Überspringen zu Hauptinhalt

Die Unternehmensdetails von PV Green Europe

Im Juli 2019 haben die deutsche Gesellschaft wiwi consult Verwaltungs GmbH und die polnische Gesellschaft ARENELLA sp.z.o.o. (kurz: ARENELLA) beschlossen, gemeinsam auf dem polnischen Solarenergie-Markt tätig zu werden.

Im November 2019 wurde hierfür die polnische Joint Venture Gesellschaft Polska Zielona Energia sp.z.o.o. (kurz: PZE) gegründet. Bei der PZE handelt es sich um eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach polnischem Recht. Die Emittentin wiwi consult Verwaltungs GmbH hält 90 % der Anteile an der PZE. Dieses Joint Venture hält die Rechte an den gemeinsam entwickelten Projekten in Polen und betreibt die zukünftig errichteten Photovoltaikanlagen. Die Gesellschafterstruktur am Joint Venture kann folgender Abbildung entnommen werden:

wiwi consult

Die Gesellschafterin der Emittentin, die wiwi consult GmbH & Co. KG, hat jahrelange Erfahrung in der Planung, Finanzierung, dem Bau und dem Betrieb von erneuerbaren Energie-Projekten. Dabei konnte ebenfalls viel Fachexpertise im Aufbau von Auslandsmärkten sowie in der Projektentwicklung auf ausländischen Märkten, wie bspw. Polen, Kanada und Südafrika, gesammelt werden. Ein Großteil der Mitarbeiter der wiwi consult GmbH & Co. KG besteht aus ehemaligen leitenden Mitarbeitern eines führenden deutschen Projektentwicklers. Mittlerweile arbeiten für die wiwi consult GmbH & Co. KG 15 Mitarbeiter. Diese Mitarbeiter werden für das Joint Venture tätig und bringen ihre Fachexpertise in der Projektentwicklung der Photovoltaikanlagen mit ein.

ARENELLA

Der Kooperationspartner ARENELLA wurde im Jahr 2016 gegründet und ist von den beiden Gründern familiengeführt. Heute arbeiten 20 Mitarbeiter, insbesondere Experten in den Bereichen Projektentwicklung, Netzanschluss und Errichtung von Photovoltaikanlagen bei ARENELLA. Ein Großteil der heutigen Mitarbeiter hat bereits im Zeitraum 2008 – 2012 auf dem belgischen Photovoltaikmarkt erfolgreich Projekte entwickelt und umgesetzt. Aufbauend auf diesem Fachwissen konnten in den letzten Jahren bereits erfolgreich Photovoltaikanlagen in Polen entwickelt und errichtet werden. In den letzten zwölf Monaten wurden durch ARENELLA neun Freiflächenanlagen mit einer Leistungen zwischen 600kWp bis 1 MWp errichtet und in Betrieb genommen Neben den Freiflächenanlagen wurden auch mehrere hundert kleinere Aufdachanlagen errichtet. Zuletzt wurde im Februar 2020 der Solarpark Bedlno mit einer Leistung von 1 MWp erfolgreich ans Netz angeschlossen.

Das gemeinsame Ziel der Kooperationspartner ist es, in Polen Freiflächen-Photovoltaikanlagen mit einer Anlagengröße von jeweils rund 1 MWp zu entwickeln, zu errichten und zu betreiben.

Es ist geplant innerhalb von drei Jahren ein Solarportfolio von 40 – 50 MWp zu realisieren. Dieses Solarportfolio soll entweder langfristig betrieben oder nach den ersten erfolgreichen Betriebsjahren weiterveräußert werden.

Für die zukünftig gemeinsam geplanten Projekte übernehmen die Joint Venture Partner unterschiedliche Aufgaben. Die wiwi consult Verwaltungs GmbH ist als Emittentin dieser Kapitalanlage für die Aufnahme des Kapitals verantwortlich. Das eingeworbene Kapital wird anschließend über einen (Gesellschafter-) Darlehensvertrag an die PZE weitergeleitet. Weiterhin übernimmt die wiwi consult Verwaltungs GmbH das Controlling der Joint Venture Beteiligung. Die Überwachung und die
Steuerung der Mittelverwendung für alle neu zu errichtenden Photovoltaikanlagen erfolgt ebenfalls durch die wiwi consult Verwaltungs GmbH.

