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An dieser Stelle haben wir für Sie die häufigsten Fragen zum Genussschein der Wi Venture HPS Beteiligungs GmbH & Co. KG sowie zum Start-Up HPS Home Power Solutions GmbH und deren Energiespeicher Picea zusammengestellt. Sie haben noch ungeklärte Fragen? Kontaktieren Sie uns gern telefonisch oder per E-Mail!

Das Kapitalmarktprodukt

Das Angebot richtet sich an Privatkunden i.S.d. § 67 Abs. 3 WpHG mit langfristigem Anlagehorizont sowie ausreichenden Kenntnissen und Erfahrungen in Bezug auf Geschäfte mit Finanzinstrumenten der Risikoklasse E (bzw. 5; d.h. spekulativ) oder sonstigen ausreichenden Kenntnissen und Erfahrungen, um die Risiken im Zusammenhang mit den angebotenen Genussscheinen angemessen beurteilen zu können. Das Angebot richtet sich dabei an solche Anleger, die Verluste bis zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals tragen können, sich des spekulativen Charakters der Genussscheine bewusst sind und die Genussscheine zum Zwecke der allgemeinen Vermögensbildung/-optimierung erwerben wollen. Der Vertrieb der Genussscheine erfolgt im Wege der beratungsfreien Anlagevermittlung.

Das Angebot richtet sich nicht an Privatkunden, die

  • einen kurzfristigen Anlagehorizont haben;
  • keine bzw. nur geringe Verluste des eingesetzten Kapitals tragen können;
  • mit dem Geschäft das Ziel einer (spezifischen) Altersvorsorge verfolgen;
  • über keine Kenntnisse und Erfahrungen mit Finanzinstrumenten der Risikoklasse E (bzw. 5; d.h. spekulativ) oder keine sonstigen Kenntnisse und Erfahrungen verfügen, um die Risiken im Zusammenhang mit den angebotenen Genussscheinen angemessen beurteilen zu können;
  • im Zusammenhang mit dem Erwerb der Genussscheine eine Anlageberatung wünschen oder benötigen.

Der Nennbetrag je Genussschein beträgt 500,00 € (zzgl. 5% Agio). Unter Berücksichtigung des Agios beträgt die Mindestzeichnungssumme damit 525,00 € je Genussschein.

Die Laufzeit der Genussscheine ist nicht befristet. Jede Partei kann mit einer Frist von sechs Monaten zum Ende eines Kalenderjahres ordentlich kündigen. Eine ordentliche Kündigung ist allerdings erstmals möglich mit Wirkung zum 31.12.2033. Jede Partei hat aber das Recht, vorzeitig aus wichtigem Grund zu kündigen.

Die Genussscheine sind derzeit nicht an einer Börse handelbar. Eine Notierung ist auch nicht geplant. Es besteht daher derzeit kein liquider Zweitmarkt für die Genussscheine. Eine Veräußerung ist somit nur eingeschränkt möglich. Im Falle einer Veräußerung muss der Anleger mangels liquidem Zeitmarkt oder feststellbarem Kurs-/Marktwert möglicherweise Preisabschläge hinnehmen. Es besteht daher das Risiko, dass eine Veräußerung nicht oder nur mit finanziellen Einbußen möglich ist.

Die Genussscheine (einschließlich der Ansprüche auf Zahlung einer Genussscheinvergütung) sind für die gesamte Laufzeit in einer Globalurkunde ohne Zinsscheine verbrieft. Die Globalurkunde ist bei der Clearstream Banking AG hinterlegt (Girosammelverwahrung). Den Genussscheingläubigern stehen Miteigentumsanteile an der Globalurkunde zu, die gemäß den Regelungen und Bestimmungen der Clearstream Banking AG übertragbar sind.

Bei dieser Kapitalanlage handelt es sich um einen Genussschein mit qualifiziertem Rangrücktritt und vorinsolvenzlicher Durchsetzungssperre.

