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Das Risiko-Profil der HPS Home Power Solutions GmbH

Bei den Genussscheinen handelt es sich zwar nicht um eine gesellschaftsrechtliche, aufgrund der spezifischen Ausstattungsmerkmale jedoch trotzdem um eine langfristige, unternehmerische Beteiligungen, mit denen nicht nur Chancen, sondern auch erhebliche Risiken verbunden sind. Mithin ist ein Totalverlust, d.h. der vollständige Verlust des eingesetzten Kapitals, möglich. Eine Investition sollte daher regelmäßig nur erfolgen, wenn

  • sie für den Anleger geeignet und angemessen ist;
  • sie nur als Beimischung im Rahmen einer (risikodiversifizierten) Anlagestrategie bzw. zu einem Anlageportfolio erfolgt;
  • der Anleger auf das eingesetzte Kapital nicht angewiesen ist und dessen Totalverlust finanziell verkraften kann;
  • der Anleger nicht darauf angewiesen ist, sich kurzfristig und ohne finanzielle Einbußen von den Genussscheinen zu lösen (z. B. durch eine Veräußerung oder Kündigung);
  • der Anleger (i) nicht auf regelmäßige Ausschüttungen angewiesen ist oder solche erwartet sowie (ii) sich bewusst ist, dass es sich bei den Genussscheinen nicht um eine festverzinsliche, garantierte Kapitalanlage handelt, sondern weder der Zeitpunkt einer etwaigen Genussscheinvergütung, noch der einer Rückzahlung des Genusskapitals feststeht;
  • der Anleger eine Investition in die Genussscheine nicht fremdfinanziert (z. B. durch Aufnahme eines Darlehens).

Der Eintritt eines nachfolgend genannten Risikos kann – einzeln oder zusammen mit dem Eintritt weiterer Risiken – dazu führen, dass eine Genussscheinvergütung ausbleibt und/oder die Rückzahlbarkeit des jeweils eingesetzten Kapitals gefährdet oder ausgeschlossen ist. Die gewählte Reihenfolge der dargestellten Risiken trifft weder eine Aussage über deren Eintrittswahrscheinlichkeit, noch über deren Schwere oder Bedeutung.

Bei den Genussscheinen handelt es sich nicht um eine mündelsichere, sondern um eine unternehmerische Kapitalanlage mit einer eigenkapitalähnlichen Haftungsfunktion. Anleger gehen mit einer Investition in die Genussscheine eine langfristige Verpflichtung ein und sollten daher alle in Betracht kommenden Risiken in ihre Anlageentscheidung einbeziehen. Nachfolgend werden die wesentlichen mit der Emittentin, dem Angebot und den Genussscheinen verbundenen Risiken aufgeführt. Hierbei handelt es sich nicht um sämtliche Risiken. Der Eintritt eines nachfolgend genannten Risikos kann wesentliche nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Emittentin haben und dazu führen, dass die Fähigkeit der Emittentin zur Leistung der Genussscheinvergütung und/oder Rückzahlung des Genusskapitals beeinträchtigt oder ausgeschlossen ist.

Obwohl eine Verlustteilnahme ausgeschlossen ist und Nachschusspflichten nicht bestehen, ist ein vollständiger Verlust des in die Genussscheine investierten Kapitals (Totalverlust) möglich.

Der Erwerb der angebotenen Genussscheine ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Das Totalverlustrisiko gilt für das in den Erwerb der Genussscheine investierte Vermögen als auch für Ansprüche auf eine Genussscheinvergütung.

Neben wirtschaftlichen, rechtlichen und steuerlichen Risiken können den Anlegern in Abhängigkeit von den individuellen Umständen des Einzelfalls zudem weitere Vermögensnachteile im Zusammenhang mit den Genussscheinen entstehen. Dies kann z. B. der Fall sein, wenn ein Anleger den Erwerb der Genussscheine durch ein Darlehen fremdfinanziert, wenn er trotz des bestehenden Verlustrisikos Ausschüttungen aus den Genussscheinen fest zur Deckung anderer Verpflichtungen eingeplant hat oder aufgrund von Steuernachzahlungen. Solche zusätzlichen Vermögensnachteile können im schlechtesten Fall bis hin zur Privatinsolvenz des Anlegers führen.

