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Das Angebot im Detail

Anbieterin und Emittentin der vorliegenden Kapitalanlage ist die M-Solarkraftwerk Nord 1 Finanz GmbH & Co. KG, Alte Landstraße 25, 85521 Ottobrunn, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRA 111521. Die Gesellschaft ist auf unbestimmte Zeit errichtet.

Der Haupttätigkeitsbereich der Emittentin ist das Auftreten als Emissionszweckgesellschaft für das geplante Erneuerbare Energien Portfolio, die Weiterleitung des gesamten eingeworbenen Kapitals an Projektgesellschaften sowie die Kontrolle der Mittelverwendung.

Unbesichertes Nachrangdarlehen mit qualifiziertem Rangrücktritt (einschließlich vorinsolvenzlicher Durchsetzungssperre bzw. Zahlungsvorbehalt).

Zweck der Kapitalanlage ist es, die von den Anlegern gewährten Nachrangdarlehen in Form weiterer Darlehen („Weiterleitungskredit“) an Projektgesellschaften der Solarkraft München Unternehmensgruppe („Projektinhaber“ oder „Betreibergesellschaften“) weiterzureichen. Die Betreibergesellschaften werden das Kapital zum Zwecke des Erwerbs von Projektrechten, Pachtzahlung an Dacheigentümer, Errichtung, Netzanschluss und Betrieb von Photovoltaikanlagen sowie für die Transaktionskosten dieser Finanzierung (s.u. „Kosten und Provisionen“) verwenden.

Die Mindestzeichnungssumme beträgt 500 Euro. Die maximale Zeichnungssumme für natürliche Personen liegt bei 25.000 Euro. Für Anlagebeträge über 1.000 Euro ist eine Selbstauskunft des Anlegers nach § 2a Abs. 3 VermAnlG erforderlich.

Emissionsvolumen: 1.000.000,- Euro

Die Laufzeit des Nachrangdarlehens beginnt für jeden Anleger individuell mit dem Vertragsschluss (Annahme der Zeichnung durch die Emittentin) und endet für alle Anleger einheitlich am 31.12.2027 (Laufzeitende).

Das Recht zur ordentlichen Kündigung durch den Anleger ist ausgeschlossen. Der Emittentin steht ein ordentliches vorzeitiges Kündigungsrecht zu folgenden Wahlrückzahlungstagen und Wahlrückzahlungsbeträgen zu: 31.12.2024: 106,00 % des Nennbetrages, 31.03.2025: 105,50 % des Nennbetrages, 30.06.2025: 105,00 % des Nennbetrages, 30.09.2025: 104,50 % des Nennbetrages, 31.12.2025: 104,00 % des Nennbetrages, 31.03.2026: 103,50 % des Nennbetrages, 30.06.2026: 103,00 % des Nennbetrages, 30.09.2026 102,50 % des Nennbetrages, 31.12.2026: 102,00% des Nennbetrag, 31.03.2027: 101,50% des Nennbetrags, 30.06.2027: 101,00% des Nennbetrags, 30.09.2027: 100,50% des Nennbetrags. Die Kündigungserklärung muss dem Anleger mindestens sechs (6) Wochen vor dem Wahlrückzahlungstag zugehen, zu dem gekündigt werden soll. Die Rückzahlung des ausstehenden Nachrangdarlehens zum Wahlrückzahlungsbetrag ist fünf Bankarbeitstage nach dem Wahlrückzahlungstag (vorzeitiges Laufzeitende) fällig. Der Emittent kann den Nachrangdarlehensvertrag außerdem mit sofortiger Wirkung kündigen, falls der Anleger den Nachrangdarlehensbetrag nicht innerhalb von zwei Wochen ab Zuteilungsmitteilung einzahlt. Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

