Überspringen zu Hauptinhalt

Die Unternehmensdetails von Pottsalat

Seit drei Jahren ermöglicht der nachhaltige Lieferservice Pottsalat den Menschen in Essen und Umgebung eine gesunde und großteils vegetarische Ernährung, in dem er vor Allem Berufstätigen und Studenten eine Alternative zum sonst eher faden und oftmals fleischlastigen Kantinenessen und Pizza-Lieferservices bietet.

Auf Pottsalat.de können Kunden zwischen saisonal wechselnden Salaten & Bowls wählen, online bestellen und sich diese direkt nach Hause oder ins Büro liefern lassen. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, sich seinen Lieblingssalat im sogenannten „Mein Potti“ Salat- Konfigurator online einfach komplett selbst zusammen zu stellen.

Die Salate und Bowls werden täglich frisch produziert mit E-Bikes und E-Rollern in wenigen Minuten geliefert, ohne dass bei der Lieferung CO2-Emissionen entstehen.

Auch die Verpackung der Salate und Bowls wird fast ausschließlich aus nachhaltigen Materialien produziert und ist zum Großteil biologisch abbaubar.

Seit dem ersten Öffnungstag findet die Idee der drei Gründer Pia Gerigk, Alexandra Künne und Ben Küstner hohen Anklang.

In 2019 verkaufte Pottsalat insgesamt über 100.000 Salate und Bowls und realisierte damit einen Jahresumsatz von über 1 Mio. Euro. Ende 2019 eröffneten die Gründer erfolgreich ihren zweiten Standort in Dortmund.

Pro Standort liefert Pottsalat aktuell 200 – 400 Salate und Bowls pro Tag aus. In 2020 möchte Pottsalat nun weiter expandieren.

Pottsalat setzt insbesondere auf den global wachsenden Trend zu Online-Bestellungen sowie den Wunsch, nach einer gesünderen und individuellen Ernährungsweise.

Die Pottsalat GmbH wurde im Oktober 2016 von Alexandra Künne, Ben Küstner und Pia Gerigk in Essen gegründet.

Pia Gerigk ist der kreative Salatkopf im Gründerteam von Pottsalat. Die Strukturen, Herausforderung und nötigen Prozesse um ein überregionales Filialnetz, welches Pottsalat nun aufbauen möchte, zu betreiben kennt Pia von der Pike auf. In insgesamt neun Jahren hat sie sich bei der international agierenden Bestseller GmbH zur Country Merchandiserin hochgearbeitet. Zuletzt trug Sie die Verantwortung für 50 VERO MODA Filialen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Seit Ihrem Ausstieg feilt Pia an den Rezepten und der Erweiterung des Produktportfolios für Pottsalat.

Ben Küstner ist Diplom-Ökonom und Experte in Sachen Online-Marketing. Bereits zu Studienzeiten programmierte er seinen ersten Onlineshop. Nach dem Studium sammelte er vielseitige Erfahrungen als Berater, Angestellter und Speaker in E-Commerce Startups und Konzernen. Zeitgleich gründete er ein Burger Restaurant und machte dies über Facebook Werbung bekannt. Der Artikel „Wie drei Ruhrpott-Jungs durch Facebook Ads in einem Jahr eine halbe Million Euro mit Burgern umgesetzt haben“   gehörte zu den meistgelesenen Artikeln im renommierten Fachmagazin „Online Marketing Rockstars“ 2016.[1] Mit der von ihm gegründeten Social Media Agentur „Social Marketing Nerds“ berät er bis heute Unternehmen wie Schwarzkopf, den WDR und König Pilsener im Bereich Facebook- und Instagram-Marketing. Außerdem ist er einer der Gründer Europas größter Konferenz im Bereich Facebook und Instagram-Werbung „Ads Camp“. Sein Fachwissen aus dem Online-Marketing Bereich ist ein Wettbewerbsvorteil gegenüber klassischen Restaurants und Lieferdiensten.

