skip to Main Content

Das Angebot im Detail

SolNet Solarportfolio 2 GmbH & Co. KG („Nachrangdarlehensnehmer“, „Anbieter“ und „Emittent“ der Vermögensanlage), Marienstraße 35 in 93437 Furth im Wald, http://www.solarpark-neuhausen.de/ eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Regensburg und HRA 10044.

Geschäftstätigkeit des Emittenten ist die Projektentwicklung, Errichtung und der Betrieb von Anlagen im Bereich Erneuerbare Energien. Die Gesellschaft ist berechtigt, auch andere Geschäfte zu betreiben, wenn dies dem Gesellschaftszweck förderlich ist. Im Rahmen des ihr gesetzten Zweckes kann die Gesellschaft auch Gesellschaftsverhältnisse eingehen.

Anlagestrategie ist es, dem Emittenten durch die Gewährung von Nachrangdarlehen die Umsetzung eines erneuerbare Energien-Projekts zu ermöglichen. Der Emittent ist eine sogenannte Projektgesellschaft, also eine Gesellschaft, die eigens zur Durchführung dieses Projekts gegründet wurde und ansonsten kein weiteres Geschäft betreibt.

Anlagepolitik ist es, sämtliche der Anlagestrategie dienenden Maßnahmen zu treffen, d.h. insbesondere mit den eingeworbenen Nachrangdarlehen die Umsetzung eines erneuerbare Energien-Projekts zu ermöglichen. Das erneuerbare Energien-Projekt, welches der Emittent umsetzen möchte, besteht in der Errichtung und des Betriebs eines Solarparks in Neuhausen ob Eck. Die Mittel, die durch diese Schwarmfinanzierung eingeworben werden, reichen gemeinsam mit der geplanten vorrangigen Fremdkapital-Finanzierung zur Umsetzung des Vorhabens aus, auch wenn das maximale Emissionsvolumen nicht erreicht wird.

Anlageobjekt ist es, die von den Anlegern gewährten Nachrangdarlehen zur Umsetzung des erneuerbare Energien-Projektes und zur Deckung der Transaktionskosten dieser Finanzierung zu verwenden. Das finanzierte Projekt besteht konkret in der Finanzierung des geplanten Solarparks in Neuhausen ob Eck. Der Solarpark hat eine Leistung von 749,84 kWp, einen Flächenbedarf von ca. 1,2 ha sowie eine jährliche Stromproduktion von ca. 750.000 kWh. Die von den Anlegern gewährten Nachrangdarlehen sind zweckgebunden. Aktuell befindet sich der Bauplan in der Offenlegung und der Baubeginn ist für September 2020 geplant.

Unbesichertes Nachrangdarlehen mit qualifiziertem Rangrücktritt und vorinsolvenzlicher Durchsetzungssperre

Die Mittel, die durch diese Schwarmfinanzierung eingeworben werden, sollen zur Umsetzung des erneuerbare Energien-Projektes und zur Deckung der Transaktionskosten dieser Finanzierung verwendet werden.

Das Nachrangdarlehen wird im Rahmen einer Emission durch eine Vielzahl von Nachrangdarlehensverträgen angeboten, die bis auf den Betrag identisch ausgestaltet sind, im Gesamtbetrag von bis zu EUR 120.000,00 („maximales Emissionsvolumen“). Bei der Vermögensanlage handelt es sich um eine unternehmerisch geprägte Investition in Form von Nachrangdarlehen mit qualifiziertem Rangrücktritt und vorinsolvenzlicher Durchsetzungssperre. Anleger erhalten keine Anteile an dem Emittenten, sondern qualifiziert nachrangig ausgestaltete Ansprüche auf Verzinsung und Rückzahlung des gewährten Nachrangdarlehens. Der Nachrangdarlehensbetrag muss mindestens EUR 500,00 betragen und durch 100 teilbar sein. Das heißt, es können maximal 240 separate Nachrangdarlehensverträge geschlossen werden.

Die Laufzeit des Nachrangdarlehens beginnt für jeden Anleger individuell mit dem Vertragsschluss (Annahme der Zeichnung durch den Emittenten) und endet für alle Anleger einheitlich am 31.12.2024 (Laufzeitende). Die Rückzahlung der Nachrangdarlehen erfolgt fünf Bankarbeitstage nach Laufzeitende. Das Recht zur ordentlichen Kündigung durch den Anleger ist ausgeschlossen. Der Emittent kann den Nachrangdarlehensvertrag mit sofortiger Wirkung kündigen, falls der Anleger den Nachrangdarlehensbetrag nicht innerhalb von zwei Wochen ab Zuteilungsmitteilung einzahlt. Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

Die Zinsen sind jährlich nachschüssig fünf Bankarbeitstage nach dem jeweiligen Zinstermin zu zahlen. Zinstermin ist jeweils der 31.12. eines Jahres, erster Zinstermin ist der 31.12.2020.

Anleger erhalten keine gesellschaftsrechtliche Beteiligung, sondern haben den vertraglichen Anspruch über die Laufzeit des Nachrangdarlehens eine Verzinsung zu erzielen und nach Ende der Laufzeit ihr investiertes Kapital zurückgezahlt zu bekommen.

Ab dem Tag, an dem der Anleger den Nachrangdarlehensbetrag auf das Konto des Emittenten einzahlt (Einzahlungstag), bis zum vertraglich vereinbarten Laufzeitende verzinst sich der jeweils ausstehende Nachrangdarlehensbetrag vertragsgemäß mit einem Zinssatz von 4,5 % p.a. Die Zinsen werden zeitanteilig nach der Methode 30/360 berechnet.

