei Neubauten: Dachpläne, Anzahl der Wohneinheiten, Heiztechnik, Datum der Fertigstellung. Das reicht schon für ein indikatives Angebot. Im Bestand erfolgt eine Fernanalyse per Satellitenbild – ein Detailangebot erfolgt nach einer Vor Ort-Analyse des Gebäudes durch Fachpartner.

Im Bestand meist ab 10 Wohneinheiten, wobei das Gesamtportfolio des Kunden entscheidend ist [50 oder mehr Gebäude]. Bei Neubauten mit KfW-Standard und Wärmepumpe bereits ab 4 Wohneinheiten.

Ja, wir sind live! Mehrparteienhausbestand größer 10 Gebäuden oder Neubau nach KfW-Standard sind unsere Kundengruppen.

Unsere PV-Mieterstromanlagen sind ab 15 kWp groß, meist 20 bis 40 kWp je Gebäude.

Die Teilnahmequote und damit die Menge des vor Ort verbrauchten Solarstroms sind im Betrieb entscheidend für die Wirtschaftlichkeit der Mieterstromanlage. Die Projekte sind bereits bei geringen Teilnahmequoten von 10% wirtschaftlich rentabel [positiver Nettobarwert], unsere Zielwerte sind natürlich höher. Wir erleben im Bestand Teilnahmequoten von mindestens 40%, teils auch 60%. Wir haben durch diverse Vertriebsmaßnahmen die Möglichkeit, die Teilnahme sukzessive zu steigern und bei Neubauten haben wir Mieterteilnahmequoten von 90-100%.

Die Mieter haben natürlich das Recht, Ihren Stromversorger nach einem Jahr zu wechseln. Dann würden wir versuchen, durch eine neue Akquise-Welle den Mieter zurück zu gewinnen und vor allem den Grund des Versorgerwechsels zu verstehen und in den Prozessen, wenn möglich und nötig, zu berücksichtigen. Tatsächlich haben wir bisher keine Mieter verloren, abgesehen von einigen wenigen Auszügen. Dies erklären wir damit, dass wir neben sehr fairen Preisen durch unsere Energie-Services in unserer App und dem Portal im Vergleich zu anderen Versorgern am Markt eine hohe Kundenbindung aufbauen [App wird ca. 5 Mal monatlich genutzt].

Das lohnt sich in der Regel nicht. Es gibt Ausnahmen in Gebäuden mit sehr hohem Allgemeinstromverbrauch (z.B. Wärmepumpe und Ladesäule). Unser Ansatz ist jedoch die Mieter mit einzubinden.

Seit Mitte 2017 wird der Ausbau von Solaranlagen auch in Mehrfamilienhäusern, ergo Mieterstrom, staatlich gefördert. Allerdings sind die Fördersätze mittlerweile extrem niedrig, teils liegen sie bei 0. Der eigentliche Vorteil entsteht dadurch, dass der Solarstrom vor Ort produziert und verbraucht wird. Dadurch lassen sich Netzentgelte und andere netzgebundene Kosten vermeiden. Diesen Preisvorteil geben wir zum Teil an unsere Kunden weiter. Dadurch ergibt sich ein Strompreisrabatt von häufig 10% gegenüber dem örtlichen Stadtwerk, bei dem die meisten Menschen nach wie vor ihren Strom beziehen.

Zielgruppen

Man muss unterscheiden zwischen Bestand und Neubau. Bei Neubauten, also solange ein Bauherr die Immobilie entwickelt und die Wohnungen noch nicht verkauft wurden, ist die Umsetzung kein Problem.

Wurde die WEG mit dem Verkauf der einzelnen Wohnungen allerdings schon gebildet, wird es ungleich aufwändiger. Die Erfahrung zeigt, dass die Abstimmungen innerhalb einer WEG oft sehr langwierig und aufwändig sind. Denn es muss vor Projektbeginn ein einheitlicher Beschluss vorliegen. Zwingend erforderlich ist dabei, dass die WEG selbst in die Technik investiert. Eine Finanzierung durch EINHUNDERT ist in dieser Konstellation leider nicht möglich.