Alexandra Künne ist das Organisationstalent bei Pottsalat. Vor Pottsalat organisierte sie als Konferenz-Koordinatorin europaweit Kongresse und Konferenzen. Zusammen mit ihrem Fachwissen als studierte Ernährungswissenschaftlerin komplettiert sie das Pottsalat Gründerteam. In ihrem Studium beschäftigte sie sich intensiv mit Konzeptentwicklung von Hygienestandards und Einhaltung von Hygiene Richtlinien. Dieses Spezialwissen ist Tag für Tag bei der Qualitätssicherung der Produktionsabläufe von Pottsalat von Vorteil.

[1] Siehe: https://omr.com/de/facebook-ads-burger/

Im November 2018 und im Juni 2019 kamen weitere Gesellschafter hinzu.

2018 stiegen Johannis Hatt, Kai Seefeldt und Oliver Weimann über ihre Beteiligungsgesellschaften als Business Angels und Eigenkapitalgeber bei Pottsalat ein. Die drei Investoren sind in der Start-up-Szene keine Unbekannten:

Hatt und Seefeldt haben bereits verschiedene erfolgreiche Unternehmen gegründet, wie etwa Productsup, Faceadnet und myprinting.com. Weimann ist Veranstalter des Ruhr Summit, einer der größten Start-up-Konferenzen Deutschlands, Gründer der 360 Online Performance Group und Geschäftsführer des Ruhr:HUB, einer gemeinschaftlichen Initiative von sechs Ruhrgebietsstädten – Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen und Mülheim an der Ruhr – als zentrale Anlaufstelle für die digitale Wirtschaft in Nordrhein Westfalen.

Bei einer zweiten Finanzierungsrunde im Juni 2019 stieg der nachhaltige Venture Capital Fonds WiVenture mit einem Investment bei der Pottsalat GmbH ein. Der Initiator von WiVenture, Matthias Willenbacher, hat 25 Jahre Erfahrung als Unternehmer, Gründer und Business Angel und bringt seine Expertise im Bereich Nachhaltigkeit ein.

Eine weitere Schlüsselrolle nimmt der ehemalige CEO der Nordsee, Center Parks und Lieken AG ein. Hans Mathissje ist ein Urgestein in der Lebensmittel-Branche und berät die Gründer seit 2018. Neben seiner großen Erfahrung konnte er den Gründern durch sein über Jahrzehnte aufgebautes Netzwerk in der Gastronomiewelt bereits wertvolle Kontakte zu Großhändlern und Industriegrößen vermitteln.

Die Ernährung der Deutschen verursacht laut dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit pro Person rund 1,75 Tonnen an klimarelevanten Emissionen im Jahr – das sind fast so viele Emissionen wie durch Mobilität verursacht werden.[1]

Die Pottsalat GmbH wurde Ende 2016 in der Stadt Essen gegründet und betreibt dort seit 2017 den Onlineshop Pottsalat.de für gesunde und ausgefallene Salate und Bowls.

Das Gründerteam Alexandra Künne, Ben Küstner und Pia Gerigk sind mit der Vision gestartet, vegetarisches Essen attraktiver zu machen.

Zielgruppe des Angebots sind vor allem arbeitende Menschen, die sich in ihrer Mittagspause stressfrei und gesund ernähren möchten. Dafür gibt es ein attraktives und abwechslungsreiches Angebot von saisonal wechselnden Salaten und Bowls, welche in nachhaltigen Verpackungen auf CO2 freiem Weg bis zum Arbeitsplatz geliefert werden. Im Vergleich zu tierischen Lebensmitteln verursacht auch pflanzliche Kost erheblich weniger schädliche Klimagase.[2]

Die Unternehmensphilosophie ist hierbei jedoch nicht dogmatisch. Nicht alle Gerichte auf Pottsalat.de sind vegan oder vegetarisch. Ziel der drei Gründer Alex, Pia und Ben ist es nicht, Fleischesser zu bekehren. Vielmehr wollen sie den Menschen eine abwechslungsreiche und insbesondere pflanzliche Ernährung schmackhaft machen.