Die Genussscheine nehmen nicht am Verlust der Emittentin ein und sehen keine Nachschusspflicht vor.

Aufgrund des qualifizierten Rangrücktritts mit vorinsolvenzlicher Durchsetzungssperre handelt es sich bei den Genussscheinen dennoch um eine unternehmerische Kapitalanlage mit einer eigenkapitalähnlichen Haftungsfunktion. Ein Totalverlust des in die Kapitalanlage investierten Kapitals ist möglich.

Der Abschluss, das Halten, die Veräußerung und die Übertragung der Genussscheine ist in der Bundesrepublik Deutschland umsatzsteuerfrei. (Zins-)Erträge sind hingegen steuerpflichtig. Soweit sie hierzu gesetzlich verpflichtet sind, halten die Emittentin bzw. die Zahlstelle die gesetzlichen Abzüge, insbesondere Steuerabzugsbeträge (z.B. Abgeltungssteuer, Kirchensteuer, Solidaritätszuschlag), bei Auszahlungen ein und führen sie an die zuständige Finanzbehörde ab.

Weder die Emittentin noch die Zahlstelle sind verpflichtet, den Genussscheingläubigern zusätzliche Beträge als Ausgleich für die auf diese Weise abgezogenen oder einbehaltenen Beträge zu zahlen.

Soweit die Emittentin oder die Zahlstelle nicht gesetzlich zum Abzug und/oder zum Einbehalt von Steuern, Abgaben oder sonstigen Gebühren verpflichtet ist, trifft sie keinerlei Verpflichtung im Hinblick auf die Erfüllung der abgabenrechtlichen Verpflichtungen der Genussscheingläubiger.

Die Emittentin plant, das Agio zur Finanzierung der Emissionskosten sowie laufender Aufwendungen und das Genusskapital zur Übernahme von Geschäftsanteilen an der HPS Home Power Solutions GmbH einschließlich der hiermit zusammenhängenden Erwerbs(neben)-/Transaktionskosten sowie zur Leistung einer über Einlage hinausgehenden Zuzahlung in die Kapitalrücklage der HPS Home Power Solutions GmbH zu verwenden.

Die HPS Home Power Solutions GmbH ist in der Energiebranche tätig und Hersteller eines neu entwickelten Energiespeichers, der die Funktionsweise klassischer Wärmespeicheranlagen, Energieerzeugung durch Brennstoffzellen und Batteriespeichersysteme miteinander verknüpft sowie mit einer digitalen Infrastruktur das Energiemanagement von Privathaushalten durchführt. Das seitens der HPS Home Power Solutions GmbH geplante Vorhaben besteht im Wesentlichen in der weiteren Entwicklung, der Produktion und dem Vertrieb des Energiespeichers Picea. Nach dem Business-Plan der HPS Home Power Solutions GmbH soll die Markteinführung der ersten Generation des Energiespeichers Picea Ende 2018 erfolgen. Zudem sollen Marketing-/Vertriebsstrukturen aufgebaut und Fertigungsdienstleister zur Erhöhung der Stückzahl ab 2020 eingebunden werden. Außerdem ist für das zweite Quartal 2019 die Entwicklung einer zweiten Produktgeneration des Energiespeichers Picea mit um ca. 50% reduzierten Herstellungs-kosten in Planung. Das von der Emittentin in die HPS Home Power Solutions GmbH soll für die vorstehenden Vorhaben verwendet werden. Zur weiteren Unternehmensfinanzierung der HPS Home Power Solutions GmbH sind Anschlussfinanzierungen mit Eigen- und Fremdkapital geplant.