Unsere Kundensegmentierung fokussiert sich daher auf die Realisierung von Mieterstromprojekten in Zusammenarbeit mit vermietende Unternehmen aus der Wohnungswirtschaft und bei Neubauten auf energieeffiziente normierte Bauprojekte (insb. KfW 40 und KfW 40 Plus). Hier erleben wir effiziente Projektvorbereitungen mit meist einem zentralen Ansprechpartner. Natürlich ist es denkbar, in Zukunft WEGs ebenfalls wieder mit aufzunehmen.

(Private) Bauherren, die nach KfW-Standard einen Mehrparteien-Neubau realisieren möchten, haben die Möglichkeit die Gebäudedaten wie Fertigstellungsdatum, Dachausrichtung, Anzahl der Wohneinheiten in unser Online-Formular auf unserer Homepage einzutragen, um innerhalb weniger Tage ein erstes indikatives Angebot inklusive Projektplan zu erhalten. Immobilienunternehmen mit Gebäudeportfolien ab 10 Bestandsgebäuden können uns gerne über immo@einhundert-energie.de kontaktieren und wir prüfen im Rahmen einer persönlichen Betreuung gerne das Gebäudeportfolio.

Leider nein, auch aus datenschutzrechtlichen Gründen. Um den Vertriebsprozess so schlank wie möglich zu halten, ist unser erster Ansprechparter stets der Entscheider bzw. Gebäudebesitzer. Wenn dieser sich entscheidet, sein Gebäude zu einem unabhängigeren, kleinen Solarkraftwerk aufzuwerten, prüfen wir das Gebäude schnell und einfach. Als Mieter können Sie ihren Vermieter natürlich gerne auf uns aufmerksam machen und, sobald die PV-Mieterstromanlage dann installiert ist, gerne unser Stromkunde werden.

Unternehmensentwicklung & Marktpotenzial

Wir rechnen damit, spätestens in 2022 positive operative Cashflows zu erzielen, ggf. bereits in Q4 2021. Die Mieterzahl ist weniger erheblich als die Gebäudezahl, da wir neben dem Stromverkauf mit Zusatzdienstleistungen Geld verdienen. Im Sinne der Wirtschaftlichkeit und vor allem im Sinne eines echten CO2-Impacts wollen wir in den nächsten 3 Jahren mehr als 1.000 Gebäude an die Plattform anbinden.

Hier gilt zu unterscheiden zwischen der Rendite des Investors (Immobilieneigentümer) und der Rendite von EINHUNDERT als Betreiber.

Der Immobilieneigentümer investiert in die Technik und erhält durch die Verpachtung an EINHUNDERT eine Rendite von meist 3-5%. Dies ist vergleichbar zur Investment-Logik bei einer Sanierung.

EINHUNDERT dagegen, hat als Betreiber pro Gebäude kaum Investitionskosten, außer Akquisekosten. Somit erwirtschaften wir eine wesentlich höhere Rendite gemessen am geleisteten vertrieblichen Aufwand je Objekt (weit über 7%).

Entscheidend für EINHUNDERT ist vielmehr die Anzahl der Gebäude im Betrieb und die daraus resultierenden kumulierten Deckungsbeiträge. Denn der Großteil der Investments von EINHUNDERT fließt nicht in die Gebäudetechnik vor Ort, sondern in die Weiterentwicklung des Teams, der Software, der Prozesse und des Vertriebs. Das klare Ziel ist, mithilfe dieser Investments möglichst viele weitere Projekte umzusetzen und so ein hohes Volumen an Deckungsbeiträgen gegenüber den Entwicklungs- und Vertriebskosten zu realisieren.

Wir prüfen solche Kooperationen laufend und halten dies für sehr interessant. Aktuell rentiert sich ein Einsatz von Batterien im Rahmen unseres Geschäftsmodells noch nicht. Allerdings erwarten wir, dass sich dies in den kommenden Jahren ändern wird. Dann könnte auch Voltstorage ein sehr spannender Partner sein.