Im Falle einer Fremdfinanzierung der Investition in die Genussscheine bestehen besondere Risiken, insbesondere wegen der mit einer Fremdfinanzierung verbundenen Tilgungs- und Zinsverpflichtungen. Dies gilt umso mehr, als die Genussscheine keine fixe, laufende Verzinsung oder sonstige regelmäßige bzw. garantierte Ausschüttungen vorsehen. Im Übrigen unterliegen die Forderungen aus den Genussscheinen einem qualifizierten Rangrücktritt mit vorinsolvenzlicher Durchsetzungssperre und werden daher nur nachrangig bedient.

Bei einer Fremdfinanzierung der Investition in die Genussscheine besteht daher aufgrund der regelmäßig zu erfüllenden Zahlungsansprüche des Fremdkapitalgebers das Risiko erheblicher finanzieller Einbußen des Anlegers, die zu seiner Privatinsolvenz führen können.

Bei der Emittentin handelt es sich um eine Zweckgesellschaft. Diese verfügt bislang über keine wesentlichen Vermögensgegenstände oder Wirtschaftsgüter. Eine Investition in andere Unternehmen oder eine sonstige Risikodiversifizierung finden nicht statt. Daher stehen der Emittentin für die Rückzahlung des Genusskapitals und Zahlung einer Genussscheinvergütung keine weiteren Einnahmequellen neben etwaigen Erlösen aus der Verwaltung und Verwertung der zu übernehmenden Geschäftsanteile zur Verfügung. Soweit solche Erlöse ausbleiben oder in der Summe geringer sind, als das Genusskapital, kann dies dazu führen, dass der Emittentin die Mittel für die – vollständige – Rückzahlung des Genusskapitals bei Fälligkeit fehlen und im Übrigen keine Genussscheinvergütung gezahlt werden kann. Die Fähigkeit der Emittentin zur Rückzahlung des Genusskapitals sowie zur Zahlung einer Genussscheinvergütung hängt daher maßgeblich von den Geschäftsaussichten und der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der HPS Home Power Solutions GmbH sowie der Möglichkeit der Emittentin zur Realisierung von Wertsteigerungen der Beteiligung an dieser ab.

Der wirtschaftliche Erfolg der HPS Home Power Solutions GmbH wird von zahlreichen Faktoren beeinflusst, insbesondere von etwaigen Planabweichungen, der Entwicklung des Energiespeichermarktes, konjunkturellen Schwankungen, den (umwelt-) politischen, steuerlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen, Zins- und Inflationsentwicklungen, der Markt- und Wettbewerbssituation und dem Eintritt hiermit zusammenhängender unternehmerischer Risiken.

Soweit sich Geschäftsrisiken verwirklichen, insbesondere sich die unternehmerischen Planungen der HPS Home Power Solutions GmbH nicht umsetzen lassen oder ein wirtschaftlicher Erfolg aus sonstigen Gründen ausbleibt, kann dies nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage der HPS Home Power Solutions GmbH und damit einhergehend auf die Werthaltigkeit der Genussscheine haben.

Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die im Geschäfts- und Finanzplan der HPS Home Power Solutions GmbH prognostizierten Umstände oder Entwicklungen nicht eintreten und der tatsächliche Geschäftsverlauf der HPS Home Power Solutions GmbH vom erwarteten erheblich zum Nachteil abweicht. Die vorgenannten Faktoren sowie der Eintritt eines vorgenannten Risikos können die Geschäftstätigkeit und Geschäftsaussichten der HPS Home Power Solutions GmbH sowie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der HPS Home Power Solutions GmbH und der Emittentin beeinträchtigen.

Der Eintritt eines vorgenannten Risikos kann insbesondere zu einem Kapital- oder Liquiditätsbedarf bei der HPS Home Power Solutions GmbH führen, der nicht aus etwaigen Einnahmen aus dem laufenden Geschäftsbetrieb gedeckt werden kann. Soweit der Kapital- oder Liquiditätsbedarf auch nicht anderweitig gedeckt werden kann, sind nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens und der Emittentin möglich.

Weitere Risiken werden im Folgenden unter den Angaben zu Risiken im Zusammenhang mit dem Geschäftsrisiko der Emittentin dargestellt.