Die Emittentin plant, über die Beteiligung an der HPS Home Power Solutions GmbH Erträge aus (Gewinn-) Ausschüttungen, einer Verwertung der mit dem Genusskapital übernommenen Geschäftsanteile (z.B. Verkauf oder Einziehung) und/oder der Liquidation der HPS Home Power Solutions GmbH zu erzielen. Hierdurch soll eine erfolgsabhängige und erfolgsorientierte Rendite auf das investierte Kapital erzielt werden. Die Erträge aus einer solchen Verwaltung und Verwertung der Geschäftsanteile sollen nach Abzug der damit zusammenhängenden Kosten und Steuern (die „Netto-Erträge“) u.a. zur Rückzahlung des Genusskapitals und im Übrigen zur Zahlung einer Genussscheinvergütung verwendet werden. Mithin hängen die Rückzahlung des Genusskapitals und die Zahlung einer Genussscheinvergütung sowie deren Zeitpunkt und Höhe davon ab, dass der Emittentin tatsächlich Netto-Erträge aus (Gewinn-) Ausschüttungen, einer Verwertung der Geschäftsanteile (z.B. im Rahmen eines Exits) und/oder der Liquidation der HPS Home Power Solutions GmbH zufließen und einen Betrag in Höhe des Genusskapitals übersteigen. Unter der Annahme einer Vollplatzierung werden die ersten 900.000 € der Netto-Erträge zur Rückzahlung des Genusskapitals verwendet. Nur der das Genusskapital übersteigende Betrag der Netto-Erträge ist für die Berechnung der Genussscheinvergütung maßgeblich; hiervon erhalten die Anleger 100%, bis ihnen als Genussscheinvergütung ein Betrag zugeflossen ist, der dem Betrag des Genusskapitals entspricht (d.h. im Falle einer Vollplatzierung ein Betrag von 900.000 €). Sobald den Anlegern als Genussscheinvergütung ein Betrag zugeflossen ist, der dem Betrag des Genusskapitals entspricht, erhalten die Anleger 80% aller weiteren Netto-Erträge. Die Genussscheinvergütung wird nicht regelmäßig zu feststehenden Zeitpunkten, sondern abhängig vom Zeitpunkt des Zuflusses von Netto-Erträgen bei der Emittentin an die Anleger ausgezahlt. Wenn die Emittentin weitere Anteile an der HPS Home Power Solutions GmbH hält oder erwirbt, partizipieren die Anleger an den daraus fließenden Erträgen klarstellend nicht.

Die Aussichten für die Kapitalrückzahlung (in Form der Rückzahlung des Genusskapitals) und die Zahlung von Erträgen (in Form einer Genussscheinvergütung) hängen maßgeblich von der Wertentwicklung der Beteiligung der Emittentin an der HPS Home Power Solutions GmbH und deren wirtschaftlichen Erfolg, insbesondere der Umsetzbarkeit ihrer Geschäftsstrategie und -planung ab. Auf Ebene der HPS Home Power Solutions GmbH sind insbesondere folgende Faktoren für eine positive Wert- und Geschäftsentwicklung maßgeblich:

  • Erreichen der Entwicklungsziele in Hinblick auf Herstellkosten, Funktionalität, Zulassung, Lebensdauer, Serienreife und Entwicklungskosten
  • Erfolgreiche Implementierung innovativer Technologien
  • Aufbau von ausreichend Vertriebskanälen und wachsender Absatzmarkt
  • Den Heimspeichermarkt begünstigende nationale und europäische rechtliche Rahmenbedingungen
  • Erfolgreicher Einsatz und Weiterentwicklung von Fertigungsdienstleistern
  • Stabile Preise von Konkurrenztechnologien und Alleinstellungsposition im Heimspeichermarkt über die kommenden zwei Jahre

Bei den Genussscheinen handelt es sich zwar nicht um eine gesellschaftsrechtliche, aufgrund der spezifischen Ausstattungsmerkmale jedoch trotzdem um eine langfristige, unternehmerische Beteiligung, mit der nicht nur Chancen, sondern auch erhebliche Risiken verbunden sind. Mithin ist ein Totalverlust, d.h. der vollständige Verlust des eingesetzten Kapitals, möglich. Bei der Kapitalanlage handelt es sich daher nicht um eine mündelsichere, sondern um eine spekulative Kapitalanlage mit einer eigenkapitalähnlichen Haftungsfunktion. Aufgrund der mit den Genussscheinen verbundenen Risiken ist die Kapitalanlage nicht zur Altersvorsorge geeignet. Die mit der Kapitalanlage verbundenen Risiken sind unter dem Reiter „Risiken“ sowie in der Anlegerbroschüre dargestellt.

