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Die Unternehmensdetails von Tomorrow

Tomorrow ist ein Social Business, das im Jahr 2018 von den Gründern Inas Nureldin, Jakob Berndt und Michael Schweikart mit der Vision gestartet wurde, Geld als Hebel für positiven Wandel zu nutzen. Seither ist Tomorrow von einer Vision zur Realität geworden – mit mehr als 50 Mitarbeiter*innen, über 40.000 Kund*innen, knapp 20 Millionen Euro in Impact Investments, gemeinsam über 70 Millionen geschützten Quadratmetern Regenwald – und dem ersten Konto weltweit, das den eigenen CO₂-Fußabdruck kompensiert. Seit 2020 ist Tomorrow zudem Teil des globalen B Corp-Netzwerkes. Alles, was Tomorrow tut, machen sie mit Haltung, Herzblut und state-of-the-art Technologie – denn mit Tomorrow gibt es keinen Kompromiss zwischen modernem Banking und Nachhaltigkeit mehr.

Positiver Wandel, indem Geld in die richtige Richtung gelenkt wird

Tomorrow sieht sich als Gesellschaft massiven globalen Herausforderungen gegenüber, die nach einem Umdenken und auch nach einer neuen Art des Wirtschaftens verlangen. Wenn wir einen ökologischen und sozialen Kollaps verhindern wollen, müssen wir neue Wege finden, Werte zu generieren.

Vielen Menschen ist überhaupt nicht bewusst, dass Banken das Geld ihrer Kund*innen nutzen, um massiv in Kohle, Waffen und andere Industrien zu investieren. Ganz gleich ob auf dem Girokonto, auf dem Sparbuch oder im Aktienfonds. Und damit in Branchen, die unserer Erde und uns Menschen schaden. Längst ist erwiesen, dass der Klimawandel eine enorme Bedrohung für Mensch und Planeten darstellt. Trotzdem haben große Banken seit dem Pariser Abkommen in 2016 mehr als 2.700 Milliarden Dollar in fossile Energien investiert.

Und genau da setzt Tomorrow an. Tomorrow will das Problem bei der Wurzel packen und Finanzen grundlegend neu denken. Kommen Sie auf die gute Seite – hier wartet die Zukunft! Wer etwas verändern will, muss sich etwas einfallen lassen. Während andere Unternehmungen den Status Quo bedienen, geht Tomorrow voran. Jeden Tag aufs Neue. Mit Ihnen. Mittels Technologie und dem höchsten Anspruch an Nachhaltigkeit sowie Transparenz. Das ist der Dreiklang, mit dem Tomorrow die Blackbox Finanzbranche öffnen und innovative Ansätze für soziale sowie ökologische Fragen finden und umsetzen.

Nachhaltigkeit für uns und unseren Planeten als Leitlinie

Tomorrow erfüllt keinen Selbstzweck, sondern wurde gegründet, um einen Teil dazu beizutragen, unser aller Zukunft positiv mitzugestalten. Denn Tomorrow ist davon überzeugt, dass ein faires, lebenswertes und nachhaltiges Morgen eine Aufgabe ist, die wir nur gemeinsam lösen können und müssen. Deshalb hat sich Tomorrow den Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen verpflichtet und will mit seinen Produkten dazu beitragen, dass diese Ziele erreicht werden. Konkret geht es um die fünf folgenden Bereiche: Gewährleistung von Grundbedürfnissen, Empowerment, Klimaschutz, Natur und Fairness. Nur Unternehmen und Projekte, die zu diesen Herausforderungen einen Beitrag leisten, werden potenziell eine Unterstützung von Tomorrow erhalten.

Tomorrow bietet den Komfort einer Neobank – ohne, dass Sie Abstriche bei Ihren Werten machen müssen. Tomorrow arbeitet mit state-of-the-art Technologie, mit der Tomorrow Smartphone-Banking endlich zu dem macht, was den Namen auch verdient: Smart, einfach zu bedienen und mit Features, die in unser aller Zukunft einzahlen.

