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Notar

Der Notar (von lat. notarius: Geschwindschreiber) leistet in erster Linie Hilfestellung bei rechtlichen Angelegenheiten. Notare sind zur Verschwiegenheit verpflichtet und vermitteln unparteiisch zwischen den Interessen der beteiligten Parteien. In der Öffentlichkeit wird er meist in seiner Funktion im Zusammenhang mit Grundstücksgeschäften, Testamenten sowie Erb- und Eheverträgen wahrgenommen.

Details zum Notar

Historisches Siegel auf einer Urkunde

Historisches Siegel auf einer Urkunde

Der Notar vertritt als Träger eines öffentlichen Amtes, das ihm verliehen wurde, den Staat. Seine Funktion als Hoheitsträger wird durch das Landeswappen im Amtsschild deutlich. Er stellt Beurkundungen aus und kann Unterschriften, Abschriften oder auch Handzeichen beglaubigen. Es ist ebenso möglich, sich von einem Notar identifizieren zu lassen.

In nicht wenigen Fällen ist die notarielle Beurkundung bzw. Beglaubigung gesetzlich vorgeschrieben. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn der Gesetzgeber dies aufgrund der besonders weitreichenden wirtschaftlichen und persönlichen Konsequenzen für die beteiligten Parteien für angebracht hält, wie beispielsweise bei Grundstückskäufen oder Unternehmensgründungen.

Zu den der Öffentlichkeit weniger bekannten Kompetenzen gehören die Abnahme von Eiden, die Erstellung von Vermögensverzeichnisse sowie die Verwahrung von Wertpapieren und anderen Vermögensgegenständen. Die Tätigkeiten der rund 9.000 Notare, die in Deutschland tätig sind, umfassen insgesamt ein breites Aufgabenspektrum, deren Ausübung hochqualifizierten Juristen vorbehalten ist. Der Beruf zählt zu den ältesten Rechtsberufen überhaupt.

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