ARENELLA geht mit der PZE einen Engineering, Procurement and Construction Vertrag (kurz: EPC-Vertrag) ein, in welchem die genaue Projektumsetzung geregelt ist. Dies ist im Anlagenbau ein übliches Vorgehen zur Realisierung solcher Vorhaben. Im EPC-Vertrag werden folgende Punkte geregelt:

  • Umfang des Projektes sowie Art der Übergabe (schlüsselfertig) inkl. aller Zulassungen, Lizenzen und Studien
  • Pachtverträge
  • Netzzugänge und -anbindungen
  • Bau der Photovoltaikanlage inklusive Infrastruktur

Des Weiteren übernimmt ARENELLA neben der Fernüberwachung auch die Wartung- und Instandhaltung der Photovoltaikanlagen. Dafür schließt die PZE für jede Photovoltaikanlage separat einen Wartungs- und Instandhaltungsvertrag sowie einen gesonderten Vertrag über die technische Betriebsführung mit ARENELLA ab. In der folgenden Abbildung sind die wichtigsten vertraglichen Strukturen und Aufgabenverteilungen zwischen der Joint-Venture Gesellschaft (PZE) und den Joint Venture Partnern grafisch aufbereitet.

In der ersten Phase werden Grundstücke für die Errichtung der Photovoltaikanlagen gesichert. Hierbei ist es erforderlich die Flächen auf ihre Eignung für die Umsetzbarkeit des Projektes hin zu prüfen. Ziel der zweiten Phase ist es, Umweltstudien durchzuführen. Nach dem erfolgreichen Durchlaufen von Phase drei liegt für das entsprechende Projekt eine Baugenehmigung vor. In Phase vier wird der Netzzugang bzw. die Netzanbindung für die geplante Photovoltaikanlagen sichergestellt. Im letzten Schritt der Projektentwicklung gilt es die Vergütung für den geplanten Solarpark zu sichern. Hierfür stehen drei Vergütungsmechanismen zur Verfügung. Entweder wird eine Teilnahme am polnischen Auktionssystem angestrebt oder es wird ein Direktvermarktungsvertrag abgeschlossen. Ferner besteht unter gewissen Voraussetzungen die Möglichkeit für den Abschluss eines Stromliefervertrages (auch: Power Purchase Agreement; kurz: PPA) mit einem direkten Abnehmer. Alle drei Vergütungsmechanismen werden im Folgenden näher erläutert. Nach der Sicherung der Vergütung kann das Projekt in die Bauphase überführt werden und anschließend nach ca. zwei Monaten Bauzeit in Betrieb genommen werden.

 

Pro Photovoltaikanlage dauert es insgesamt ca. 8 Monate von der vertraglichen Sicherung der Fläche bis zur Inbetriebnahme der fertig errichteten Photovoltaikanlage.

Der polnische Markt

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Polen kann als gut beschrieben werden. Seit Mitte der 90er-Jahre herrscht ein kontinuierliches Wirtschaftswachstum und eine geringe Arbeitslosigkeitsquote (3,4 % Ende 2019). Die Währung Złoty ist seit dem EU-Beitritt in 2004 sehr stabil und unterliegt bis zum Sommer 2020 – mit Ausnahme der Finanz- und Coronakrise – nur marginalen Kursschwankungen.


Der polnische Energiemix ist geprägt von alten konventionellen Kohlekraftwerken (siehe obige Abbildung). Über 60 dieser alten Anlagen sollen zwischen den Jahren 2020 und 2035 stillgelegt werden. Diese Leistung muss zukünftig durch andere Quellen kompensiert werden. Weiterhin geht der polnische Übertragungsnetzbetreiber Polskie Sieci Elektroenergetyczne S.A. (kurz: PSE) davon aus, dass der gesamte Strombedarf in Polen bis 2025 um ca. 15 % ansteigen wird. Um diesen steigenden Bedarf zu decken, muss weitere Leistung zusätzlich zum Ausgleich der wegfallenden Erzeugung aus Kohlekraft zugebaut werden.

Schon heute kann in Polen eine Kilowattstunde Strom mit Hilfe der Photovoltaiktechnologie für rund 7 ct/kWh erzeugt werden. Auch wenn sich der polnische Photovoltaikmarkt bisher in einer frühen Entwicklungsphase befindet, ging die Polnische Gesellschaft für Photovoltaik 2018 von einem Zuwachs der installierten Leistung von 1,4 GWp bis 2020 aus.

Stand heute wurden im Jahr 2018 496 MWp Photovoltaikanlagen zugebaut und in 2019 sogar 996 MWp. Damit wurden die Erwartungen der polnischen Gesellschaft für Photovoltaik mit einem Zuwachs der installierten Leistung von 1,49 GWp sogar leicht übertroffen.