Die Emittentin wurde als Kommanditgesellschaft deutschen Rechts gegründet. Persönlich haftende Gesellschafterin der Emittentin ist die wiwi Beteiligungs GmbH; Gerbach (Amtsgericht Kaiserslautern, HRB 32249), diese wird wiederum durch deren Geschäftsführer Matthias Willenbacher vertreten. Kommanditist ist die Wi Venture GmbH & Co. KG, Gerbach, (Amtsgericht Kaiserslautern, HRA 30632) mit einer Einlage in Höhe von derzeit 100.000 €. Die Emittentin, deren persönlich haftende Gesellschafterin und Kommanditistin sind Teil der wiwi – Gruppe, der auch die WIWIN anhört. Diese vermittelt als vertraglich gebundener Vermittler i.S.d. § 2 Abs. 10 KWG im Namen, auf Rechnung und unter Haftung des Finanzdienstleistungsinstituts Effecta GmbH, Florstadt, Geschäfte über den Erwerb von Finanzinstrumenten zwischen der Emittentin und den interessierten Anlegern. Die Organisationsstruktur der Emittentin stellt sich mithin wie folgt dar:

Im Rahmen des Angebots wird bei Zeichnung der Genussscheine ein Agio in Höhe von 5% des Nennbetrags erhoben. Das Agio dient zur Finanzierung der Emissionskosten (insb. Vertriebskosten sowie Gebühren der Zahlstelle) sowie der Finanzierung laufender Aufwendungen der Emittentin (z.B. Verwaltungskosten). Insoweit soll mit einem Teil des Agios eine Liquiditätsrücklage gebildet werden. Die folgende tabellarische Aufstellung enthält eine Aufgliederung der geplanten Verwendung des Agios unter der Annahme einer Vollplatzierung.

Zeitpunkt und Höhe von Zahlungen auf die Genussscheine kann aufgrund der spezifischen Ausgestaltung der Kapitalanlage nicht gesagt werden, insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Genussscheinvergütung ausschließlich gewinn- und erfolgsorientiert ausgestaltet ist. Es wurden hierzu jedoch verschiedene Beispielsszenarien zur Veranschaulichung entwickelt, die in der Anlegerbroschüre dargestellt werden.

Über HPS und Picea

Matthias Willenbacher, Gründer von WIWIN, hat den WIWIN Award ins Leben gerufen, um vielversprechenden Projekten mit ökologischem und sozialem Wert einen gewinnbringenden Schub zu geben. Gesucht wurden dabei Unternehmungen im Bereich der Nachhaltigkeit.

Im Rahmen des WIWIN Awards wurde HPS Home Power Solutions GmbH von einer Jury als das nach deren Ansicht nachhaltigste Startups Deutschlands ausgezeichnet. Dabei konnte sich das junge Berliner Unternehmen gegen insgesamt knapp 80 Start-Ups mit dem nach Ansicht der Jury innovativsten und nachhaltigsten Produkt durchsetzen. HPS Home Power Solutions GmbH hat als Teil des Awards eine Eigenkapitalfinanzierung gewonnen. Zu diesem Zweck ist die Emittentin gegründet worden. Diese soll Kapital durch die Ausgabe der Genussscheine einnehmen, Geschäftsanteile an der HPS Home Power Solutions GmbH übernehmen und dieser darüber hinaus weitere Eigenkapitalmittel bereitstellen. Der Großteil dieser Mittel soll im Rahmen des gegenständlichen Angebots aufgenommen werden. Über die Genussscheine soll interessierten Anlegern die Möglichkeit gegeben werden, am wirtschaftlichen Erfolg der HPS Home Power Solutions GmbH mittelbar zu partizipieren.