Es handelt sich bei den Genussscheinen um eine unternehmerisch geprägte Kapitalanlage. Es besteht das Risiko, dass der Emittentin in Zukunft nicht die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen, um eine Genussscheinvergütung oder Rückzahlung des Genusskapitals zu leisten. Der wirtschaftliche Erfolg der Genussscheine hängt maßgeblich vom wirtschaftlichen Erfolg der HPS Home Power Solutions GmbH und der damit korrespondieren Ertragsfähigkeit und Wertsteigerung der an dieser zu übernehmenden Geschäftsanteile ab. Ferner können sich rechtliche oder steuerliche Rahmenbedingungen verändern und nachteilige Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit und -aussichten sowie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Emittentin haben.

Bei der HPS Home Power Solutions GmbH handelt es sich um ein relativ junges Unternehmen mit innovativen Produkten in einer dynamischen Wirtschaftsbranche. Grundsätzlich bestehen bei Investitionen in vergleichbare Unternehmen besondere Risiken. Häufig ist das Geschäftsmodell bzw. das Produkt noch nicht etabliert. Im Grundsatz gilt: Umso früher eine Investition erfolgt, z. B. in der Gründungs-, Aufbau- oder (Produkt-) Entwicklungsphase, umso höher ist das damit einhergehende Risiko. Dies gilt auch im Hinblick auf die Investition der Emittentin in die der HPS Home Power Solutions GmbH. Es besteht insbesondere das Risiko, dass sich Planungen der HPS Home Power Solutions GmbH nicht umsetzen und die Produktentwicklungen nicht am Markt etablieren lassen. In diesen sowie in anderen Fällen besteht das Risiko, dass ein wirtschaftlicher Erfolg auf Ebene der HPS Home Power Solutions GmbH dauerhaft ausbleibt; hierdurch wäre die Werthaltigkeit der Investition der Emittentin in die HPS Home Power Solutions GmbH und damit auch die Werthaltigkeit der Genussscheine gefährdet.

Es besteht das Risiko einer rechtlichen oder wirtschaftlichen Verwässerung der Beteiligung der Emittentin an der HPS Home Power Solutions GmbH. Hierdurch werden mittelbar auch die Ansprüche der Anleger aus den Genussscheinen verwässert. Dies ist zunächst dann der Fall, wenn die HPS Home Power Solutions GmbH zukünftig weitere Geschäftsanteile im Rahmen einer Kapitalerhöhung ausgibt und die Emittentin keine der neu ausgegebenen Geschäftsanteile übernimmt. Insoweit vermindert sich daher bei Ausgabe neuer Geschäftsanteile an der HPS Home Power Solutions GmbH die Beteiligungsquote der Emittentin und damit einhergehend auch die prozentuale Erlös-Beteiligung der Anleger.

Zudem kann sich eine (wirtschaftliche) Verwässerung daraus ergeben, dass zukünftig Geschäftsanteile an der HPS Home Power Solutions GmbH zu wirtschaftlich besseren Konditionen (insbesondere zu einer niedrigeren Unternehmensbewertung) ausgegebenen werden, als die für die Übernahme der Geschäftsanteile durch die Emittentin vorgesehenen Konditionen. Dies gilt insbesondere dann, wenn sich die der Übernahme der Geschäftsanteile zugrundeliegende Unternehmensbewertung der HPS Home Power Solutions GmbH im Nachhinein als zu hoch erweist.

Es besteht das Risiko, dass die der HPS Home Power Solutions GmbH  bereitgestellten Mittel nicht ausreichen, um einen bestehenden oder zukünftigen Kapital- bzw. Liquiditätsbedarf vollständig zu decken, insbesondere um die geplanten Investitionen der HPS Home Power Solutions GmbH sowie die sonstige Umsetzung der Geschäftsplanung vollständig zu finanzieren.

Mithin könnte es sein, dass die HPS Home Power Solutions GmbH auf weitere Finanzierungsmittel aus anderen Quellen angewiesen ist. Sollten diese Mittel nicht, nicht rechtzeitig oder nicht zu tragbaren Konditionen erhältlich sein, kann dies nachteilige Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb, die Geschäftsaussichten und die Geschäftsentwicklung sowie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der HPS Home Power Solutions GmbH haben. Insbesondere kann ein bestehender Kapital- bzw. Liquiditätsbedarf dazu führen, dass der Geschäftsbetrieb der HPS Home Power Solutions GmbH  eingeschränkt oder eingestellt werden muss. Zudem kann ein nicht gedeckter Kapital- bzw. Liquiditätsbedarf der HPS Home Power Solutions GmbH  zum Eintritt eines Insolvenzantragsgrundes bei der HPS Home Power Solutions GmbH führen.