Ab dem Tag, an dem der Anleger den Nachrangdarlehensbetrag auf das Konto der Emittentin einzahlt (Einzahlungstag), bis zum vertraglich vereinbarten Laufzeitende bzw. im Falle einer ordentlichen vorzeitigen Kündigung bis zum vorzeitigen Laufzeitende verzinst sich der jeweils ausstehende Nachrangdarlehensbetrag vertragsgemäß mit einem Zinssatz von 4,25% p.a. Die Zinsen sind jährlich nachschüssig fünf Bankarbeitstage nach dem jeweiligen Zinstermin zu zahlen. Zinstermin ist jeweils der 31.12. eines Jahres, erster Zinstermin ist der 31.12.2020. Im Falle der vorzeitigen Kündigung durch die Emittentin zu einem Wahlrückzahlungstag, welcher nicht der 31.12. eines Jahres ist, liegt der Zinstermin an einem anderen Datum und läuft gleich mit dem vorzeitigen Laufzeitende. Sind Zinsen für einen Zeitraum von weniger als einem Jahr zu berechnen, erfolgt die Berechnung nach der Methode 30/360.

Die Tilgung erfolgt endfällig fünf Bankarbeitstage nach Laufzeitende am 31.12.2027 bzw. fünf Bankarbeitstage nach vorzeitigem Laufzeitende bei ordentlicher vorzeitiger Kündigung durch den Emittenten.

Es besteht das Risiko des Totalverlusts des Nachrangdarlehensbetrags und der Zinsansprüche. Individuell können dem Anleger zusätzliche Vermögensnachteile entstehen. Dies kann z.B. der Fall sein, wenn der Anleger den Erwerb der Vermögensanlage durch ein Darlehen fremdfinanziert, wenn er trotz des bestehenden Verlustrisikos Zins- und Rückzahlungen aus der Vermögensanlage fest zur Deckung anderer Verpflichtungen eingeplant hat oder aufgrund von Kosten für Steuernachzahlungen. Solche zusätzlichen Vermögensnachteile können im schlechtesten Fall bis hin zur Privatinsolvenz des Anlegers führen. Die Vermögensanlage ist nur als Beimischung in ein Anlageportfolio geeignet.

Für den Anleger fallen neben den Erwerbskosten (Nachrangdarlehensbetrag) keine Kosten oder Provisionen seitens der Plattform oder der Emittentin an. Einzelfallbedingt können dem Anleger über den Nachrangdarlehensbetrag hinaus Drittkosten im Zusammenhang mit dem Erwerb, der Verwaltung und der Veräußerung der Vermögensanlage entstehen, wie z.B. Verwaltungskosten bei Veräußerung, Schenkung oder Erbschaft.

Zinszahlungen zählen zu den Einkünften aus Kapitalvermögen. Anleger müssen daher ihre Zinsen als Einkünfte aus Kapitalvermögen in der persönlichen Steuererklärung angeben. Die Zinsen werden von der Emittentin in voller Höhe ausgezahlt. Vom Kapitalanleger sind in Deutschland die Abgeltungsteuer, der Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls die Kirchensteuer abzuführen. Anleger sollten sich im Hinblick auf ihre individuelle Situation bei ihrem Steuerberater informieren.

Die Handelbarkeit der Kapitalanlage ist eingeschränkt. Sie ist nicht börsennotiert, ein Zweitmarkt für den Handel besteht nicht.

Der Anspruch des Anlegers auf die Zahlung von Zins und Tilgung besteht nur, sofern dadurch bei der Emittentin kein Insolvenzeröffnungsgrund herbeigeführt würde. Zins- und Tilgungszahlungen verschieben sich sonst auf den nächstmöglichen Zeitpunkt bzw. dürfen dauerhaft nicht geleistet werden, solange und soweit die Krise der Emittentin nicht behoben wird.

Die Forderungen aus dem Nachrangdarlehen treten im Fall der Liquidation der Emittentin und im Falle ihrer Insolvenz hinter alle nicht nachrangigen Forderungen und alle nachrangigen Forderungen im Sinne von § 39 Absatz 1 Nr. 1 bis 5 der Insolvenzordnung zurück.

Hinweis: Dieses Angebot richtet sich nicht an Staatsbürger*innen der Vereinigten Staaten von Amerika.

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