Picea ist Energiespeicher, Heizungsunterstützung und Lüftungsgerät in einem Gerät. HPS Home Power Solutions GmbH hat mit Picea ein System entwickelt, bei dem die Komponenten Batterie, Elektrolyseur und Brennstoffzelle in effizienter Weise zusammenarbeiten und damit einen bisher einmaligen Energiespeicher bilden, der so viel Energie speichern kann, dass ein Haus ganzjährig versorgt werden kann. Dies ist mit heutigen Hausbatteriesystemen nicht möglich. Durch ein vorausschauendes Energiemanagement entsteht in Kombination mit einer Solaranlage auf dem Hausdach ein nachhaltiges, emissionsfreies und sich elektrisch selbst versorgendes Hausenergiesystem für Ein- und Zweifamilienhäuser.

Zusätzlich wird die beim Betrieb von Picea entstehende Abwärme als Heizwärme oder Warmwasser dem Haus bereitgestellt und reduziert so die Energiekosten. Picea hat standardisierte Schnittstellen und ist damit leicht zu installieren und einfach zu warten. Das System ist im Betrieb unkompliziert und automatisiert. So kann der Besitzer die von seiner Solaranlage erzeugte Energie bedarfsgerecht verwalten und hat immer volle Transparenz über das Hausenergiesystem.

In der Energiezentrale wurden alle Komponenten kompakt zusammengebaut, um auf geringem Raum maximale Leistung bereitzustellen. Alles aus einer Hand: Batterien, Leistungselektronik, Lüftungsgerät, Elektrolyseur, Brennstoffzelle oder auch der HPS-Energiemanager. Alle Komponenten werden in einem geschlossenen System integriert – kompakt mit niedrigem Flächenbedarf. Die Energiezentrale mit einem Platzbedarf von ca. 1,5 qm Grundfläche wird typischerweise im Keller oder Hauswirtschaftsraum installiert

Ein saisonaler Energiespeicher ist ein Speicher, mit dem Energie für die spätere Verwendung mehrere Monate lang gespeichert werden kann.

Der Wasserstoffspeicher realisiert einen persönlichen saisonalen Energiespeicher und speichert die Sonnenenergie aus dem Sommer, um diese im Winter verfügbar zu machen. Der Wasserstoffspeicher kann sowohl im Haus als auch außerhalb montiert werden. Der Platzbedarf liegt typischerweise bei rund 3 qm Grundfläche.

ttraktive Einstiegssegmente mit geringer Kaufschwelle:

  • Kunden mit ausgeprägtem ökologischem Bewusstsein und Wunsch nach Unabhängigkeit mit selbsterzeugter Energie
  • Hausbesitzer mit bestehender PV-Anlage und/oder Heizung
  • Potenzielle Passivhauskäufer
  • Netzferne Häuser (off-grid) – die bereits ohne Anschluss geplant werden

Die Markteinführung der ersten Generation von Picea wurde in Q4/2018 gestartet. Die Mittel aus der aktuellen Finanzierungsrunde der HPS Home Power Solutions GmbH (u.a. das nach Abzug der Emissions- und Transaktionskosten verbleibende Genusskapital) sollen insbesondere für die weitere Entwicklung, Produktion und den Vertrieb des Energiespeichers Picea eingesetzt werden. Zudem sollen Marketing-/Vertriebsstrukturen aufgebaut und Fertigungsdienstleister zur Erhöhung der Stückzahl ab 2020 eingebunden werden.