Diese hohen Zubauraten spiegeln sich ebenfalls im europäischen Kontext wider. Dort belegt Polen den fünften Rang beim Zubau von Photovoltaik im Jahr 2019 unter allen europäischen Ländern. Daher kann Polen eindeutig als Wachstumsmarkt für Photovoltaik identifiziert werden.

Der aktuelle Zustand des polnischen Stromsystems und die neue EU-Richtlinie 2018/2001, welche besagt, dass bis 2030 die erneuerbaren Energien einen Anteil von 32 % am Bruttoendenergieverbrauch auf EU-Ebene haben sollen, erhöhen den Druck auf die polnische Regierung die Rahmenbedingungen für erneuerbare Energien in Polen zu verbessern. Weitere Beweggründe für den Ausbau von Photovoltaikanlagen in Polen sind die Nutzung zum Eigenbedarf, da hierdurch die Strombezugskosten gesenkt werden können. Weiterhin besteht sowohl für Aufdach- als auch für Freiflächenanlagen eine Umsatzsteuerreduzierung von 8 % anstelle von 23 %.

Bis 2030 sieht die Langfriststrategie Polens folgende sechs Themenfelder als besonders wichtig an, um den Energiesektor weiterzuentwickeln:

Um gezielt die erneuerbaren Energien ausbauen zu können, wird ein gesetzlicher Rahmen benötigt. Der Renewable Energy Sources Act (RES) 02/2015 stellt ein umfassendes regulatorisches Rahmenwerk für erneuerbare Energien in Polen dar. Im Speziellen werden darin Regularien für Unterstützungsmechanismen von erneuerbaren Energien aufgestellt. Im Rahmen der zweiten Novellierung des RES Acts wurden vor allem Überarbeitungen am Auktionssystem vorgenommen und traten am 14ten Juli 2018 in Kraft.

Generell ergeben sich bei der Entwicklung und Umsetzung der Projekte viele Parallelen zu deutschen, aber auch zu anderen internationalen Märkten. Eine der größten Herausforderungen bei der Projektumsetzung ist, dass der Photovoltaikmarkt in Polen noch nicht fest etabliert ist. Der sich in einer sehr frühen Entwicklungsphase befindliche Markt wächst zurzeit sehr schnell, wodurch die Strukturen nachgezogen werden bzw. sich erst entwickeln müssen. Beispielsweise ist der Bankenmarkt für Projektfinanzierungen deutlich kleiner als in Deutschland. Zudem verfügt das polnische Stromnetz an vielen Punkten nur noch über eine geringe Aufnahmekapazität. Deshalb muss dies bei der Entscheidung der Standortwahl frühzeitig berücksichtigt werden, so dass lediglich Flächen in Frage kommen, welche an einem günstigen und unausgelasteten Netzzugangspunkt liegen.

Die Vergütungs-Mechanismen für Solarstrom in Polen

Die Vergütung kann in Polen, wie auch in Deutschland, über ein Ausschreibungssystem sichergestellt werden. In dem polnischen Ausschreibungssystem gibt es verschiedene Auktionskörbe mit vordefinierten Volumina (MWh und Złoty), welche sich durch die Art der verwendeten Technologie unterscheiden. Jedes Jahr im Oktober werden die Volumina und der Höchstpreis, der sogenannte „Reference Price“, durch das polnische Energieministerium für die einzelnen Auktionskörbe festgelegt. Wie in Deutschland auch müssen die Projektentwickler für die Teilnahme am Ausschreibungssystem gewisse Anforderungen, wie z. B. das Hinterlegen einer Bankbürgschaft, erfüllen. Das Ausschreibungsverfahren in Polen erfolgt nach dem sogenannten Gebotspreisverfahren (auch: pay-as-bid). Im Falle eines Zuschlags erhalten erfolgreiche Bieter den von Ihnen gebotenen Einspeisetarif über einen Zeitraum von 15 Jahren. Der Einspeisetarif basiert auf einem Differenzpreissystem (Contract for Difference). Der Bieter erhält zunächst monatlich von einem beauftragten Direktvermarkter den erzielten Marktpreis für den eingespeisten Strom. Die Differenz zwischen dem bezuschlagten Einspeisetarif und dem erhaltenen Marktpreis wird durch die staatliche Energieversorgungsgesellschaft monatlich ausgeglichen. Die Ausschreibungen finden mindestens einmal im Jahr statt. Laut dem RES Act vom 14. Juli 2018 fallen Photovoltaikanlagen gemeinsam mit Onshore-Windkraftanlagen in den Auktionskorb Nummer 4. Weiterhin untergliedert sich die Ausschreibung in Anlagen mit einer installierten elektrischen Leistung von weniger als 1 MWp und Anlagen mit einer installierten elektrischen Leistung von mehr als 1 MWp. Die letzten Ausschreibungsrunden haben gezeigt, dass die Windkraftprojekte ausschließlich an der Auktion mit einer installierten elektrischen Leistung von mehr als 1 MWp teilgenommen haben. Stand der Technik für Windenergieanlagen sind ca. 4 MW je Anlage.

