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IBAN

Die IBAN (International Bank Account Number) ist international gültige Nummer für Girokonten. Sie beinhaltet neben der eigentlichen Kontonummer auch die jeweilige Bankleitzahl sowie den entsprechenden Ländercode (beispielsweise DE für Deutschland).

Details zur IBAN

In Deutschland gehört die IBAN spätestens seit 2008 – dem Jahr der Einführung von SEPA – zum Alltag. Seit 1. Februar 2016 hat sie die separate Angabe von Kontonummer und Bankleitzahl bei Bankgeschäften vollständig abgelöst; ihre Angabe ist bei Bankgeschäften seitdem verpflichtend. Ziel der Umstellung war die Vereinfachung von grenzüberschreitenden Überweisungen und deren Abwicklung. Neben den Ländern der Europäischen Union haben sich weitere Länder der Normung angeschlossen, sodass die Verwendung von IBAN derzeit in gut 40 Ländern Standard ist. Die Nummer selbst besitzt allerdings weltweite Gültigkeit.

Der einheitliche Aufbau der Nummer ist international wie folgt geregelt:

  • ein 2-stelliger, alphabetischer Ländercode (LL)
  • eine 2-stellige, numerische Prüfziffer (PZ)
  • eine maximal 30-stellige Basic Bank Account Number (BBAN), bestehend aus Bankidentifikation (IID) und Kontoidentifikation (BAN)

Die IBAN hat in Deutschland 22 Stellen, in anderen Ländern ist die Länge auf 34 Stellen begrenzt. Nicht wenige Bankkunden empfinden die Nummer aufgrund der Länge als kompliziert und wenig alltagstauglich.

 

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