Darüber hinaus könnte es sein, dass die HPS Home Power Solutions GmbH ihren Zahlungs- oder sonstigen Verpflichtungen aus abgeschlossenen Finanzierungsverträgen nicht oder nicht rechtzeitig nachkommt und ausstehende Zahlungsbeträge durch den oder die jeweiligen Gläubiger (z. B. Kreditinstitute) fällig gestellt werden. Hierdurch könnten der HPS Home Power Solutions GmbH erhebliche Kosten entstehen und sich die in diesem Abschnitt genannten Finanzierungs- und Ausfallrisiken verwirklichen.

Sollte ein vorgenanntes Risiko eintreten, kann dies wesentliche nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Emittentin haben. Insbesondere kann es in den vorgenannten Fällen sein, dass der Emittentin keine oder nur geringe Erlöse aus der Beteiligung an der HPS Home Power Solutions GmbH zufließen und Zahlungen auf die Genussscheine ausbleiben.

Die Emittentin und/oder die Home Power Solutions GmbH können zahlungsunfähig werden oder in Überschuldung geraten. Dies gilt insbesondere, wenn geringere Einnahmen und/oder höhere Ausgaben als erwartet zu verzeichnen sind oder ein anderweitig bestehender Kapital- oder Liquiditätsbedarf nicht gedeckt werden kann. Eine Insolvenz der HPS Home Power Solutions GmbH hätte wesentliche nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Emittentin und kann zum vollständigen Verlust des investierten Kapitals bis hin zur Insolvenz der Emittentin führen. Hierdurch kann es zum Verlust des von den Anlegern eingesetzten Kapitals sowie (bislang) nicht ausgeschütteter Genussscheinvergütungen kommen, da die Emittentin keinem Einlagensicherungssystem angehört.

Die Anleger haben gegenüber der Emittentin und der HPS Home Power Solutions GmbH sowie deren Geschäftsführungsorganen grundsätzlich keine Weisungs- oder Mitspracherechte. Insbesondere steht den Anlegern hinsichtlich der Verwaltung und Verwertung der Geschäftsanteile grundsätzlich kein Weisungs- oder Mitspracherecht zu.

Die Erlöse aus einer Verwertung der Geschäftsanteile hängen jedoch zum Teil maßgeblich davon ab, ob, wann und zu welchem Preis die Geschäftsanteile veräußert werden. Die Entscheidung hierüber obliegt grundsätzlich der Geschäftsführung der Emittentin, mithin deren persönlich haftenden Gesellschafterin. Insoweit besteht zum einen das Risiko, dass die Emittentin aufgrund einer vertraglichen Verpflichtung (insbesondere aus einer Beteiligungs- und Gesellschaftervereinbarung) zu einer Veräußerung der von ihr gehaltenen Geschäftsanteile verpflichtet ist, ohne dass der Anleger hierauf Einfluss nehmen könnte. Zum anderen besteht das Risiko, dass die persönlich haftende Gesellschafterin der Emittentin eine Entscheidung trifft, die nicht mit dem Willen aller Anleger übereinstimmt oder sich im Nachhinein als ungünstig für die Anleger herausstellt. Insoweit sind die Anleger dem Risiko ausgesetzt, dass die Geschäftsanteile zu einem Zeitpunkt oder zu Konditionen verwertet werden, bei denen der einzelne Anleger oder die Mehrheit der Anleger von einer Verwertung abgesehen hätten.

Es besteht das Risiko, dass die Genussscheine enden, bevor ein Zahlungsereignis im Sinne der Genussscheinbedingungen eingetreten ist und der Anleger eine Genussscheinvergütung erhalten hat.

