Das Angebot im Detail

Windenergieanlage Unkenbach
Windenergieanlage Unkenbach

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Nußbach Ortseinfahrt

Nußbach Ortseinfahrt

PV-Anlage Mehring

Photovoltaik-Anlage Mehring

Windenergieanlagen Unkenbach

Windenergieanlagen Unkenbach

PV-Anlage Mehring

Photovoltaik-Anlage Mehring

Gesellschaftliche Vereinigung der Anlagen

Die Objektgesellschaft Zweibach WEA GmbH & Co. KG erwarb im Dezember 2015 ein Portfolio an Solar- und Windenergie-Bestandsanlagen, die  zwischen November 2007 und Januar 2013 ans Netz gegangen sind. Sie verteilen sich auf insgesamt drei Standorte in Rheinland-Pfalz und waren zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme in ebenfalls drei verschiedene Betreibergesellschaften aufgeteilt.

  • Die NaturPower 10 GmbH & Co. KG umfasste eine Freiflächensolaranlage in Mehring.
  • In der Vertriebs und Betriebs GbR waren unter anderem zwei Windenergieanlagen des Herstellers Senvion in Unkenbach enthalten.
  • Die Nußbach GbR hatte eine Windenergieanlage des Herstellers Enercon in Nußbach zum Investitionsobjekt.

Die Zweibach WEA GmbH & Co. KG vereinigte jüngst diese Anlagen erstmals in einer gemeinsamen Gesellschaft. Möglich wurde die Zusammenfassung des Anlagen-Portfolios unter eine Gesellschaft durch Veränderungen der Gesellschafterstruktur bei den ursprünglichen Betreibergesellschaften Ende 2015. Alle Projekte gingen durch Neugründung der Zweibach WEA GmbH & Co. KG und Kauf aller Anlagen in diese Gesellschaft mit Matthias Willenbacher als alleinigen Gesellschafter über (sog. Asset Deal), der bereits zuvor auch anteilig an allen Betreibergesellschaften beteiligt war. Als Ergebnis der Neustrukturierung konnten die Bestandsanlagen nicht nur in einer Gesellschaft zusammengeführt, sondern auch wirtschaftlich optimiert werden. Die Standorte Nußbach und Unkenbach waren dabei namensgebend für den neuen Gesellschaftsnamen „Zweibach“.

Wirtschaftliche Prognose

Der künftige wirtschaftliche Verlauf der Anbieterin und der Objektgesellschaft lässt sich verhältnismäßig gut prognostizieren: Grundlage dafür sind auf der Einnahmenseite vor allem umfangreiche Erfahrungswerte zur Stromerzeugung der Bestandsanlagen gekoppelt mit der fixen, gesetzlich festgelegten Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Demnach erhalten die Anlagen im Portfolio über 20 Jahre lang ab Inbetriebnahme für jede erzeugte Kilowattstunde Strom einen festen Preis. Auf der Kostenseite basiert die Planung auf langjährigen Vollwartungsverträgen und umfangreichen Versicherungspaketen, wodurch Risiken begrenzt und mögliche Schadensereignisse weitestgehend abgedeckt sind. Dadurch, dass es sich um Bestandsprojekte handelt, entfallen die sonst üblichen Projektierungs- und Baurisiken.

Da das Portfolio der Objektgesellschaft sich durch eine Mischung von Solar- und Windenergieanlagen an insgesamt drei verschiedenen Standorten auszeichnet, können Einnahmeschwankungen bei einzelnen Anlagen zumindest teilweise kompensiert und die Einnahmeverläufe stabilisiert werden. Somit werden Risiken, wie sie aus Beteiligungen an einer Einzelanlage typischerweise entstehen, gestreut.

Gesellschafter- und Finanzierungsstruktur

Der Kaufpreis zum Erwerb des Anlagenportfolios durch die Objektgesellschaft Zweibach WEA GmbH & Co. KG wurde vom alleinigen Gesellschafter Matthias Willenbacher durch Kapitaleinlage für die Gesellschafteranteile (Eigenkapital) sowie als Zwischenfinanzierung in Form eines Gesellschafterdarlehens an die Objektgesellschaft bereitgestellt. Diese Zwischenfinanzierung soll nun von einer neuen, langfristig ausgerichteten Finanzierungsstruktur abgelöst werden.

Diese geplante Finanzierungsstruktur für die Objektgesellschaft Zweibach WEA GmbH & Co. KG entspricht zunächst einer klassischen Projektfinanzierung: Der Großteil des Kapitals soll der Objektgesellschaft von einer Bank im Rahmen einer langjährigen Fremdkapitalfinanzierung als Kredit zur Verfügung gestellt werden. Das Eigenkapital wird vor allem vom Hauptgesellschafter bereitgestellt.

Besonderheit der geplanten Finanzierungsstruktur ist, dass zusätzlich zum Kapital aus dem langjährigen Bankenkredit und dem Eigenkapital der Anleger für einen befristeten Zeitraum und zu festverzinslichen Konditionen Kapitalanleger mit kleineren Anlagevolumina in die Gesamtfinanzierung eingebunden werden können.

