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Die Projektdetails

Windenergieanlage (Typ): 1x Enercon E-138 EP3 E2
Nennleistung: 4.200 kW
Nabenhöhe: 131 m
Rotordurchmesser: 138,25 m
Geplanter Inbetriebnahmezeitpunkt: Mai 2020
Mittlere Windgeschwindigkeit in Nabenhöhe: ca. 5,6 m/s (Prognose laut Gutachten)*
Prognostizierter Netto-Energieertrag pro Jahr: ca. 7,69 Mio. kWh
Fixe Einspeisevergütung nach EEG: 7,56 ct/kWh

*Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Bei dem Windrad Schwarzenberg / Kuhhimmel handelt es sich um eine in fortgeschrittener Planung befindliche Windenergieanlage vom Typ Enercon E-138 EP3 E2 mit einer Nabenhöhe von 131 Metern und einer Nennleistung von insgesamt 4,2 MW. Die Windenergieanlage soll planmäßig im Mai 2020 bei den nahe der Autobahn A61 gelegenen Erhebungen „Schwarzenberg“ und „Kuhhimmel“, rund 10 Kilometer südöstlich der Kreisstadt Bad Kreuznach entstehen.

Die zuständige Kreisverwaltung Alzey-Worms erteilte der projektbetreibenden Windrad Schwarzenberg GmbH & Co. KG bereits im April 2017 eine Genehmigung nach dem Bundesimmissionsschutz-Gesetz (BImSchG) für den Bau und Betrieb einer Windenergieanlage vom Typ Enercon E-141.

Zwischenzeitlich entschied sich Enercon jedoch, den Anlagentyp E-141 nicht mehr auszuliefern, so dass das Projekt in der ursprünglich geplanten Form nicht mehr realisiert werden konnte. Für eine Umsetzung des Projekts ist es daher erforderlich, dass die Kreisverwaltung Alzey-Worms einer Änderung des Anlagentyps auf eine Enercon E-138 EP3 E2 zustimmt und die bereits erteilte BImSchG-Genehmigung entsprechend ändert. Der Antrag auf Änderungsgenehmigung wurde am 26.04.2019 eingereicht. Der Änderungsbescheid der Kreisverwaltung Alzey-Worms wird für August 2019 erwartet. Der Bau der E-138 soll bei erteilter Änderungsgenehmigung planmäßig im September 2019 beginnen. Inbetriebnahme und Netzanschluss sollen im Mai 2020 erfolgen.

Sollte die Kreisverwaltung die Änderung des Anlagentyps versagen oder erst mit erheblicher zeitlicher Verzögerung genehmigen, so dass eine Inbetriebnahme des Windrads nicht bis spätestens zum 30. November 2020 erfolgen kann, würde das Projekt rückabgewickelt werden. Das eingeworbene Anleihekapital soll dann zuzüglich aller bis dahin angefallenen Zinsen an die Anleihegläubiger zurückgezahlt werden.

Alle für die Errichtung und den Betrieb des Windrads Schwarzenberg sowie den Netzanschluss erforderlichen Grundstücksflächen sind über die gesamte Projektlaufzeit schuldrechtlich und dinglich gemäß den derzeit marktüblichen Anforderungen projektfinanzierender Banken vollständig gesichert worden. Darüber hinaus wurde im Ausschreibungsverfahren der Bundesnetzagentur bereits im Mai 2018 ein Zuschlag zur Vergütung des durch das Windrad Schwarzenberg erzeugten Stroms erteilt. Die Herstellerfirma Enercon GmbH wird die Windkraftanlage sowie die erforderlichen Fundamente errichten. Für die gesamte Dauer der zwanzigjährigen Betriebsphase wird zudem ein Vollwartungsvertrag mit der Herstellerfirma abgeschlossen.

 

Für die Einschätzung des Windertragspotentials am Standort wurden zwei unabhängige Ertragsgutachten der Ingenieur- und Planungsbüros anemos-jacob GmbH und menzio GmbH in Auftrag gegeben. Für die Erstellung der Wirtschaftlichkeitsberechnung wurden jedoch lediglich die Prognosewerte des konservativer kalkulierten anemos-jacob-Gutachtens herangezogen. Auf den darin ermittelten P50-Ertragswert wurde ein zusätzlicher kaufmännischer Sicherheitsabschlag in Höhe von 4,0 Prozent angesetzt. Für die Wirtschaftlichkeitsplanung des Windrads Schwarzenberg wurde somit eine Jahresstromproduktion von rund 7,69 Mio. kWh zugrunde gelegt. Die untenstehende Tabelle fasst die Ergebnisse der beiden Gutachten auf einen Blick zusammen. Da der Vergütungstarif in Höhe von 7,56 Cent (anzulegender Wert gem. § 36h EEG) für jede erzeugte Kilowattstunde Strom gesetzlich festgelegt ist und der zuständige Verteilnetzbetreiber zur vorrangigen Abnahme des erzeugten Windstroms gesetzlich verpflichtet ist, lassen sich die Umsatzerlöse des Windrads Schwarzenberg auf Basis der prognostizierten Winderträge für die nächsten zwanzig Betriebsjahre relativ gut prognostizieren.

Ertragswertprognosen* Anemos-Jacob-Gutachten Menzio-Gutachten
P50 Bruttoertrag 9.540 MWh/a 10.265 MWh/a
Technische Verluste 16 % 17 %
P50 Nettoertrag 8.010 MWh/a 8.504 MWh/a
Sicherheitsabschlag 4,0 % ohne
Prognostizierter Jahresertrag 7.690 MWh nicht berücksichtigt
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