Die Gründer suchen kontinuierlich nach marktauglichen Lösungen, die Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit vereinen. Gleichzeitig setzen sie mit ihrem klaren Fokus auf Online-Vertrieb auf einen stark wachsenden und noch entstehenden Markt, in dem sie als Startup eher in der Lage sind, sich gegen etablierte Gastronomieketten durchzusetzen.

[1] Quelle: Bundesminesterium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (https://www.bmu.de/themen/wirtschaft-produkte-ressourcen-tourismus/produkte-und-konsum/produktbereiche/konsum-und-ernaehrung/)
[2] Quelle: Bundesminesterium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (https://www.bmu.de/themen/wirtschaft-produkte-ressourcen-tourismus/produkte-und-konsum/produktbereiche/konsum-und-ernaehrung/)

Das Hauptprodukt von Pottsalat sind frisch zubereitete Salate und Bowls zum direkten Verzehr. Bowls haben im Gegensatz zu Salaten eine gekochte Zutat wie Reis, Couscous oder Quinoa als Basis und werden in einer Schüssel (engl. Bowl) angerichtet.

Die Salate und Bowls werden bei Pottsalat täglich frisch aus über 150 Zutaten hergestellt.

Auf Pottsalat.de können Kunden zwischen 10-15 saisonal wechselnden Salaten und Bowls wählen. Darüber hinaus bietet der Onlineshop die Möglichkeit sich seinen Lieblingssalat „Mein Potti“ oder seine „Lieblingsbowl“ online in einem Konfigurator selbst zusammen zu stellen.

Das Produktportfolio wird ergänzt durch verschiedene Brote, Dips und Getränke. Darüber hinaus finden auch die Desserts wie Bananenbrot und Gin Tonic Popcorn großen Anklang.

Saisonal wechselnde Special-Salate und Bowls machen das Angebot dabei besonders interessant und Sorgen für regelmäßige Abwechslung. Gleichzeitig nutzen die Gründer die wechselnden Specials, um neue Salatkreationen zu testen. Nach dem Vorbild der großen Gastronomieketten werden gut laufende Specials dann dauerhaft in das Angebot integriert.

Teilweise bezieht Pottsalat bereits Ware in Bio-Qualität, was in Zukunft verstärkt ausgebaut werden soll. Langfristiges Ziel ist es, vermehrt auf regionale Bio-Lieferanten und auf Lieferkonzepte direkt von lokalen Bauern zu setzen.

Primär verkauft Pottsalat seine Produkte über die Webseite Pottsalat.de. Zusätzlich sind jedoch auch telefonische Bestellungen möglich. Auch Vorort Bestellungen sind möglich. In den Filialen bietet Pottsalat jedoch keine Sitzplätze, sondern nur Salate zum Mitnehmen an.

Pottsalat liefert alle Bestellungen mit eigenen Fahrern auf Fahrädern, E-Bikes und E-Rollern aus. Hat der Kunde seine Produkte online auf Pottsalat.de ausgewählt, kann er im Bestellprozess die gewünschte Lieferzeit eingeben. Gestartet ist Pottsalat mit der Auslieferung zur Mittagszeit und hat aufgrund der Nachfrage seine Auslieferungen auch auf die Abendstunden erweitert.

Bei der Lieferzeit hat der Kunde die Auswahl zwischen 20-Minuten-Zeitfenstern wie z.B. 12:00 Uhr – 12.20 Uhr oder 12:20 Uhr – 12:40 Uhr. Nach verschiedenen Tests der Gründer, entpuppte sich ein 20-Minuten-Zeitfenster als guter Mittelwert, um den Kunden auf der einen Seite einen möglichst genauen Lieferzeitunkt versprechen zu können und dass dieser auf der anderen Seite für die Fahrer, je nach Verkehrslage, auch realistisch einhaltbar ist.