Bei den Genussscheinen handelt sich um eine unternehmerische Beteiligung, die mit unternehmerischen Risiken einhergeht. Eine feste oder garantierte Vergütung (z. B. fixe Verzinsung) ist nicht vorgesehen. Die Zahlung einer Genussscheinvergütung sowie die Rückzahlung des Genusskapitals können weder der Höhe, noch dem Zeitpunkt nach garantiert werden. Es besteht das Risiko, dass Erlöse aus der Verwaltung und/oder Verwertung der Geschäftsanteile ausbleiben oder nicht realisiert werden können und der Emittentin auch im Übrigen keine Erträge zufließen. Insbesondere könnte es sein, dass etwaige Gewinne auf Ebene der HPS Home Power Solutions GmbH nicht an die Gesellschafter ausgeschüttet, sondern zur Innenfinanzierung des Unternehmens verwendet werden. Zudem unterliegen sowohl der mögliche Zeitpunkt, als auch die Konditionen (z. B. Gegenleistung, maßgebliche Unternehmensbewertung) einer Veräußerung der Geschäftsanteile konjunkturellen Schwankungen und lassen sich auch im Übrigen nicht vorhersehen.

Ferner ist es möglich, dass es vor der Beendigung der Laufzeit der Genussscheine (z. B. aufgrund einer Kündigung durch den Anleger) nicht zu einer Verwertung der Beteiligung der Emittentin an der HPS Home Power Solutions GmbH (z. B. zu einem Unternehmensverkauf) oder einer wirtschaftlich vergleichbaren Transaktion kommt oder die Erlöse aus der Verwaltung und/oder Verwertung der Beteiligung geringer ausfallen, als der von der Emittentin investierte Betrag. Es besteht insbesondere das Risiko, dass sich keine Interessenten für den Erwerb der von der Emittentin gehaltenen Geschäftsanteile finden oder die Nachfrage gering ist. In diesen Fällen kann es sein, dass Preisabschläge hingenommen werden müssen oder eine Verwertung der Geschäftsanteile nicht oder nur zu einem geringeren als dem investierten Betrag möglich ist.

Der Eintritt eines zuvor genannten Risikos kann dazu führen, dass der Emittentin die liquiden Mittel zur Rückzahlung des Genusskapitals und im Übrigen zur Zahlung einer Genussscheinvergütung fehlen.

Die Emittentin und/oder HPS Home Power Solutions GmbH sind derzeit und möglicherweise auch zukünftig von bestimmten Schlüsselpersonen abhängig. Soweit diese Schlüsselpersonen nicht oder nicht mehr zur Verfügung stehen, kann sich dies nachteilig auf den wirtschaftlichen Erfolg des jeweiligen Unternehmens und dadurch bedingt auch auf den wirtschaftlichen Erfolg der Genussscheine auswirken.

Die Genussscheine sind derzeit nicht an einer Börse handelbar. Eine Börsennotierung oder die Einbeziehung in den Handel sind auch nicht geplant. Ein liquider Zweitmarkt besteht derzeit daher nicht. Eine Veräußerung der Genussscheine durch Anleger ist damit unter Umständen nur eingeschränkt möglich. Im Falle einer Veräußerung muss ein Anleger möglicherweise Preisabschläge hinnehmen; es besteht daher das Risiko, dass eine Veräußerung der Genussscheine nicht oder nur mit finanziellen Einbußen möglich ist.

Aufgrund des qualifizierten Rangrücktritts mit vorinsolvenzlicher Durchsetzungssperre ist die Geltendmachung von Forderungen aus den Genussscheinen ausgeschlossen, solange und soweit sie einen Grund für die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Emittentin herbeiführen würde. Im Falle eines Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Emittentin werden Forderungen der Anleger nur nachrangig bedient. Obwohl die Genussscheine keine Verlustteilnahme vorsehen, kann es aufgrund des qualifizierten Rangrücktritts mit vorinsolvenzlicher Durchsetzungssperre zum vollständigen Verlust des investierten Vermögens sowie nicht ausgeschütteter Genussscheinvergütungen und sonstiger Nachrangforderungen kommen. Dies gilt insbesondere für den Fall, dass Erlöse aus der Verwaltung und/oder Verwertung der Geschäftsanteile ausbleiben und insoweit die Voraussetzungen für den qualifizierten Rangrücktritt und/oder der vorinsolvenzlichen Durchsetzungssperre dauerhaft vorliegen. Die Genussscheine haben daher den Charakter einer unternehmerischen Kapitalanlage mit einer eigenkapitalähnlichen Haftungsfunktion.

