Geothermie

Geothermie ist eine Form von erneuerbarer Energie und steht für die Nutzung von Erdwärme, um beispielsweise Wohnhäuser zu heizen. Diese Erdwärme kann mittels Wärmesonden angezapft und genutzt werden.

Details zur Geothermie

Geysir auf Island

Geysir auf Island

Die Temperatur steigt im Erdinnern mit zunehmender Tiefe an (durchschnittlich um 3° C pro 100 m). Zu unterscheiden ist die oberflächennahe von der tiefen Geothermie. Letztere bezeichnet die Nutzung von Erdwärme ab Tiefen von ca. 400 bis 1.000 m (je nach Gebiet). In Thermalbädern werden ebenfalls natürliche Heißwasservorkommen genutzt.

Besonders anschaulich zeigt sich das Potenzial der natürlichen Wärmevorkommen in Ländern wie Island, wo unzählige Geysire bestaunt werden können. Durch die besonders günstigen geologischen Bedingungen für die Nutzung von Erdwärme, ist Island schon heute dazu in der Lage, sich vollständig unabhängig, umweltfreundlich und günstig mit Energie zu versorgen.