Für das zweite Quartal 2019 ist von der HPS Home Power Solutions GmbH der Start der Entwicklung einer zweiten Produktgeneration des Energiespeichers Picea geplant. Die zweite Generation soll reduzierte Herstellkosten realisieren, eine integrierte Heizung beinhalten und in modernen Häusern die unabhängige Versorgung komplett für Strom und Wärme ermöglichen.

Die Energieversorgung befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel:

  1. Energie wird zunehmend aus Erneuerbaren Energien und dezentral erzeugt.
  2. Zentrale Energieversorger sind im Wandel und strukturieren Ihre Geschäftsmodelle und Prozesse von Grund auf neu.
  3. Erneuerbare Energien fluktuieren und stellen neue Anforderungen an das Netz.
  4. Welchen Beitrag kann die HPS Home Power Solutions GmbH für die Energiewende leisten Weichen Nachfrage und Angebot auch nur geringfügig voneinander ab, bricht die Stromversorgung zusammen.
  5. Energie muss dem Verbraucher bedarfsgerecht zur Verfügung stehen.

Speicher sind der Schlüssel zur Energiewende, der die bedarfsgerechte Versorgung mit Erneuerbaren Energien erst ermöglicht und Netzstabilität sicherstellt. Die HPS Home Power Solutions GmbH entwickelt mit ihrem Produkt Picea eine Weltneuheit im Speichermarkt für den Hausmarkt. Picea ist ein vollintegriertes, sehr kompaktes Speichersystem, welches sowohl die saisonale Speicherbarkeit von eigenerzeugtem Solarstrom ermöglicht, als auch den Einsatz von Wasserstoff als Speichermedium mit hohem Rückwandlungs-Wirkungsgrad durch Verwertung von Strom und Wärme möglich macht.

Der Batteriespeichermarkt wächst rasant und mehr als 50% der PV-Anlagen in Deutschland werden heute schon mit Batterien verkauft – Tendenz steigend. Heim-Speichersysteme – alleine auf Batteriebasis – sind aber eine nur unzureichende Antwort:

  • Batterien sind Kurzzeitspeicher mit geringer Speicherkapazität im Hauseinsatz von 5 bis–20 kWh
  • Sie decken nur Tag-Nacht-Zyklen ab
  • Batteriespeicher bieten nur eine Teilunabhängigkeit im Stromverbrauch, so dass weiterhin zwischen 30 und 40% Strom aus dem Netz als „Graustrom“ bezogen werden müssen.

Es gibt einen großen saisonalen Unterschied in der Energieproduktion aus PV zwischen Sommer und Winter. Der Energieüberschuss im Sommer muss monatelang zwischengespeichert werden können. Eine 100%ige Unabhängigkeit – also Energieversorgung auch im Winter – benötigt saisonale langfristige Energiespeicherung.

Je höher der Grad der Autarkie eines Haushaltes ist, desto stärker lässt sich der Kostenvorteil, den ein Haushalt durch selbst erzeugten Solarstrom erzielt, ausnutzen und desto unabhängiger ist dieser Haushalt von Strompreissteigerungen am Markt. Aus diesem Grund ist der Erwerb eines saisonalen Energiespeichers für Privathaushalte auch aus wirtschaftlichen Aspekten interessant.

Mit der Wasserstoff-Technologie kann überschüssige elektrische Energie gespeichert werden. Der Wasserstoffspeicher realisiert damit einen persönlichen saisonalen Energiespeicher und speichert vereinfacht gesprochen die Sonnenenergie aus dem Sommer, um diese im Winter verfügbar zu machen.

Wasserstoff ist dabei der ideale Energiespeicher für größere Energiemengen. Im Vergleich zu Batterien stellt er einen spezifisch deutlich kostengünstigeren Speicher dar bei gleichzeitig deutlich geringerem Platzbedarf aufgrund der höheren Energiedichte. Der von HPS entwickelte Speicher unterliegt bei längeren Speicherzeiten (saisonale Speicherung) keiner Selbstentladung und speichert somit Energie über die Zeit komplett verlustfrei. Außerdem entsteht in der Brennstoffzelle, bei der Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff, ausschließlich Strom, Wasser und Wärme.

