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Das Angebot im Detail

Frischepost GmbH, Ausschläger Billdeich 18, 20539 Hamburg, eingetragen im Handelsregister B des Amtsgerichts Hamburg unter HRB 137915

Gegenstand der Emittentin ist der Handel mit Lebensmitteln und deren Auslieferung, die Erbringung von Beratungs- und IT-Dienstleistungen und das Auftreten als Franchise-Geber eines etablierten Geschäftsmodells.

Unbesichertes Nachrangdarlehen mit qualifiziertem Rangrücktritt und vorinsolvenzlicher Durchsetzungssperre

Zweck der Kapitalanlage ist es, die von den Anlegern/innen gewährten Nachrangdarlehen zur Finanzierung der Umsetzung der unternehmerischen Wachstumsstrategie und zur Deckung der Transaktionskosten dieser Finanzierung zu verwenden.

Die Mindestzeichnungssumme beträgt 500 EUR. Die maximale Zeichnungssumme für natürliche Personen liegt bei 25.000 EUR. Für Anlagebeträge über 1.000 EUR ist eine Selbstauskunft des/r Anlegers/in nach § 2a Abs. 3 VermAnlG erforderlich.

Die Laufzeit des Nachrangdarlehens beginnt für jede/n Anleger/in individuell am jeweiligen Gewährungszeitpunkt (Tag der Gutschrift des Anlagebetrags nach Zeichnung auf dem Konto der Emittentin) und endet für alle Anleger/innen einheitlich am 31.12.2024 (Laufzeitende), soweit nicht zuvor eine Kündigung aus wichtigem Grund oder eine vorzeitige Kündigung durch die Emittentin erfolgt ist.

Das Recht zur ordentlichen Kündigung durch den/die Anleger/in ist ausgeschlossen. Der Emittentin steht ein vorzeitiges ordentliches Kündigungsrecht zu. Dieses kann mit Wirkung zum Ende eines jeden Kalenderquartals ausgeübt werden, erstmalig aber zum 30.06.2022. Die Kündigungserklärung muss dem/r Anleger/in mindestens sechs (6) Wochen vor Quartalsende zugehen, zu dem gekündigt werden soll. Bei vorzeitiger Kündigung durch die Emittentin ergibt sich zum jeweiligen Quartalsende am Tag der Wirksamkeit der Kündigung ein vorzeitiger Rückzahlungstermin. Der/die Anleger/in erhält im Falle einer vorzeitigen Kündigung zu folgenden vorzeitigen Laufzeitenden folgende Rückzahlungsbeträge:

30.06.2022: 105 % des individuellen Anlagebetrags,
30.09.2022: 104,5 % des individuellen Anlagebetrags,
31.12.2022: 104 % des individuellen Anlagebetrags,
31.03.2023: 103,5 % des individuellen Anlagebetrags,
30.06.2023: 103 % des individuellen Anlagebetrags,
30.09.2023: 102,5 % des individuellen Anlagebetrags,
31.12.2023: 102% des individuellen Anlagebetrags,
31.03.2024: 101,5 % des individuellen Anlagebetrags,
30.06.2024: 101 % des individuellen Anlagebetrags,
30.09.2024: 100,5 % des individuellen Anlagebetrags.

Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

Ab dem Gewährungszeitpunkt (Tag der Gutschrift des Anlagebetrags nach Zeichnung auf dem Konto der Emittentin) bis zum vertraglich vereinbarten Laufzeitende bzw. im Falle einer ordentlichen vorzeitigen Kündigung durch die Emittentin bis zum vorzeitigen Laufzeitende verzinst sich der jeweils individuell ausstehende Anlagebetrag vertragsgemäß mit einem Zinssatz von 6,00 % p.a. Die Zinsen sind jährlich nachschüssig fünf Bankarbeitstage nach dem jeweiligen Zinstermin zu zahlen. Zinstermin ist jeweils der 31.12. eines Jahres, erster Zinstermin ist der 31.12.2020. Im Falle der vorzeitigen Kündigung durch die Emittentin zu einem Wahlrückzahlungstag, welcher nicht der 31.12. eines Jahres ist, liegt der Zinstermin an einem anderen Datum und läuft gleich mit dem vorzeitigen Laufzeitende. Sind Zinsen für einen Zeitraum von weniger als einem Jahr zu berechnen, erfolgt die Berechnung nach der Methode act./act.

Die Tilgung erfolgt endfällig fünf Bankarbeitstage nach Laufzeitende am 31.12.2024 bzw. fünf Bankarbeitstage nach vorzeitigem Laufzeitende bei ordentlicher vorzeitiger Kündigung durch die Emittentin.

Es besteht das Risiko des Totalverlusts des Anlagebetrags und der Zinsansprüche. Individuell können dem/r Anleger/in zusätzliche Vermögensnachteile entstehen. Dies kann z.B. der Fall sein, wenn der/die Anleger/in den Erwerb der Vermögensanlage durch ein Darlehen fremdfinanziert und wenn er/sie trotz des bestehenden Verlustrisikos Zins- und Rückzahlungen aus der Vermögensanlage fest zur Deckung anderer Verpflichtungen eingeplant hat, oder aufgrund von Kosten für Steuernachzahlungen. Solche zusätzlichen Vermögensnachteile können im schlechtesten Fall bis hin zur Privatinsolvenz des/r Anlegers/in führen. Die Vermögensanlage ist nur als Beimischung in ein Anlageportfolio geeignet.

Für den/die Anleger/in fallen neben den Erwerbskosten (Anlagebetrag) keine Kosten oder Provisionen seitens der Plattform oder der Emittentin an. Einzelfallbedingt können dem/r Anleger/in über den Anagebetrag hinaus Drittkosten im Zusammenhang mit dem Erwerb, der Verwaltung und der Veräußerung der Vermögensanlage entstehen, wie z.B. Verwaltungskosten bei Veräußerung, Schenkung oder Erbschaft.

Der/die Anleger/in erzielt Einkünfte aus Kapitalvermögen, sofern er/sie als natürliche Person in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtig ist und das Nachrangdarlehen im Privatvermögen hält. Die Einkünfte werden mit 25% Kapitalertragsteuer zzgl. 5,5% Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer besteuert. Bei Anlegern/innen, die mittels einer Kapitalgesellschaft der Emittentin ein Nachrangdarlehen gewähren, unterliegen die Gewinne aus den Beteiligungen der Körperschaftsteuer und der Gewerbesteuer. Die Steuerlast trägt jeweils der/die Anleger/in. Die Emittentin wird Zins- und Tilgungszahlungen an den/die Anleger/in unter Einbehalt der Quellensteuer (für die Einkommens- und ggf. Kirchensteuer sowie den Solidaritätszuschlag) leisten. Anleger/innen sollten sich im Hinblick auf ihre individuelle Situation bei ihrem Steuerberater informieren.

Die Handelbarkeit der Kapitalanlage ist eingeschränkt. Sie ist nicht börsennotiert, ein liquider Zweitmarkt für den Handel besteht derzeit nicht.

Hinweis: Dieses Angebot richtet sich nicht an Staatsbürger*innen der Vereinigten Staaten von Amerika.

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