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Das Risiko-Profil von Pfalzwasser

Es besteht das Risiko des Totalverlusts des Nachrangdarlehensbetrags und der Zinsansprüche. Individuell können dem Anleger zusätzliche Vermögensnachteile entstehen. Dies kann z.B. der Fall sein, wenn der Anleger den Erwerb der Vermögensanlage durch ein Darlehen fremdfinanziert, wenn er trotz des bestehenden Verlustrisikos Zins- und Rückzahlungen aus der Vermögens-anlage fest zur Deckung anderer Verpflichtungen eingeplant hat oder aufgrund von Kosten für Steuernachzahlungen. Solche zusätzlichen Vermögensnachteile können im schlechtesten Fall bis hin zur Privatinsolvenz des Anlegers führen. Die Vermögensanlage ist nur als Beimischung in ein Anlageportfolio geeignet.
Auch die nachstehend genannten Risiken können hier nicht abschließend erläutert werden.

Wir sind ein Start-Up mit einem neuen Getränk, dass es so am Markt noch nicht gibt. Die letzten Monate zeigen, dass wir mit Pfalzwasser Vinnade einen Markt schaffen, der bisher noch nicht existiert. Das Feedback der Konsumenten übertrifft unsere Erwartungen. Allerdings bestehen für den Geschätsaufbau die üblichen Risiken, dass wir den Markt und die Nachfrage falsch einschätzen. Da Pfalzwasser Vinnande einfach zu probieren ist, empfehlen wir jedem Anleger sich selbst einen Eindruck zu machen.

Folgende Risiken konnten wir Stand heute identifizieren:

• Eine geringe/schlechte Weinernte hat zur Folge, dass die Bezugskosten für den Wein sich erhöhen und dadurch reduziert sich die Marge, wenn wir die Preise nicht anpassen können.

• Eine fehlende Nachfrage in der erwartenden Größe kann zu einer schlechteren Umsatzentwicklung führen.

• Eine geschmackliche Veränderung beim Wein durch schlechte Ernten könnten zu einem Umsatzeinbruch führen. Wein ist ein natürliches Produkt und es kann zu geschmacklichen Veränderungen kommen.

• Ähnliche Produkte von Mitbewerbern kommen schneller auf den Markt oder Anbieter von alkoholfreiem Wein passen ihr Produkt und das Design, bzw. Ihre Marke an. Dadurch kann sich im Besten Fall die Nachfrage an alkoholfreiem Wein allgemein erhöhen, jedoch im schlechtesten Fall würden Kunden abgeworben werden und unser Absatz sinken.

• Plötzliche Veränderungen auf der Lieferantenseite können zu einem Lieferausfall führen. Bis wir einen neuen Lieferanten gefunden haben könnte es zu Umsatzausfällen kommen. Grundsätzlich können unsere Lieferanten die geplanten Mengen produzieren, bzw. liefern.

• Menschliches Versagen in der Produktionskette kann eine Rückrufaktion verursachen, wel-che zwar versichert ist, jedoch werden Absatzeinbußen und Lieferengpässe entstehen. Auch wenn es bei unserem Lieferanten passiert, die die Verantwortung haben, würde es bei einem jungen Start-Up zu einem Image-Schaden führen, der schwerwiegende Auswirkungen auf den Geschäftserfolg haben könnte.

• In der Proof-of-Concept-Phase haben wir uns auf die Region fokussiert. Für den Aufbau ist es wichtig, das wir bundesweit auch Erfolge erzielen. Mit Partnern in Berlin haben wir positive Erfahrungen gesammelt und wir verkaufen in Heidelberg an Touristen, die dann auch bei uns direkt bestellen. Wir können aber die bundesweiten Chancen falsch eingeschätzt haben.

Der Emittent kann zahlungsunfähig werden oder in Überschuldung geraten. Dies kann insbesondere der Fall sein, wenn der Emittent oder die Projektgesellschaft geringere Einnahmen und/oder höhere Ausgaben als erwartet zu verzeichnen haben oder wenn die Projektgesellschaft eine etwaig erforderliche Anschlussfinanzierung nicht einwerben kann. Die Insolvenz des Emittenten kann zum Verlust des Nachrangdarlehensbetrages des Anlegers und der Zinsen führen, da der Emittent keinem Einlagensicherungssystem angehört.