Dies ist ein bedeutender Unterschied zu der Verbrennung fossiler Energieträger, da diese durch den hohen Ausstoß an Kohlenstoffdioxid für die globale Erwärmung mitverantwortlich ist. Das HPS Produkt „Picea“ benötigt keinen Kamin, da es emissionsfrei ist.

„Picea“ ist stromgeführt. Der primäre Nutzen ist die vollständige Versorgung des Haushalts durch selbsterzeugten, CO2-freien Strom aus Sonnenenergie. Hierfür ist neben dem „Picea“-Speichersystem eine Photovoltaikanlage erforderlich. Bei der Wandlung der Energie entsteht Wärme. Diese Prozesswärme wird dem Haus als Heizwärme zur Verfügung gestellt und reduziert somit die Heizkosten. Der Elektrolyseur, der im Sommer betrieben wird, koppelt seine Wärme in den Warmwasserspeicher auf einem Temperaturniveau von rund 50°c aus und unterstützt die Brauchwassererwärmung. Die Brennstoffzelle wird im Winter betrieben und unterstützt die Heizwärmeversorgung des Hauses. Weiterhin wird auch die Wandlungswärme der Solarladeregler und Wechselrichter bzw. aller Spannungswandler dem Haus als Heizwärme bereitgestellt. Dies geschieht entweder über den Wärmerückgewinner im Fall einer vorhandenen Lüftungsanlage oder im Bestandshaus ohne Wohnraumbelüftung über den Warmwasserspeicher.

Abhängig von der Gebäudehülle und Isolierung kann diese Einsparung im modernen Neubau schon heute sehr hoch ausfallen.

  • HPS gibt für das System „Picea“ eine Herstellergarantie für einen Zeitraum von fünf (5) Jahren ab. Die Garantie ist gegen Einmalzahlung von 990€ (zzgl. USt.) auf zehn (10) Jahre erweiterbar. Die Garantie gilt dabei für das ganze System.
  • „Picea“ besitzt ein geschlossenes Sicherheitskonzept.
  • Bereits die erste Installation bei HPS wurde vom TÜV geprüft. Seitdem wurde Picea stetig weiterentwickelt. Der Speicher erfüllt alle anwendbaren Normen und Bestimmungen und besitzt eine CE-Zertifizierung. Die von HPS verwendeten Wasserstoff-Speichermodule sind nach den „TPED“-Bestimmungen zugelassen und TÜV zertifiziert. Dies bedeutet, dass sie im Straßenverkehr vollständig befüllt transportiert werden dürfen
  • Gemeinsam mit dem TÜV und unabhängigen Beratern hat HPS ein Sicherheitskonzept erarbeitet, was einen sicheren Betrieb des Systems „Picea“ in allen Lebenslagen gewährleisten soll.

„Picea“ bietet Energiespeicher, Heizungsunterstützung und Wohnraumbelüftung in einem kompakten Produkt.

Konkurrenzprodukte, die die Unabhängigkeit der elektrischen Energieversorgung eines Wohnhauses vollständig gewährleisten, sind nach Kenntnis von HPS momentan nicht erhältlich.

Den starken Wunsch nach unabhängiger Energieversorgung adressieren heute Batteriespeicher für den Hauseinsatz. Diese Produkte unterscheiden sich im Kundennutzen und in der Technologie kaum. Mit herkömmlichen Batterielösungen kann eine unabhängige Versorgung eines Wohnhauses von rund 65% erreicht werden. Im Vergleich zu marktgängigen Batterien bietet „Picea“ hundertfach mehr Speicherkapazität bei doppelt so viel Leistung. Kein anderer Speicher auf dem Markt besitzt die Leistung und die Kapazität (kaskadierbar von 600 kWh – 3.000 KWh) von „Picea“, um die 100-prozentige Unabhängigkeit zu erreichen.

