Neumodisches Gebäude mit hellgrüner Terrassenbepflanzung

Mit einer Investition über WIWIN entscheiden Sie sich für ausgewählte Projekte, die sich durch die Erfüllung des Kriteriums der Nachhaltigkeit in ökologischer, sozialer und/oder wirtschaftlicher Sicht auszeichnen. Sie unterstützen somit die gute Sache und profitieren darüber hinaus vom wirtschaftlichen Erfolg der Projekte.

Das Wort „nachhaltig“ hat in den letzten Jahren eine inflationäre Verwendung erfahren. Das gilt nicht nur für Kapitalanlagen, die immer häufiger „nachhaltig“ sein sollen. Vielmehr sollen wir heute auch „nachhaltig lernen“ oder „nachhaltig konsumieren“. Traditionell wird das Wort „nachhaltig“ verwendet, wenn eine möglichst lang anhaltende Wirkung erzielt werden soll, sich also z.B. ein Investment auch langfristig rentieren soll bzw. ein dauerhafter wirtschaftlicher Erfolg erzielt werden soll. In der Forstwirtschaft meint ein nachhaltiges Wirtschaften das forstwirtschaftliche Prinzip, nicht mehr Holz zu fällen, als jeweils nachwachsen kann. Seit Anfang der 1980er Jahre wurde der Begriff zunehmend zum Leitmotiv ökologischer Modernisierung. Umweltpolitische Ziele sollen ökonomischen und sozialen Entwicklungszielen gleichgesetzt werden.

Hier finden Sie einen Überblick, wie Sie als Verbraucher einschätzen können, wie „nachhaltig“ ein Projekt in ökologischer Hinsicht tatsächlich ist bzw. sichergehen können, dass ein mit diesem Begriff verbundener Anspruch bei Finanzinvestments erfüllt wird.

Was macht nachhaltiges Investment aus?

  • Ökologische Nachhaltigkeit
  • Soziale oder ethische Nachhaltigkeit
  • Ökonomische Nachhaltigkeit

Während die ökologische Dimension oft bereits mit erneuerbaren Energien oder dem verantwortungsbewussten Umgang mit endlichen Ressourcen assoziiert wird, bleibt der Begriff der sozialen Nachhaltigkeit für die meisten von uns eher inhaltsleer. Sie definiert sich in der Erhaltung von sozialen Standards und Rechten, damit zukünftige Generationen z.B. mehr Gleichberechtigung oder fairen Handel erfahren können. Die wirtschaftliche Dimension ist vielleicht die komplexeste, da sie von der Idee der Wohlfahrtsökonomie ausgeht, die vorsieht, dass Ertragsressourcen auch in Zukunft verfügbar und gewinnbringend bleiben.

Streng genommen sollte bei nachhaltigen Finanzinvestments auf alle drei Dimensionen geachtet werden. Häufig werden auch andere Verfahren verwendet, um nachhaltige Kapitalanlagen von klassischen abzugrenzen.

Windkraft: Eine Möglichkeit für ein nachhaltiges Investment

Das eigene Portfolio

Aufgrund der vielschichtigen Interpretation von „Nachhaltigkeit“ bzw. „nachhaltig“ sollte man sich nicht darauf verlassen, dass ein Angebot die eigene Interpretation oder Erwartung erfüllt. Der Begriff „nachhaltig“ ist dafür kein Garant. Es gibt derzeit weder eine einheitliche oder gesetzliche Regelung, wann eine Geldanlage als ökologisch oder nachhaltig bezeichnet werden darf, noch eine verbindliche Kontrollinstanz, die die Qualität grüner Geldanlagen unabhängig überwacht.

Gerade Vermittler ökologischer Kapitalanlagen und ökologische Crowdinvesting-Plattformen wie WIWIN ermöglichen einem Kapitalanleger, selbst die Projekte auszuwählen, für die er sein Kapital verwendet haben möchte. Dadurch ist der ökologische Nutzen der Projekte unmittelbar für den Kapitalanleger transparent, verständlich und überprüfbar.

Wie wähle ich aus?

Je nach Anlageform habe ich unterschiedlichen Einfluss darauf, wo und wie nachhaltig mein Geld angelegt wird.

Bei einer Kapitalanlage in genau definierte Projekte, wie bei Erneuerbaren-Energien-Anlagen, ist die Verwendung des Geldes meist sehr transparent. Auch kann die Renditeerwartung aufgrund des Geschäftsmodells vom Anleger zumindest grob nachvollzogen werden. In der Regel ist auch die Laufzeit der Kapitalanlage mit Zins- und Rückzahlungsterminen genau vertraglich geregelt. Dies ist bei vielen Vermögensanlagen im Bereich des ökologischen Crowdinvestings der Fall (vorbehaltlich des Eingreifens des Zahlungsvorbehalts bzw. der Nachrangabrede).

Wer sicher gehen will, dass seine Geldanlage tatsächlich Gutes für die Umwelt und Energiewende bewirkt, kommt aber letztlich nicht darum herum, sich selbst zu informieren. Verbraucher sollten deswegen regelmäßige Geschäfts- und Rechenschaftsberichte ihrer ökologischen Geldanlagen studieren und auch vor kritischen Nachfragen beim Anbieter nicht zurückschrecken.

Ein Vertrag wird unterschrieben

Welche persönlichen Präferenzen bei Investments habe ich?

Unabhängig von der Frage der Nachhaltigkeit, sollte ich mir als Anleger weitere Fragen zu einer Kapitalanlage stellen, zum Beispiel:

  • Welche Renditeerwartung habe ich?
  • Wie lange soll das Kapital gebunden sein?
  • Wie lange soll die Laufzeit der Kapitalanlage sein?
  • Wie viel möchte ich investieren?

Grundsätzlich muss ich bei einer Kapitalanlage ein gutes Gefühl haben und sollte hinter dem geförderten Projekt stehen. Das heißt ich bin sowohl von der Wirtschaftlichkeit, als auch von dem Zweck des Projekts überzeugt. Nur wenn ich das Geschäftsmodell nachvollziehen kann und prognostizierte Umsätze und Gewinne als realistisch erachte, sollte ich mein Geld investieren. Wenn dann die Laufzeit, Investitionshöhe und Rendite ebenso wie das Chancen-Risiko-Verhältnis meinen Vorstellungen entsprechen, habe ich meine Vermögensanlage gefunden.

Welche Kriterien gibt es bei Investments?

Um zu beurteilen, ob ein Kapitalmarkprodukt seriös oder glaubwürdig ist, sollten zumindest ein paar wesentliche Fragen geklärt werden:

  • Ist sowohl der Vermittler als auch der Emittent der Kapitalanlage klar bezeichnet und bekannt?
  • Erscheint mir das Angebot und das damit verbundene Projekt transparent und seriös?
  • Welche Reife hat das Projekt – ist z.B. der Windpark schon in Betrieb, liegen Betriebsdaten vor? Oder wird das Projekt erst gebaut und liegen dazu bereits alle erforderlichen Genehmigungen vor? Gibt es Vergleichsprojekte, bzw. ist das Geschäftsmodell etabliert? Oder handelt es sich um ein neues, noch unerprobtes Konzept?
  • Welche Erfahrung und Referenzen haben die beteiligten Personen und Unternehmen vorzuweisen?
  • Wird transparent und mit dem notwendigen Detailgrad auf die entsprechenden Risiken hingewiesen?
  • Werden genügend Informationen bereitgestellt, um eine fundierte Entscheidung über das Produkt treffen zu können?