Auch die Möglichkeit Salate und Bowls vorzubestellen, bietet Pottsalat an. Bis zu fünf Tage im Voraus lassen sich die Gerichte von Pottsalat für eine bestimmte Uhrzeit auf Pottsalat.de vorbestellen. Dies ermöglicht eine höhere Planungssicherheit. Die Erfahrungen von Pottsalat zeigen, dass vor allem Vorbestellungen von Firmenkunden mit größeren Bestellungen genutzt werden.

Im Gegensatz zu Gerichten, die warm gehalten werden müssen, sind Salate und Bowls viel besser für die Auslieferung​ in großen Mengen geeignet. Warme Speisen dünsten Wasserdampf aus, welcher je nach Verpackung in kurzer Zeit zu Qualitätsverlusten der Speise führen kann. Salate und Bowls verlieren nicht so schnell an Qualität und müssen nicht warmgehalten werden. Dies führt dazu, dass jeder Fahrer in der Lage ist, pro Fahrt bis zu zehn Bestellungen hintereinander auszuliefern, ohne dass er dafür wieder zurück zur Pottsalat-Filiale fahren muss. So spart Pottsalat unnötige Wege ein, was sich in günstigeren Kosten pro Lieferung widerspeigelt.

Darüber hinaus ermöglicht dies Pottsalat in einer Reichweite von bis zu 12 Kilometer um eine Filiale auszuliefern. Dies übersteigt die Reichweite vieler anderen Lieferdienste.

Grundsätzlich wird eine Pottsalat Bestellung ab einem gewissen Mindestbestellwert kostenlos geliefert. Je nachdem, wie weit eine Adresse von einer Pottsalat Filiale entfernt ist, bietet Pottsalat eine kostenlose Lieferung erst ab höheren Bestellwerten an. Unterschreit der Kunde diesen entfernungsgebundenden Mindestbestellwert, hat dieser einen Aufpreis von 2,90 – 6,90 EUR für die Lieferung bezahlen.

Die 20 Minuten Liefer-Zeitfenster ermöglichen es Pottsalat im Hintergrund die Auslieferungs-Logistik festzulegen, zu steuern und effektiv zu planen. Je nachdem wie spät, wie weit entfernt und wieviel andere Bestellungen bereits eigegangen sind, berechnet ein Algorithmus für jeden Kunden das nächstmöglich realisierbare 20-Minuten-Zeitfenster seiner Bestellung.

Pottsalat wickelt inzwischen über 200 Auslieferungen pro Tag über alle Filialen ab und hat zu Stoßzeiten bis zu zehn Fahrer pro Filiale zeitgleich im Einsatz.

In 2017 verkaufte Pottsalat 37.921 Salate und generierte damit einen Jahresumsatz von 357.028 EUR (brutto). Stück für Stück erweiterten die Gründer ihr Liefergebiet, das Produktportfolio sowie die Lieferzeiten.

In 2018 konnten sie ihren Umsatz auf 764.763 EUR (brutto) verdoppeln und insgesamt 67.399 Salate & Bowls verkaufen. Großen Anteil an diesem Wachstum hatte der in diesem Jahr neue eingeführte „Mein-Potti“ Salat-Konfigurator, in dem sich Kunden aus über 50 verschiedenen Zutaten sich ihren Lieblingssalat online selbst zusammenstellen konnten. Seit dem Jahr 2018 konnte der Standort in Essen wirtschaftlich rentabel betrieben werden.

In 2019 verkaufte Pottsalat über 100.000 Salate und Bowls und konnte damit über eine Mio. Euro umsetzen. Gleichzeitig wurde im Dezember 2019 der zweite Standort in Dortmund eröffnet. Auch hier wurden bereits im Januar 2020 über 200 Salate & Bowls im Durchschnitt pro Tag ausgeliefert.