Ein wesentlicher Vorteil der Auktion für Anlagen kleiner als 1 MW ist das Nichtkonkurrieren mit Windenergieanlagen.

Dies spiegelt sich in den bisherigen Ausschreibungsergebnissen wieder. So konnte bislang in allen Ausschreibungen für Anlagen kleiner als 1 MW ein höherer Vergütungssatz im Vergleich zu Anlagen größer 1 MW erzielt werden. Ein zusätzlicher Vorteil der Freiflächen-Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von bis zu 1 MWp liegt in schnelleren und einfacheren Genehmigungs- und Netzanschlussverfahren.

Die geplanten Photovoltaikvorhaben müssen nach erteiltem Zuschlag im Ausschreibungssystem innerhalb von 18 Monaten realisiert werden, ansonsten können Pönalen durch die Regulierungsbehörde für Energie (ERO) verhängt werden. Bei einem erfolgreichen Gebot ist die Förderung für 15 Jahre garantiert und wird jährlich an den durchschnittlichen Verbraucherpreisindex angepasst.

Weiterhin besteht die Möglichkeit, den Strom ohne einen bezuschlagten Einspeisetarif über Direktvermarktungsverträge direkt am Spotmarkt oder über PPA’s zu vertreiben. Durch die Teilnahme am Spotmarkt besteht die Chance hierdurch höhere Gewinne erzielen zu können als mit dem Einspeisetarif. Allerdings steigt damit auch das Risiko von Verlusten, wenn die Spotmarktpreise für Strom sehr niedrig sind. Die PPA’s stellen eine interessante Alternative dar, wenn sich ein großer Verbraucher, bspw. eine große Industrieanlage, in räumlicher Nähe zur Photovoltaikanlage befindet. Dadurch können die Preise für den Strombezug direkt mit dem Betreiber der Industrieanlage verhandelt und Synergieeffekte gehoben werden. Diese Möglichkeit ist jedoch nicht immer gegeben, da für ein PPA lokal ansässige Verbraucher / Unternehmen mit einem entsprechend hohem Strombedarf angesiedelt sein müssen. Die Teilnahme am Ausschreibungssystem sowie die für 15 Jahre garantierte Förderung bringt langfristige Planungssicherheit. Durch eine Mischung dieser drei Vergütungsmechanismen kann das Solarportfolio diversifiziert werden und insgesamt ein höherer Profit generiert sowie das Risiko reduziert werden. So kann für jedes Projekt individuell festgelegt werden, welcher dieser drei Vergütungsmechanismen am geeignetsten ist.

Aktuell befinden sich 76 Projekte in unterschiedlichen Entwicklungsphasen in der Projektpipeline. Der Schwerpunkt liegt bei der räumlichen Verteilung der Projekte auf dem Verwaltungsbezirk Heiligkreuz mit der Hauptstadt Kielce im Südosten Polens. Hier ist auch der Joint-Venture Partner ARENELLA ansässig. Abbildung 5 zeigt die geografische Verteilung der Projekte in den unterschiedlichen Verwaltungsbezirken Polens sowie die aktuelle Projektentwicklungsphase in der sich das jeweiligen Projekt derzeit befindet.

Aktueller Stand der Projektentwicklung

Bei 76 Projekten konnte die PZE bereits einen Pachtvertrag unterzeichnen. Bei 12 Projekten werden aktuell Umweltstudien durchgeführt. Weitere 35 Projekte befinden sich schon im Baugenehmigungsverfahren und zusätzliche 18 Projekte befinden sich in der vorletzten Projektenwicklungsphase, dem Netzanschlussverfahren.

Ertragsprognose für die gegenständliche Pipeline

Es ist geplant, die Projekte abhängig von der jeweiligen Projektprüfung entweder mit Süd- oder mit Ost-West-Ausrichtung zu realisieren. Eine Ost-West-Ausrichtung bringt bspw. den Vorteil eines deutlich geringeren Flächenbedarfs mit sich, während eine Süd-Ausrichtung höhere spezifischere Erträge ermöglicht.

