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Das von der Emittentin im Rahmen des gegenständlichen Angebots aufgenommene Genusskapital soll im Wesentlichen dazu verwendet werden, um Geschäftsanteile an der HPS Home Power Solutions GmbH zu übernehmen und darüber hinaus eine Zuzahlung in die Kapitalrücklage der HPS Home Power Solutions GmbH als Eigenkapitalfinanzierung zu leisten.

Aktuell befindet sich die HPS Home Power Solutions GmbH in der Serie-B-Finanzierungsrunde. Es ist geplant, dass HPS Home Power Solutions GmbH die Finanzierungsrunde mit einem Gesamtfinanzierungsvolumen in Höhe von 12 Millionen Euro in zwei Schritten durchführt. Davon sind im ersten Schritt im Dezember 2018 bereits 6,5 Millionen Euro von mehreren Kapitalgebern investiert worden. Die weiteren Investitionen für den zweiten Schritt der Finanzierungsrunde sind zum Teil bereits zugesagt und befinden sich im Übrigen in finaler Verhandlung.

HPS Home Power Solutions GmbH plant, den zweiten Teil der Finanzierungsrunde bis April 2019 komplett abzuschließen.

Wi Venture HPS Beteiligungs GmbH & Co. KG (nachfolgend „Anbieterin“ und/oder „Emittentin“ genannt), Schneebergerhof 14 in 67813 Gerbach, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Kaiserslautern unter HRA 30642, vertreten durch die persönlich haftende Gesellschafterin wiwi Beteiligungs GmbH, diese wiederum vertreten durch ihren Geschäftsführer Matthias Willenbacher.

Gegenstand der Emittentin ist das Einwerben von Kapital durch Ausgabe von Genussscheinen (Wertpapier nicht börsenmäßig handelbar) sowie der Erwerb von Beteiligungen an der HPS Home Power Solutions GmbH.

Die Emittentin beabsichtigt, das im Rahmen des gegenständlichen Angebots aufgenommene Genusskapital zum Erwerb von Geschäftsanteilen an der HPS Home Power Solutions GmbH sowie für eine Zuzahlung in deren Kapitalrücklage zu verwenden. Die Anzahl der an der HPS Home Power Solutions GmbH zu übernehmenden Geschäftsanteilen berechnet sich wie folgt: Genusskapital / 141,65 € (die mit dem Genusskapital übernommenen Geschäftsanteile nachfolgend „Geschäftsanteile“ genannt). Die Emittentin wird dabei höchstens 6.354 Geschäftsanteile mit dem Genusskapital erwerben

Die Rückzahlung des Genusskapitals erfolgt – vorbehaltlich der Regelungen der Genussscheinbedingungen zum qualifizierten Rangrücktritt und der vorinsolvenzlichen Durchsetzungssperre – innerhalb von 30 Tagen nach Beendigung zum Nennbetrag. Die Emittentin ist jedoch jederzeit – auch vor Fälligkeit und unabhängig von einer Kündigung – zur vorzeitigen Rückzahlung berechtigt, ohne, dass eine Vorfälligkeitsentschädigung geschuldet ist.

Die Emittentin plant, über die Beteiligung an der HPS Home Power Solutions GmbH an (Gewinn-) Ausschüttungen, Verwertungserlösen (z. B. aus Verkauf oder Einziehung der Geschäftsanteile) und/oder Liquidationserlösen zu partizipieren. Hierdurch soll eine erfolgsabhängige und erfolgsorientierte Rendite auf das investierte Kapital erzielt werden. Die Erträge aus einer solchen Verwaltung und Verwertung der Geschäftsanteile sollen nach Abzug der damit zusammenhängenden Kosten und Steuern (nachfolgend „Netto-Erträge“ genannt) u.a. zur Rückzahlung des Genusskapitals und im Übrigen zur Zahlung einer Genussscheinvergütung verwendet werden. Mithin hängen die Rückzahlung des Genusskapitals und die Zahlung einer Genussscheinvergütung sowie deren Zeitpunkt und Höhe davon ab, dass der Emittentin tatsächlich Netto-Erträge aus (Gewinn-)Ausschüttungen, einer Verwertung der Geschäftsanteile (z. B. im Rahmen eines Exits) und/oder der Liquidation der HPS Home Power Solutions GmbH zufließen und einen Betrag in Höhe des Genusskapitals übersteigen. Unter der Annahme einer Vollplatzierung werden die ersten 900.000,00 € der Netto-Erträge zur Rückzahlung des Genusskapitals verwendet. Nur der das Genusskapital übersteigende Betrag der Netto-Erträge ist für die Berechnung der Genussscheinvergütung maßgeblich; hiervon erhalten die Anleger 100%, bis ihnen als Genussscheinvergütung ein Betrag zugeflossen ist, der dem Betrag des Genusskapitals entspricht (d.h. im Falle einer Vollplatzierung ein Betrag in Höhe von 900.000,00 €). Sobald den Anlegern als Genussscheinvergütung ein Betrag zugeflossen ist, der dem Betrag des Genusskapitals entspricht, erhalten die Anleger 80% aller weiteren Netto-Erträge.