Die Erfahrungen von Pottsalat zeigen, dass insgesamt eine preislich höhere Bereitschaft bei Kunden für den Erwerb gesunder, qualitativ hochwertiger und individuell anpassbarer Gerichte besteht.

Der durchschnittliche Bestellwert einer Pottsalat Bestellung lag 2019 abzüglich der Mehrwertsteuer bei rund 27,10 EUR.[1] Bei Deutschlands größter Online-Bestellplattform Lieferando.de, die alles von Pizza, Burger, Sushi und etc. ausliefert, lag der durchschnittliche Bestellwert 2019 lediglich bei rund 20,90 EUR.[2]

Obwohl Pottsalat selbst mit eigenen Fahrern ausliefert, ermöglichen die vergleichbar hohen Bestellwerte es der Pottsalat GmbH im Durchschnitt mit jeder Bestellung einen positiven Deckungsbeitrag von ca. 24% pro Bestellung zu erzielen. Nach Abzug von Wareneinsatz (ca. 32%), Personaleinsatz in der Küche (ca. 20%), Fahrer (ca. 15%), Marketing & Payment-Gebühren (ca. 5%) und Verpackungen (ca. 4%) erwirtschaftete Pottsalat in 2019 durchschnittlich ca. 6,50 EUR an Deckungsbeitrag mit jeder Bestellung.[3]

[1] Durchschnittlicher Brutto-Umsatz einer Pottsalat Bestellung in 2019.
[2] Veröffentlicht im Jahresbericht der Takeway Group am 13.02.2020 (https://corporate.takeaway.com/investors/results-and-reports/)
[3] Quelle: Internes Rechnungswesen der Pottsalat GmbH

Bestellungen bei Essenslieferdiensten führen typischerweise zu Bergen von Verpackungsmüll. Deshalb liefert Pottsalat fast ausschließlich in nachhaltigen Verpackungen, die zum Großteil gemäß DIN 13432 biologisch abbaubar sind:

Bio Salatboxen

Einen wesentlichen Anteil des Umsatzes macht Pottsalat mit Salaten. Sowohl bei Lieferdiensten als auch im Lebensmittel-Einzelhandel ist Verwendung von Plastikverpackungen aufgrund ihrer Wasserundurchlässigkeit und den günstigen Herstellungspreisen für Salate weltweit gängig. Die Gründer wollten jedoch von Anfang an, soweit wie möglich auf den Einsatz von Plastik verzichten.

Aus diesem Grund setzt Pottsalat neuartige Verpackungsform ein. Ein Pottsalat wird in einer 21×16 cm großen Salat Box aus braunem Kraftkarton angerichtet. Die Boxen sind innen mit Biowachs beschichtet und werden tropfdicht gefaltet. Obwohl ein Pottsalat zum direkten Verzehr bestimmt ist, gibt es Kunden, welche die Salate bis zu zwei Tage in den Salatboxen aufbewahren und dabei keinerlei Probleme hinsichtlich der Wasserundurchlässigkeit haben. Somit kommt Pottsalat mit seinen Salatboxen ganz ohne Plastik aus, ohne dass die Endkunden hinsichtlich des Geschmacks und der Praktikabilität Einbußen beim Verzehr verspüren.

Bio-Bowls

Die zweite wesentliche Produktschiene von Pottsalat sind Bowls in allen Variationen. Diese liefert Pottsalat in braunen, runden Kartonschalen mit 1000 ml Fassungsvermögen. Diese sind von innen mit dem erdölfreiem Biokunstoff PLA beschichtet. PLA ist biologisch abbaubar und hat gleichzeitig eine Hitzebeständigkeit von bis zu 40 Grad Celsius. Da Pottsalat-Kunden die Bowls teilweise zu Hause erwärmen, wird Pottsalat mit diesem Material sowohl den Anforderungen der Kunden als auch dem Nachhaltigkeitsbestreben der Pottsalat-Gründer gerecht.