Durch diese Flexibilität kann jedes Vorhaben abhängig von den lokalen Gegebenheiten errichtet werden. Die Anlagenleistung ist wie oben bereits erwähnt bei allen Projekten auf maximal 1 MWp begrenzt. Daher bleibt die Anzahl der Module und Wechselrichter bei den unterschiedlichen Ausrichtungen gleich. Lediglich der spezifische Jahresertrag sowie weitere Parameter, wie z. B. die Performance Ratio, der Aufstellwinkel, die Pachtzahlung, etc. unterscheiden sich. Einen beispielhaften
Überblick über die Unterschiede der beiden Ausrichtungsarten gibt folgende Tabelle:


Finanzierungsstruktur des Solarportfolios

Das Investitionsvolumen je Vorhaben beträgt ca. 675.000 EUR netto pro 1 MWp für die schlüsselfertige Errichtung der Photovoltaikanlage inklusive Infrastruktur. Bei dem geplanten Solarportfolio von 40 bis 50 MWp Leistung, liegt die Höhe des Gesamtinvestitionsvolumens zwischen 27,00 Mio. EUR und 33,75 Mio. EUR.

Die ersten vier Photovoltaikanlagen sollen primär durch mezzanines Kapital (85 %) und Eigenkapital (15 %) finanziert werden. Langfristig sollen für das Solarportfolio ca. 70 % des benötigten Kapitals durch Fremdkapital bereitgestellt werden. Das weitere benötigte Kapital soll ebenfalls durch mezzanines und Eigenkapital finanziert werden.

Das eingeworbene Kapital fließt von der wiwi consult Verwaltungs GmbH durch einen (Gesellschafter-)Darlehensvertrag an die PZE, welche aus diesen Mitteln EPC-Verträge für die einzelnen Photovoltaikanlagen finanziert. Der EPC-Vertrag umfasst sämtliche Leistungen, wie die Planung, Komponentenbestellung, Errichtung, Bau, Netzanschluss, bis hin zu der schlüsselfertigen Übergabe der Anlage an den Betreiber. Das Kapital wird somit insbesondere zur Finanzierung von Komponenten wie PV-Module, Wechselrichter, Gestelle, Übergabestationen, Kabel, etc. verwendet. Darüber hinaus soll mit dem Kapital auch die Stellung von Sicherheiten im Rahmen des Ausschreibungsverfahrens (Bieterbürgschaften) erfolgen. Voraussetzung für die Mittelweitergabe von der wiwi consult Verwaltungs GmbH an die PZE ist die Erfüllung aller Projektphasen pro geplanter Photovoltaikanlage bzw. die Schuldung der Erfüllung aller Projektphasen durch einen EPC-Vertrag. Die Mittelverwendung erfolgt zweckgebunden und nach Projekt- bzw. Baufortschritt.

Die Tilgung, der durch die Anleihe aufgenommen Mittel zum Laufzeitende wird mittels einer Anschlussfinanzierung oder einer ganzen oder teilweisen Veräußerung des Solarportfolios erfolgen. Die Zinsen der Anleger werden aus dem operativen Gewinn der Emittentin bedient.

Vereinfachte Beispielrechnung für ein Projekt mit einer Leistung von rund 1 MWp.

Die angenommenen Werte können von den tatsächlichen Werten (bspw. Vergütung aus Ausschreibungsverfahren) abweichen. Durch eine unterjährige Inbetriebnahme erfolgt eine anteilige Darstellung im Jahr 2020.

* Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Die wiwi consult Verwaltungs GmbH fungiert als Emittentin der Kapitalanlage „PV Green Europe“.

Sie ist unter der Nummer HRB 43484 beim Amtsgericht Mainz eingetragen. Ihr Geschäftszweck besteht in der Beteiligung an Unternehmen sowie die Geschäftsführung von Unternehmen, welche die Erzeugung von regenerativ gewonnener Energie betreiben und/oder ökologisch orientierte Produkte auf den Markt bringen. Die wiwi consult Verwaltungs GmbH hat bisher keine anderen Kapitalanlageprodukte emittiert.

Die wiwi Consult GmbH & Co. KG ist die alleinige Gesellschafterin der wiwi consult Verwaltungs GmbH.

Hinweis: Dieses Angebot richtet sich nicht an Staatsbürger*innen der Vereinigten Staaten von Amerika.

An den Anfang scrollen