Die ausschüttungsfähigen Netto-Erträge werden an die Anleger anteilig im Verhältnis der Nennbeträge zueinander ausgezahlt.

Wenn die Emittentin weitere Anteile an der HPS Home Power Solutions GmbH hält oder erwirbt, partizipieren die Anleger an den daraus fließenden Erlösen klarstellend nicht.

Unter Berücksichtigung des Agios beträgt die Mindestzeichnungssumme 525,00 € je Genussschein.

1.800 Genussscheine im Nennbetrag von je 500,00 € (zzgl. 5% Agio) und einem Gesamtnennbetrag von 900.000,00 €.

Die Laufzeit der Genussscheine ist nicht befristet. Jede Partei kann mit einer Frist von sechs Monaten zum Ende eines Kalenderjahres ordentlich kündigen. Eine ordentliche Kündigung ist allerdings erstmals möglich mit Wirkung zum 31.12.2033. Abweichend hiervon ist die Emittentin zur Kündigung mit einer Frist von vier Wochen zum Monatsende berechtigt, sobald

  • sie nicht mehr Inhaberin der mit den Emissionserlösen an der HPS Home Power Solutions GmbH übernommenen Geschäftsanteile ist (z. B. infolge Veräußerung oder Einziehung) oder
  • die HPS Home Power Solutions GmbH infolge einer Vollbeendigung erloschen ist.

Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

Die Wertpapiere werden vom 17.01.2019 (einschließlich) bis zum Ablauf des 30.11.2019, maximal jedoch bis zur Vollplatzierung, zur Zeichnung angeboten.

Der Erwerb der Genussscheine ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.

Bei Zeichnung ist ein Agio i.H.v. 5,00% auf den jeweiligen Nennbetrag zu zahlen. Das Agio wird nicht an den Anleger zurückgezahlt.

Alle Zahlungen an die Genussscheingläubiger, insbesondere die Ausschüttungen einer Genussscheinvergütung, erfolgen unter Abzug und Einbehalt der gesetzlichen Steuern, Abgaben und sonstigen Gebühren, soweit der Emittent oder die Zahlstelle hierzu gesetzlich verpflichtet ist. Weder der Emittent noch die Zahlstelle sind verpflichtet, den Genussscheingläubigern zusätzliche Beträge als Ausgleich für die auf diese Weise abgezogenen oder einbehaltenen Beträge zu zahlen.

Soweit der Emittent oder die Zahlstelle nicht gesetzlich zum Abzug und/oder zum Einbehalt von Steuern, Abgaben oder sonstigen Gebühren verpflichtet ist, trifft sie keinerlei Verpflichtung im Hinblick auf die Erfüllung der abgabenrechtlichen Verpflichtungen der Genussscheingläubiger.

Die Genussscheine sind derzeit nicht an einer Börse handelbar. Eine Notierung ist nicht geplant. Es besteht daher derzeit kein liquider Zweitmarkt für die Genussscheine. Eine Veräußerung ist damit nur eingeschränkt möglich. Im Falle einer Veräußerung muss der Anleger mangels liquidem Zeitmarkt oder feststellbarem Kurs-/Marktwert möglicherweise Preisabschläge hinnehmen. Es besteht daher das Risiko, dass eine Veräußerung nicht oder nur mit finanziellen Einbußen möglich ist.

Das Angebot richtet sich an Privatkunden i.S.d. § 67 Abs. 3 WpHG mit langfristigem Anlagehorizont sowie ausreichenden Kenntnissen und Erfahrungen in Bezug auf Geschäfte mit Finanzinstrumenten der Risikoklasse E oder sonstigen ausreichenden Kenntnissen und Erfahrungen, um die Risiken im Zusammenhang mit den angebotenen Genussscheinen angemessen beurteilen zu können. Das Angebot richtet sich dabei an solche Anleger, die Verluste bis zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals tragen können, sich des spekulativen Charakters der Genussscheine bewusst sind und die Genussscheine zum Zwecke der allgemeinen Vermögensbildung/-optimierung erwerben wollen. Der Vertrieb der Genussscheine erfolgt im Wege der beratungsfreien Anlagevermittlung.

Das Angebot richtet sich nicht an Privatkunden, die

  • einen kurzfristigen Anlagehorizont haben,
  • keine bzw. nur geringe Verluste des eingesetzten Kapitals tragen können;
  • mit dem Geschäfts das Ziel einer (spezifischen) Altersvorsorge verfolgen;
  • über keine Kenntnissen und Erfahrungen mit Finanzinstrumenten der Risikoklasse 5 oder keine sonstigen Kenntnisse und Erfahrungen verfügen, um die Risiken im Zusammenhang mit den angebotenen Genussscheinen angemessen beurteilen zu können;
  • im Zusammenhang mit dem Erwerb der Genussscheine eine Anlageberatung wünschen oder benötigen.