Zum Verschließen der runden Bio Bowl Schalen werden Deckel aus PET verwendet. Die Deckel werden zu 50% aus recyceltem PET hergestellt. Dieses Material wird zum Großteil aus recycelten Getränkeflaschen gewonnen.

Bio-Einwegbesteck und Servietten

Grundsätzlich werden die Salate und Bowls von Pottsalat ohne Besteck und Servietten geliefert, um ein unnötiges Anfallen von Müll zu vermeiden. Nur auf Wunsch können sich Kunden ein Bio-Einwegbesteck hinzubestellen.

Augenscheinlich sind diese Bio-Einwegmesser und Gabeln nicht von herkömmlichen Einwegbesteck zu unterscheiden. Jedoch werden diese aus dem Biokunstoff CPLA hergestellt.

CPLA ist ein 100% kompostierbares Bioplastik, welches auch bis zu 85 °C hitzebeständig ist. Die Produktion des CPLA verursacht im Vergleich zum normalen Plastik PET/PS einen rund 60% geringeren CO2 Ausstoß.[1] Zu den Messern und Gabeln aus CPLA werden nachhaltige Papierservietten aus 100% Recyclingpapier geliefert.

[1] Quelle: Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V.(https://datenbank.fnr.de/index.php?id=6375&idprodukt=3753)

Von Anfang an war das Ziel von Alex, Pia und Ben sämtliche Bestellungen ihres Lieferservices auf -freiem Weg zu realisieren.

Zum Start 2017 lieferten sie alle Salatbestellungen mit Fahrrädern, sowie mit für Lieferservices optimierten E-Bikes aus. Gerade in Stadtzentren ist der Einsatz von Zweirädern auf kurzen Distanzen gegenüber PKWs von Vorteil, da diese im hektischen Stadtverkehr flexibler und wendiger sind und man nicht bei der Auslieferung beim Kunden auf das Vorhandensein von Parkplätzen angewiesen ist.

In 2018 erweiterten die Gründer ihren Fuhrpark um die ersten E-Roller. Mit Hilfe der E-Roller ist Pottsalat nun in der Lage bis zu 12 Kilometer rund um jede Filiale auszuliefern. Stück für Stück ist der Fuhrpark von Pottsalat inzwischen auf über 20 E-Roller und E-Bikes angewachsen.

Der gesamte für die Auslieferung und den Betrieb der Filialen genutzte Strom kommt dabei von Anfang an aus regenerativen nachhaltigen Energiequellen.

Aufgrund der hohen Nachfrage sind in jeder Filiale 5-10 Fahrer pro Tag gleichzeitig im Einsatz, um alle Bestellung auszuliefern. Seit Gründung wurden so über 300.000 Kilometer abgasfrei zurückgelegt.

Pottsalat bezieht täglich frische Lebensmittel und fertigt jeden Salat erst nach Bestelleingang an.

Schnell verderbliche Waren wie Salate, Gemüse und Obst werden dabei anhand der tagesaktuellen Verkaufszahlen und nur für die nächsten beiden Schichten erworben. Durch die so gewonnene Flexibilität kann Pottsalat Fehleinkäufe und Überschüsse weitestgehend vermeiden.

Kommt es jedoch trotzdem zu überschüssigem Essen, wird dieses nicht weggeschmissen. Stattdessen spendet Pottsalat dieses an den deutschlandweit agierenden Verein Foodsharing e.V. Bei dem Foodsharing e.V. handelt sich um eine Initiative, die sich gegen Lebensmittelverschwendung engagiert und das Essen sogenannten Foodsavern und sonstigen Bedürftigen zugänglich macht.[1]

[1] Siehe https://foodsharing.de/

Die Gründung von Pottsalat geschieht in einem stark wachsenden Markt und wird durch Änderung im Konsumentenverhalten begünstigt.

Der Umsatz im Bereich „Online Food Delivery“ soll in Deutschland von 2019 bis 2024 laut einer Prognose von Statista um über 40% wachsen (von 1.791,1 Mio. EUR auf 2.559,7 Mio. EUR)[1].