Hierzu würden wir gerne auf das entsprechende Kapitel in unsere Anlegerbroschüre verweisen. Dort steht hierzu folgendes: „Nach einer vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie beauftragten Studie waren 2011 von insgesamt 3,4 Mio. Mehrparteiengebäuden in Deutschland ca. 370.000 Gebäude geeignet für PVMieterstromanlagen. Demgegenüber stehen in Deutschland heute 1.888 gemeldete PV-Mieterstromanlagen (Stand Februar 2020), eine Marktausschöpfung von gerade einmal 0,5%.“ Die Anlegerbroschüre können Sie sich hier kostenfrei runterladen: www.wiwin.de/produkt/einhundertenergie.

Unsere Lösung interagiert mit der Bereitstellung von Wärme im Gebäude in zwei Situationen:

1. Blockheizkraftwerke (BHKWs): BHKWs produzieren Wärme und Strom. Den Strom aus BHKWs können wir in unser Angebot integrieren und Mietern im Gebäude bereitstellen, ähnlich zu Solarstrom. Dies tun wir bereits in vielen Fällen.

2. Wärmepumpen: Wärmepumpen benötigen Strom, um zu heizen. Diesen Strom stellen wir im Rahmen unserer Lösung mit bereit. Wir bedienen die Wärmepumpe also wie einen weiteren Mieter, der Strom benötigt.

Wir sehen große Wachstumschancen und erleben viel Nachfrage – dies wollen wir nutzen. Deshalb haben wir zuletzt unser Team aufgebaut und tun dies weiterhin. Um diese Investitionen in unsere Kundenbasis und in unsere Technologie zu finanzieren, sehen wir die WIWIN-Crowd-Kampagne als tolle Chance. Denn hier hat man nicht einfach weitere institutionelle Investoren an Bord, sondern wir schaffen eine Verbindung zu einem breiteren Publikum. Für uns ist das auch eine Chance, unsere Lösung noch bekannter zu machen.

Projektabwicklung und Partner

Die Instandhaltung der Dachflächen und PV-Anlagen übernimmt unser deutschlandweites Partnernetzwerk an professionellen Solarteuren. Wir beauftragen die jeweiligen Partner, die PV-Module fachmännisch auf dem Dach des Gebäudes anzubringen.

Durch unsere digitale Messtechnologie, können wir aus der Ferne die Funktionsfähigkeit der Anlage teilautomatisiert prüfen und senden unseren entsprechenden Partner zum Gebäude, sobald eine Störung auftreten sollte.

Allein Bestellungen für ca. 20 Objekte sind aktuell in der Umsetzung. In der selben Größenordnung liegen mündliche Zusagen und schriftliche Absichtserklärungen vor. Die Zahl der Anfragen ist um ein vielfaches höher, mehrere unserer Großkunden beabsichtigen die Umsetzung von jeweils 50 und mehr Objekten pro Jahr, teils ab 2020, teils ab 2021.

Dazu haben wir ein deutschlandweites Partnernetzwerk an professionellen Solarteuren. Dieses Netzwerk pflegen und erweitern wir mit höchstem Anspruch.

Politische Regulierungen

Der PV-Deckel steht für uns symbolisch für eine rückwärtsgewandte, volkwirtschaftlich unkluge Wirtschafts- und Energiepolitik. Aber das führt an dieser Stelle zu weit. Für uns hat er Auswirkungen im Bereich von unter 10% Renditeabfall. Da wir den Strom primär im Gebäude und mittlerweile meist förderfrei vermarkten, sind wir jedoch weniger betroffen. Was bisher aber völlig fehlt, ist eine klare Regelung, wie der überschüssige Solarstrom nach Inkrafttreten des Deckels technisch überhaupt ins Stromnetz eingespeist werden kann. Hier tut sich seitens der Politik leider eine große regulatorische Lücke auf.

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