Es besteht das Risiko, dass sich die Tätigkeit der Emittentin nachträglich als erlaubnispflichtig darstellt oder erlaubnispflichtig wird. Dies kann beispielsweise infolge einer Änderung der Verwaltungspraxis der BaFin oder der Rechtsprechung der Fall sein sowie bei solchen Änderungen der Genussscheinbedingungen oder der Tätigkeit der Emittentin, die dazu führen, dass die Emittentin ein Investmentvermögen im Sinne des Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB) darstellt und durch die Änderung unerlaubtes Investmentgeschäft erbringt.

Auch im Übrigen besteht das Risiko, dass die Emittentin gegen Erlaubnis-, Prospekt- oder sonstige aufsichtsrechtliche Pflichten verstößt. In den vorgenannten Fällen kann die zuständige Aufsichtsbehörde Maßnahmen ergreifen und insbesondere die Rückabwicklung der Geschäfte anordnen. Eine Erlaubnispflicht oder die Rechtsfolgen von Verstößen gegen Erlaubnis-, Prospekt- oder sonstige aufsichtsrechtliche Pflichten hätten daher wesentliche nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Emittentin.

Für die Genussscheine besteht weder ein Garantiefonds oder eine andere Entschädigungsregelung, noch findet eine Einlagensicherung durch einen Einlagensicherungs- bzw. Garantiefonds oder eine vergleichbare Einrichtung statt. Die Emittentin gehört keinem Einlagensicherungssystem an, welches den Anlegern Entschädigungsansprüche gewährt und vor einem solchen Totalverlustrisiko schützen würde.

Für das gegenständliche Angebot wurde aufgrund eines gesetzlichen Ausnahmetatbestands kein Wertpapierprospekt von der Emittentin veröffentlicht. Den Anlegern steht daher keine umfassende Informationsquelle zur Verfügung. Die im Übrigen bereitgestellten Angebotsunterlagen dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine anleger- und produktbezogene Beratung.

Soweit in der Vergangenheit erwirtschaftete Erträge genannt werden, sind diese kein Indikator für künftige Erträge. Die wirtschaftliche Entwicklung der angebotenen Genussscheine hängt von einer Vielzahl an Faktoren ab, auf die WIWIN, noch die Emittentin Einfluss haben. Es besteht das Risiko, dass sich Annahmen und Einschätzungen, die etwaig getätigten Aussagen über zukünftige wirtschaftliche Entwicklungen zu Grunde liegen, sich nachträglich als unzutreffend erweisen.

Fehlende, unvollständige oder falsche Informationen (einschließlich nicht aktueller sowie falsch interpretierter Informationen) können zu Fehlentscheidungen des Anlegers führen.

Es besteht das Risiko, dass der Anleger aufgrund einer Geldentwertung einen Vermögensschaden erleidet. Diesem Risiko unterliegen sowohl der Realwert des vorhandenen Vermögens, als auch der reale Ertrag, der mit dem Vermögen erwirtschaftet werden soll. Mangels einer festen, garantierten Verzinsung des in die Genussscheine investierten Kapitals besteht insbesondere das Risiko, dass die erzielte Realverzinsung unter Berücksichtigung der mit den Genussscheinen erwirtschafteten Erträge und der Inflationsrate negativ ist. Dies würde für den Anleger einen finanziellen Verlust bedeuten.

Die Genussscheine werden durch WIWIN, handelnd als vertraglich gebundener Vermittler ausschließlich im Namen, für Rechnung und unter der Haftung der Effecta vermittelt. Der Mehrheitsgesellschafter der WIWIN und der Geschäftsführer deren Komplementär-GmbH, Herr Matthias Willenbacher, ist auch mittelbar an der Emittentin gesellschaftsrechtlich beteiligt und kann auf diesem Weg beherrschenden Einfluss – auch zulasten der Interessen der Anleger – ausüben sowie auf die Geschäftsführung einwirken. Insoweit besteht das Risiko von Interessenkollisionen. Gleiches gilt im Hinblick auf die gesellschaftsrechtliche Verbundenheit zwischen der WIWIN, der Emittentin und deren Gesellschafter und (Geschäftsführungs-) Organe. Insbesondere besteht das Risiko, dass Interessenkonflikte zu Lasten der Emittentin und/oder der Anleger aufgelöst werden.

Effecta erhält von der Emittentin Vergütungen (s.u.), die vom Erfolg der Emission und der Höhe des Emissionserlöses abhängen. Insoweit sind Interessenkonflikte möglich, da grundsätzlich ein Interesse an einem möglichst hohen Emissionserlös besteht.

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