Pottsalat ist einer der Vorreiter dieser Entwicklung. Denn während in 2018 laut einer Studie der NPD Group durchschnittlich noch 57% Prozent der Umsätze im deutschen Liefermarkt über das Telefon und nur 30% über die Webseiten generiert wurden, lag der Anteil des über die Webseite generierten Umsatzes bei Pottsalat bereits bei über 80% des gesamten Firmenumsatzes. In 2019 wuchs dieser Anteil weiter. Insgesamt erzielte Pottsalat in 2019 rund 90% seines Umsatzes über die eigene Webseite.[1]

Durch den Einsatz einer Webseite als primäre Bestellenannahmemethode ist trotz hoher Abnahmemengen ein hoher Individualisierungsgrad bei Pottsalat möglich. Bei jeder Bestellung lassen sich Einzelzutaten an und abwählen. Über Filter lassen, sich jegliche Salat-Zutaten im „Mein Potti“-Konfigurator nach Eigenschaften wie Vegan, Low-Carb, Glutenfrei und Unverträglichkeiten filtern. Mit diesem kundenorientierten Ansatz orientiert sich Pottsalat am Vorbild MyMuesli.de, welche den Trend zu Personalisierung früh erkannt haben.

Bereits in 2017 gaben 41% der Befragten einer Studie von KMPG an, dass Sie mehr für ein nach individuellen Wünschen anpassbares Produkt bereit sind zu zahlen als für ein Massenprodukt.[2]

Darüber hinaus unterstützt Pottsalat mit seinem Konzept die Ernährungsziele, die laut einer Ernährungsstudie bei Deutschen vorherrschen.

Sie wollen leistungsfähig und fit sein sowie gesund bleiben und sich wohlfühlen. Auch beim Gewicht halten bzw. Abnehmen können die Salate und Bowls des Unternehmens helfen, wenn stattdessen auf die „schnelle Currywurst um die Ecke“ verzichtet wird.

Laut der Umfrage ist es 21 % der Befragten wichtig, auf Nachhaltigkeit und Tierwohl zu achten, das umfasst neue Ernährungstrends wie Veganismus. Auch diese Zielgruppe bedient Pottsalat mit ihren veganen Salaten und Bowls.

[1] Quelle: foodservice Gastronomie-Fachzeitschrift (Ausgabe: August 2019, Seite 29)
[2] Quelle: Lebensmittel Zeitung (13.04.2018, Seite 39)
[1] Gemäß Datenerhebung von Statista, abzurufen unter https://de.statista.com/statistik/daten/studie/642308/umfrage/online-food-delivery-umsatz-in-deutschland/ (Stand 01.03.2020)

Die über das Nachrangdarlehen eingeworbenen Mittel sollen insbesondere zum weiteren Ausbau des Filialnetzwerks von Pottsalat, der weiteren Produktentwicklung und der Durchführung von Marketingmaßnahmen zur weiteren Bekanntheitssteigerung verwendet werden.

Ausbau des Filialnetzwerks

2020 soll die weitere Expansion ausgebaut werden. Daher soll der Emissionserlös unter anderem dazu verwendet werden zwei neue Pottsalat-Filialen in Essen und Bochum zu eröffnen.

Zunächst möchte Pottsalat im Frühsommer 2020 in eine größere Filiale in Essen umziehen. Die aktuelle Filiale, in der Pottsalat im Jahr 2017 startete, ist inzwischen zu klein für die hohen Abnahmemengen. Die neue Filiale unweit vom Essener Hauptbahnhof liegt logistisch günstiger. Sie bietet rund das Dreifache an Lager- und Küchenfläche und ist somit auch für weiteres potentielles Wachstum in der Stadt Essen und Umgebung ausgelegt. Sobald diese geöffnet wurde, wird die bestehende Filiale in Essen geschlossen. Nach Abschluss des Umzugs innerhalb der Stadt Essen, soll eine weitere Filiale in Bochum eröffnet werden.