Für Häuser mit Erdgasanschluss sind Brennstoffzellenheizgeräte im Markt verfügbar. Diese Technologie ermöglicht es, aus dem Erdgas auch Strom zu gewinnen. Die Geräte schaffen jedoch keine Unabhängigkeit. Zum einen bleibt eine externe Stromzufuhr notwendig, zum anderen bleibt die Abhängigkeit vom Erdgas, einem fossilen netzgebundenen Energieträger, bestehen.

Aktuelle Systemlösungen, die mit Unabhängigkeit werben, bestehen aus vielen Einzelkomponenten von verschiedensten Anbietern. Diese Komponenten sind im Regelfall nicht auf den gemeinsamen Betrieb abgestimmt. Darüber hinaus existiert keine gemeinsame Steuerung der Gesamtanlage, die effizient, wartungsarm und abgestimmt alle Komponenten berücksichtigt.

Innerhalb der einzelnen Marktsegmente fehlen den Unternehmen die Alleinstellungsmerkmale. Ihre Produkte unterscheiden sich oft nur über den Preis, den Name und die Farben. Im Markt gibt es den starken Wunsch der Kunden nach Autarkie und 100% sauberer, erneuerbarer Energie. Da diese Themen nicht vollständig und nicht mit den einzelnen Komponenten abgedeckt werden können, entstehen Kooperationen der Anbieter und Systemlösungen mit dem Ziel, für Strom und Wärme die Unabhängigkeit zu maximieren.

„Picea“ bietet als einziges Produkt eine geschlossene Lösung aus einer Hand mit der Leistungsfähigkeit der regenerativen, vollständigen elektrischen Versorgung.

In Deutschland: In 2017 wurden in Deutschland ca. 32.000 Heimspeicher verkauft. Die Größe des deutschen Marktes soll auf 60-80.000 Anlagen pro Jahr bis 2030 anwachsen (weiter unterstützt durch das Auslaufen der Einspeisevergütungen für bestehende PV-Anlagen). HPS hat das Ziel mindestens 10% Marktanteil zu erlangen. Das entspräche einem (auf HPS entfallenden) Volumen von heute 3.000 Stück mit Anstieg auf 6.000-8.000 Systeme pro Jahr alleine in Deutschland.

Weltweit: Marktstudien sehen den Markt für Heimspeicher aufgrund der erwarteten Kostenreduktionen bis 2025 weltweit auf 250.000 Stück/Jahr anwachsen. HPS hat das Ziel auch international 10% Marktanteil zu erlangen, das wäre ein Volumen von 25.000 Stück pro Jahr bis 2025. HPS hat bereits heute vor dem Markteintritt zahlreiche substantielle Produktanfragen aus vielen Ländern.

Die Genussscheinvergütung wurde gezielt so konzipiert, dass zunächst aus der Verwaltung oder Verwertung der mit dem Genusskapital übernommenen Geschäftsanteile der zur Rückzahlung des Genusskapitals erforderliche Betrag erwirtschaftet wird.

An den diesen Betrag übersteigenden Netto-Erlösen partizipieren die Anleger solange alleine, bis sie eine Genussscheinvergütung erhalten haben, die einzeln oder in der Summe (d.h. kumuliert) dem Betrag des Genusskapitals entspricht.

Durch diese Gestaltung soll ein Interessengleichlauf zwischen den Anlegern und der Emittentin hergestellt werden.

Die Emittentin erhält eine Erfolgsbeteiligung daher erst dann, wenn die an die Anleger gezahlte Genussscheinvergütung einzeln oder in der Summe (d.h. kumuliert) den Betrag des Genusskapitals (also den von den Anlegern als Einlagen investierten Gesamtbetrag) übersteigt. Von allen über diese Schwelle hinausgehenden Netto-Erlösen erhalten die Anleger 80% und die Wi Venture HPS Beteiligungs GmbH & Co. KG 20,00%.

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