Die Tilgung erfolgt endfällig fünf Bankarbeitstage nach Laufzeitende zum 31.12.2024. Die Rückzahlung der Nachrangdarlehensvaluta zum Laufzeitende soll durch die Aufnahme eines Bankdarlehens finanziert werden.

Es besteht das Risiko des Totalverlusts des Nachrangdarlehensbetrags und der Zinsansprüche. Individuell können dem Anleger zusätzliche Vermögensnachteile entstehen. Dies kann z.B. der Fall sein, wenn der Anleger den Erwerb der Vermögensanlage durch ein Darlehen fremdfinanziert, wenn er trotz des bestehenden Verlustrisikos Zins- und Rückzahlungen aus der Vermögensanlage fest zur Deckung anderer Verpflichtungen eingeplant hat oder aufgrund von Kosten für Steuernachzahlungen. Solche zusätzlichen Vermögensnachteile können im schlechtesten Fall bis hin zur Privatinsolvenz des Anlegers führen. Die Vermögensanlage ist nur als Beimischung in ein Anlageportfolio geeignet.

Anleger:

Für den Anleger fallen neben den Erwerbskosten (Nachrangdarlehensbetrag) keine Kosten oder Provisionen seitens der Plattform oder des Emittenten an. Einzelfallbedingt können dem Anleger über den Nachrangdarlehensbetrag hinaus Drittkosten im Zusammenhang mit dem Erwerb, der Verwaltung und der Veräußerung der Vermögensanlage entstehen, wie z.B. Verwaltungskosten bei Veräußerung, Schenkung oder Erbschaft.

Emittent:

Die Effecta GmbH, Florstadt, erhält von dem Emittenten eine Vermittlungsgebühr in Höhe von 5,00% des vermittelten Kapitals zuzüglich ggf. anfallender gesetzlicher Umsatzsteuer. Den überwiegenden Teil dieser Vermittlungsgebühr leitet die Effecta GmbH an ihren vertraglich gebundenen Vermittler wiwin GmbH & Co. KG weiter. Die wiwin GmbH & Co. KG erhält vom Emittenten daneben 0,75% der Gesamt-Nachrangdarlehenssumme pro Zinsperiode als Gebühr für Anlegerverwaltung und Verfahrens-Dienstleistungen sowie einmalig EUR 4.000,00 des Emissionsvolumens als Projektmanagement-Gebühr. Die maximalen Emissionskosten, die bei Erreichen des maximalen Emissionsvolumens über die geplante Laufzeit des Nachrangdarlehens hinweg für den Emittenten anfallen würden, betragen damit EUR 13.600,00 zuzüglich ggf. anfallender gesetzlicher Umsatzsteuer. Diese Vergütungen werden durch das Nachrangdarlehen fremdfinanziert.

Der Anleger erzielt Einkünfte aus Kapitalvermögen, sofern er als natürliche Person in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtig ist und seinen Nachrangdarlehensvertrag im Privatvermögen hält. Die Einkünfte werden mit 25,00% Kapitalertragsteuer zzgl. 5,50% Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer besteuert. Bei Anlegern, die mittels einer Kapitalgesellschaft in den Emittenten investieren, unterliegen die Gewinne aus den Finanzierungen der Körperschaftsteuer und der Gewerbesteuer. Die Steuerlast trägt jeweils der Anleger. Im Übrigen hängt die steuerliche Behandlung von den persönlichen Verhältnissen des jeweiligen Anlegers ab und kann künftig Änderungen unterworfen sein. Zur Klärung individueller steuerlicher Fragen sollte der Anleger einen steuerlichen Berater einschalten.

Die Handelbarkeit der Kapitalanlage ist eingeschränkt. Sie ist nicht börsennotiert, ein liquider Zweitmarkt für den Handel besteht derzeit nicht.

Sämtliche Ansprüche des Anlegers aus dem Nachrangdarlehensvertrag – insbesondere die Ansprüche auf Zinszahlung und Tilgung – können gegenüber dem Emittenten nicht geltend gemacht werden, wenn dies für den Emittenten einen bindenden Grund für die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens, d.h. Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung, herbeiführen würde oder wenn in diesem Zeitpunkt bereits ein solcher Insolvenzgrund vorliegt (vorinsolvenzliche Durchsetzungssperre).

Dies bedeutet, dass die Ansprüche aus dem Nachrangdarlehen bereits dann nicht mehr durchsetzbar sind, wenn der Emittent zum Zeitpunkt des Zahlungsverlangens zahlungsunfähig oder überschuldet ist oder dies zu werden droht. Die Ansprüche des Anlegers wären dann dauerhaft in ihrer Durchsetzung gesperrt, solange und soweit die Krise des Emittenten nicht behoben wird. Dies kann dazu führen, dass diese Ansprüche bereits außerhalb eines Insolvenzverfahrens dauerhaft nicht durchsetzbar sind.

Die Nachrangforderungen des Anlegers treten außerdem im Falle der Durchführung eines Liquidationsverfahrens und im Falle der Insolvenz des Emittenten im Rang gegenüber den folgenden Forderungen zurück: Der qualifizierte Rangrücktritt besteht gegenüber sämtlichen gegenwärtigen und künftigen Forderungen aller nicht nachrangigen Gläubiger des Emittenten sowie gegenüber sämtlichen in § 39 Abs. 1 Insolvenzordnung bezeichneten nachrangigen Forderungen. Der Anleger wird daher mit seinen Forderungen erst nach vollständiger und endgültiger Befriedigung sämtlicher anderer Gläubiger des Emittenten berücksichtigt.

Hinweis: Dieses Angebot richtet sich nicht an Staatsbürger*innen der Vereinigten Staaten von Amerika.

Back To Top