Stille Beteiligung

Die stille Beteiligung ist eine Finanzierungsform, bei der die Unternehmen die Kapitalgeber für ihr eingebrachtes Kapital am Gewinn beteiligen.

Details zur stillen Beteiligung

Die stille Beteiligung ermöglicht es einem Unternehmen, sein Eigenkapital zu erhöhen und Investitionen zu tätigen. Der Kapitalgeber erhält für sein eingebrachtes Kapital eine Gewinnbeteiligung und bestimmte Kontrollrechte .Wie beim Nachrangdarlehen erfolgt die Rückzahlung am Ende der Laufzeit zum Nennwert. Die stille Beteiligung ist eine Finanzierungsform, die beim deutschen Mittelstand besonders beliebt ist. Der größte Vorteil besteht für die meisten Unternehmen darin, dass die Beteiligung das Eigenkapital und somit auch die Eigenkapitalquote des Unternehmens erhöht, ohne dass echte Gesellschafteranteile (Mitbestimmungsrechte) abgegeben werden müssen (siehe auch Mezzanine-Kapital).