Dazu soll ein Teil des notwendigen Kapitals zur Finanzierung des Portfolios der Solar- und Windenergieanlagen durch ein Nachrangdarlehen bereitgestellt werden. Dieses Nachrangdarlehen wird der Objektgesellschaft von der speziell für diese Finanzierungsstruktur gegründeten Zweibach Umweltzins GmbH & Co. KG ausgeliehen. Der zugrundeliegende Darlehensvertrag zwischen der Zweibach Umweltzins GmbH & Co. KG und der Objektgesellschaft Zweibach WEA GmbH & Co. KG ist in der Anlegerbroschüre abgedruckt.

Das benötigte Kapital will die Zweibach Umweltzins GmbH & Co. KG über die hier angebotene Kapitalanlage einwerben. Das heißt, die Zweibach Umweltzins GmbH & Co. KG bietet selbst ein Nachrangdarlehen zur Zeichnung an Kapitalanleger an – das vorliegende Angebot ZWEIBACH UMWELTZINS. Beide Nachrangdarlehen sind in Konditionen und Volumen im Wesentlichen identisch, so dass das Kapital der Anleger quasi von der Zweibach Umweltzins GmbH & Co. KG zu denselben Zins- und Tilgungssätzen an die Zweibach WEA GmbH & Co. KG durchgereicht werden.

Kapitalherkünfte der Finanzierungsstruktur

Das Kapital für die geplante Finanzierungsstruktur der Objektgesellschaft Zweibach WEA GmbH & Co. KG kommt somit aus drei Quellen:

Eigenkapital von Gesellschaftern

In der aktuellen Struktur gehören dem Gesellschafter Matthias Willenbacher 100% der Anteile an der Objektgesellschaft Zweibach WEA GmbH & Co. KG, davon 10% mittelbar über die Zweibach Umweltzins GmbH & Co. KG. Er beabsichtigt, im Rahmen der geplanten Finanzierungsstruktur den Gesellschafterkreis zu vergrößern und dazu Gesellschaftsanteile an der Objektgesellschaft an Eigenkapitalinvestoren zu veräußern. Er selbst will mit insgesamt 25 % der Gesellschaftsanteile beteiligt bleiben. 10 % will er weiterhin mittelbar über die Zweibach Umweltzins GmbH & Co. KG halten. Die Direktbeteiligung an der Zweibach WEA GMBH & Co. KG plant er, von 90 auf 15% zu reduzieren.

Bankenkredit

Das langjährige Bankdarlehen stellt den Großteil des benötigten Kapitals in der geplanten Finanzierungsstruktur dar. Es ermöglicht zugleich, vorherige Bankendarlehen abzulösen.

Nachrangdarlehen

Wie bereits erläutert, soll das Kapital in Höhe von bis zu 2,5 Mio. Euro, das über das hier in diesem Angebot vorliegende Kapitalmarktprodukt ZWEIBACH UMWELTZINS von Kapitalanlegern gezeichnet wird, mittelbar der Objektgesellschaft Zweibach WEA GmbH & Co. KG bereitgestellt werden. Im Zuge der Umsetzung dieses Finanzierungskonzeptes soll mittels dieses Kapitals aus ZWEIBACH UMWELTZINS das Gesellschafterdarlehen abgelöst werden, das Matthias Willenbacher zur Zwischenfinanzierung des Kaufpreises für die Solar- und Windenergieanlagen der Objektgesellschaft eingeräumt hatte. Die Kapitalanlage dient damit mittelbar zur Refinanzierung des Kaufpreises für Solar- und Windenergieanlagen der Objektgesellschaft Zweibach WEA GmbH & Co. KG.

Bankseitige Prüfung  der Auszahlungsvoraussetzungen

Die zuvor beschriebene Finanzierungsstruktur mit der Anbieterin Zweibach Umweltzins GmbH & Co. KG hat einen weiteren Vorteil: So zahlt die Zweibach Umweltzins GmbH & Co. KG das aus der Kapitalanlage ZWEIBACH UMWELTZINS stammende Kapital erst als Nachrangdarlehen an die Objektgesellschaft Zweibach WEA GmbH & Co. KG aus, wenn die Finanzierungsverträge für den Bankenkredit sowohl von ihr – also der Objektgesellschaft – als auch von der Bank unterschrieben sind. Weitere Voraussetzung ist die positiv abgeschlossene Prüfung der Bank, dass die Auszahlungsvoraussetzungen für den Bankenkredit erfüllt . Diese Struktur reduziert Risiken für den Kapitalanleger, da erst mit Abschluss der neuen Finanzierungsstruktur die Gelder von der Anbieterin ausgereicht werden.

Diesem Angebot liegt der Nachrangdarlehensvertrag zugrunde, der in der Anlegerbroschüre wiedergegeben ist.

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