Die Emittentin und/oder die Home Power Solutions GmbH können zahlungsunfähig werden oder in Überschuldung geraten. Dies gilt insbesondere, wenn geringere Einnahmen und/oder höhere Ausgaben als erwartet zu verzeichnen sind oder ein anderweitig bestehender Kapital- oder Liquiditätsbedarf nicht gedeckt werden kann. Eine Insolvenz der HPS Home Power Solutions GmbH hätte wesentliche nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Emittentin und kann zum vollständigen Verlust des investierten Kapitals bis hin zur Insolvenz der Emittentin führen. Hierdurch kann es zum Verlust des von den Anlegern eingesetzten Kapitals sowie (bislang) nicht ausgeschütteter Genussscheinvergütungen kommen, da die Emittentin keinem Einlagensicherungssystem angehört.

  • Um einen Insolvenzeröffnungsgrund im Sinne von § 16 der Insolvenzordnung (InsO), mithin eine Zahlungsunfähigkeit (§ 17 InsO), drohende Zahlungsunfähigkeit (§ 18 InsO) oder Überschuldung (§ 19 InsO) des Emittenten zu vermeiden, treten die Genussscheingläubiger nach Maßgabe der nachfolgenden Regelungen gemäß §§ 19 Abs. 2 S. 2, 39 Abs. 2 InsO in einer Insolvenz oder Liquidation des Emittenten mit sämtlichen Forderungen aus oder im Zusammenhang mit den Genussscheinen im Rang hinter sämtliche Forderungen von gegenwärtigen und zukünftigen anderen Gläubigern des Emittenten (mit Ausnahme von anderen nachrangigen oder gleichrangigen Gläubigern) in den Rang hinter die Forderungen im Sinne des § 39 Abs. 1 Nr. 1 bis 5 InsO zurück (nachfolgend „Nachrangforderung“ genannt).
  • Die Genussscheingläubiger verpflichten sich, die Nachrangforderungen soweit und solange nicht gegenüber dem Emittenten geltend zu machen, wie
    – die teilweise oder vollständige Erfüllung der Nachrangforderungen einen Grund im Sinne der §§ 16 ff. InsO für die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen des Emittenten herbeiführen würde, also zu einer Zahlungsunfähigkeit (§ 17 InsO), drohenden Zahlungsunfähigkeit (§ 18 InsO) oder Überschuldung (§ 19 InsO) des Emittenten führen würde;
    – im Falle der Liquidation des Emittenten Forderungen der nicht im Rang hinter den Forderungen im Sinne des § 39 Abs. 1 Nr. 1 bis 5 InsO nachrangigen Gläubiger aus dem Vermögen des Emittenten noch nicht vollständig erfüllt worden sind.
  • Die Erfüllung der Nachrangforderungen durch den Emittenten kann außerhalb eines Insolvenzverfahrens nur nachrangig und erst nach Befriedigung sämtlicher anderer Gläubiger (mit Ausnahme der anderen nachrangigen oder gleichrangigen Gläubiger) des Emittenten aus einem etwaigen frei verfügbaren (i) Jahresüberschuss, (ii) Liquidationsüberschuss oder (iii) aus dem die sonstigen Verbindlichkeiten des Emittenten übersteigenden frei verfügbaren Vermögen, das nach Befriedigung sämtlicher anderer Gläubiger (mit Ausnahme von anderen nachrangigen oder gleichrangigen Gläubigern) verbleibt und bei werbender Gesellschaft nicht zur Erhaltung des satzungsmäßigen Kapitals des Emittenten erforderlich ist, geltend gemacht werden.
  • Soweit eine Nachrangforderung unter Verstoß gegen die vorstehenden Bestimmungen befriedigt wird, ist das insoweit Erlangte ungeachtet anderer Vereinbarungen an den Emittenten zurückzugewähren.
  • Sämtliche Genussscheine und die hieraus resultierenden Forderungen sind im Verhältnis untereinander gleichrangig.
  • Sicherheiten werden nicht gewährt.

Hinweis: Die Produktbeschreibung auf der Plattform erhebt nicht den Anspruch, alle Informationen zu enthalten, die für die Beurteilung der angebotenen Anlage erforderlich sind. Bitte nutzen Sie die Möglichkeit, der Emittentin über die Plattform Fragen zu stellen, informieren Sie sich aus unabhängigen Quellen und holen Sie fachkundige Beratung ein, wenn Sie unsicher sind, ob Sie diesen Darlehensvertrag abschließen sollten.

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