Daneben soll die Auslieferungsinfrastruktur der Filialen durch Investitionen in eine abgasfreie Flotte ausgebaut werden. Aktuell liefert Pottsalat in einem Umkreis von bis zu 12 Kilometern. Durch eine Erweiterung der Flotte auf E-Lieferwagen kann die CO2-freie Reichweite von jeder Pottsalat-Filiale erhöht werden um insbesondere Firmenkunden in weiter entfernten Gebieten beliefern zu können. Die Anfragen potentieller Kunden aus diesen Gebieten liegen bereits vor.

Bis 2021 möchte Pottsalat durch die Eröffnung neuer Standorte und die Erweiterung der Reichweite pro Standort den Großteil von Deutschlands größtem Ballungsraum, dem Ruhrgebiet, abdecken.

Auch konkrete Anfragen von potenziellen Franchise-Nehmern jenseits des Ruhrgebiets gibt es bereits. Ein Teil des Emissionserlöses soll dazu genutzt werden, um ein Franchise System zu entwickeln und die Akquise potentieller Franchisepartner zu intensivieren.

Produktentwicklung

Ein weiterer Teilbetrag soll zur Weiterentwicklung der von Pottsalat angebotenen Gerichte und Produkte und der Art und Weise wie Kunden diese bestellen und erhalten eingesetzt werden. Ziel dieser Maßnahmen ist es den Ausbau der Nachhaltigkeit weiter voranzutreiben, das Kundenerlebnis Online sowie Offline zu verbessern und die Profitabilität des Unternehmens zu steigern.

Langfristig ist es das Ziel von Pottsalat, dass ein relevanter Teil der angebotenen Produkte aus biologischem, nachhaltigem und artgerechtem Anbau kommt. Teilweise bezieht Pottsalat bereits jetzt Ware in Bio-Qualität, was in Zukunft verstärkt ausgebaut werden soll. Langfristiges Ziel ist es vermehrt auf regionale Bio-Lieferanten zu setzen und auf Lieferkonzepte direkt von lokalen Bauern zu beziehen.

Das Produktportfolio soll außerdem um eigene Getränke erweitert werden, da beim Verkauf dieser eine höhere Marge als bei eingekauften Getränken von Fremdherstellern zu erzielen ist.

Weitere Mittel aus dem Emissionserlös sollen in den Ausbau der softwaregestützten Auslieferungslogistik fließen, um die Effizienz weiter zu steigern und um Kosten zu sparen. Eine automatisierte Tourenplanung & Fahrer-App sind bereits in Verwendung, müssen jedoch stetig erweitert und verbessert werden.

Durchführung von Marketingmaßnahmen

Außerdem soll ein Teil des Emissionserlöses in weitere Marketingmaßnahmen fließen. Insbesondere sollen die erfolgreichen Online- aber auch die Offline-Marketing-Aktivitäten weiter ausgebaut werden.

Neue Online-Marketing-Kanäle wie Pinterest, Tik Tok und Jodel Ads sollen erschlossen werden um Neukunden zu erreichen. Darüber hinaus möchte Pottsalat eine Smartphone App inkl. einer digitalen Stempelkarte erstellen, um so eine höhere Kundenbindung zu erzielen. Gleichzeitig soll die „Abverkaufsstärke“ (Conversion Rate) der Webseite durch ein besseres Aussehen und eine intuitivere Bedienung weiter ausgebaut werden.

Auch fernab des Internets möchte Pottsalat seine Marketing-Aktivitäten intensivieren. Gezielte Postwurfsendungen, Promotion-Aktionen und Marketing-Kooperationen mit passenden Partnern wie z.B. Fitnessstudios sollen getestet werden, um darüber weitere Neukunden zu erreichen.

Hinweis: Dieses Angebot richtet sich nicht an Staatsbürger*innen der Vereinigten Staaten von Amerika.

An den Anfang scrollen