Bei dem Nachrangdarlehensvertrag handelt es sich um ein Nachrangdarlehen mit einem sogenannten qualifizierten Rangrücktritt. Sämtliche Ansprüche des Anlegers aus dem Nachrangdarlehensvertrag – insbesondere die Ansprüche auf Rückzahlung des Nachrangdarlehensbetrags und auf Zahlung der Zinsen – („Nachrangforderungen“) können gegenüber dem Emittenten nicht geltend gemacht werden, wenn dies für den Emittenten einen Insolvenzgrund herbeiführen würde (Zahlungsvorbehalt). Die Nachrangforderungen des Anlegers treten außerdem im Falle eines Liquidationsverfahrens und im Falle der Insolvenz des Emittenten im Rang gegenüber sämtlichen gegenwärtigen und künftigen Forderungen aller nicht nachrangigen Gläubiger des Emittenten zurück. Der Anleger wird daher mit seinen Nachrangdarlehensforderungen erst nach vollständiger und endgültiger Befriedigung sämtlicher anderer Gläubiger des Emittenten (mit Ausnahme anderer Rangrücktrittsgläubiger) berücksichtigt. Bei Nachrangdarlehen trägt der Anleger ein unternehmerisches Risiko, das höher ist als das Risiko eines regulären Fremdkapitalgebers.

Aus einer etwaigen persönlichen Fremdfinanzierung des Nachrangdarlehensbetrags können dem Anleger zusätzliche Vermögensnachteile entstehen. Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn der Anleger das Kapital, das er in das Vorhaben investieren möchte, über einen privaten Kredit bei einer Bank aufnimmt. Das maximale Risiko des Anlegers besteht in einer Überschuldung, die im schlechtesten Fall bis zur Privatinsolvenz des Anlegers führen kann. Dies kann der Fall sein, wenn bei geringen oder keinen Rückflüssen aus der Vermögensanlage der Anleger finanziell nicht in der Lage ist, die Zins- und Tilgungsbelastung aus seiner Fremdfinanzierung zu bedienen.

Verschiedene Risikofaktoren können die Fähigkeit der Emittentin beeinträchtigen:

  • insbesondere kann die Produktion von Wein als Grundstoff für das Produkt der Emittentin durch natürliche Umweltfaktoren beeinflusst werden. Eine unterdurchschnittliche Weinernte kann zu höheren Bezugskosten der Emittentin, Lieferengpässen bei ihren Zulieferern und/oder zu einer Verschlechterung der Qualität der von ihr vertriebenen Produkte führen. Die Emittentin ist aufgrund ihrer konzeptionellen Fokussierung auf regionale Zulieferer überdurchschnittlich stark von der Zuverlässigkeit ihrer Zulieferer sowie der Qualität der von diesen erbrachten Leistungen abhängig.
  • Mitbewerber der Emittentin könnten früher als von der Emittentin erwartet Produkte auf dem Markt platzieren oder bereits bestehende Produkte anpassen, was sich nachteilig auf den Absatz der Emittentin auswirken könnte. Ferner können sich die bisher von der Emittentin gewonnen Erkenntnisse zur Annahme des Produkts durch die Kunden, die die Emittentin hauptsächlich auf regionaler Ebene gewonnen hat, für den von der Emittentin geplanten bundesweiten Vertrieb des Produkts als wenig aussagekräftig erweisen.
  • Diese und/oder weitere Risiken könnten sich negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Emittentin auswirken. Der Emittentin könnten infolgedessen in Zukunft nicht die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen, um die Zinsforderungen der Anleger zu erfüllen und das eingesetzte Darlehenskapital zurückzuzahlen.

Hinweis: Dieses Angebot richtet sich nicht an Staatsbürger*innen der Vereinigten Staaten von Amerika.

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