Tomorrow bietet Ihnen ein kostenloses Basiskonto, mit dem Sie durch Ihre Kartenzahlungen Waldschutz betreiben können. Oder das kostenpflichtige Tomorrow-Zero Konto, mit dem der durchschnittliche jährliche CO₂-Fußabdruck einer Person in Deutschland von rund 11 Tonnen, kompensiert wird.

Dazu hat Tomorrow Features implementiert, die alltägliche Abläufe vereinfachen. Wie ein Haushaltsbuch, mit dem Sie automatisch einen Überblick über Ihre Ausgaben erhalten. Und die sogenannten Pockets, also Unterkonten, die beim Sparen helfen. Oder einen Iban-Scanner, um nie wieder lange Nummern eintippen zu müssen.

Und Tomorrow arbeitet schon längst an den nächsten Ideen, wie einer Übersicht über Ihr ganz persönliches CO₂-Budget. 2021 kommen dann auch noch nachhaltige Investment-Produkte dazu, denn auch beim Anlegen müssen keine Werte über Bord geworfen werden – wenn man denn in das Richtige investiert.

Tomorrow-Konten im Vergleich

Das Marktpotenzial für nachhaltiges Banking ist riesig

In Europa leben derzeit ca. 288 Millionen Menschen im Alter von 15 bis 64 Jahren1. Für das Thema Nachhaltigkeit interessieren sich davon etwa 23 Prozent2 der Menschen. Das bedeutet, das Potenzial im Segment des nachhaltigen Bankings liegt bei ca. 66 Millionen Kunden. Der Markt ist also enorm groß. Und dennoch haben sich erst weniger als 0,4 Prozent3 der Menschen in Europa für ein Konto bei einer nachhaltigen Bank entschieden. Das Geld aller anderen arbeitet noch bei herkömmlichen Banken gegen Zukunft und Wandel.

Das bedeutet: Das Interesse ist da, die Kund*innen auch – was bislang fehlte, war super komfortables mobiles Banking, das einen klaren Nachhaltigkeitsanspruch bietet. Mit Tomorrow hat sich das geändert.

Das Marktpotenzial

Das Marktpotenzial innerhalb von Europa für nachhaltiges Banking liegt bei 66 Millionen Menschen – davon sind 64,5 Millionen noch nicht ausgeschöpft. Tomorrow will das ändern, indem das Unternehmen nachhaltiges Banking aus der Nische und in den Mainstream holt. Denn Geld kann Teil der Lösung sein – und Tomorrow bietet das Umfeld dafür, dass jede*r diesen Hebel für sich und für uns alle umlegen kann.

1 Verweis 1 (Stand 03.09.2020) / Quellen: https://www.statista.com/statistics/253372/total-population-of-the-european-union-eu/, https://www.statista.com/statistics/253408/age-distribution-in-the-european-union-eu/
2 Verweis 2 (Stand 03.09.2020) / Mittelwert aus den drei Studien abzgl. eines Abschlages für die Conversionverluste: https://zeb-consulting.com/en-DE/ulrich-hoyer-on-our-sustainability-study, https://hbr.org/2019/07/the-elusive-green-consumer, https://digital.gfk.com/understanding-todays-green-consumer
3 Verweis 3 (Stand 03.09.2020) / https://www.forum-ng.org/de/aktuelles/aktivitaeten/aktivitaeten/980-fng-marktbericht-nachhaltige-geldanlagen-2018-deutschland.html

Das Business-Modell

Tomorrow hat ein noch offenes Feld im Markt des Smartphone-Bankings besetzt, in dem Tomorrow den Schulterschluss von modernem Banking und Nachhaltigkeitsanspruch konsequent umgesetzt hat.

Der Fokus der ersten Jahre lag auf der Entwicklung eines nachhaltigen und digitalen Girokontos. Dazu hat Tomorrow mit unserem kostenpflichtigen Tomorrow Zero das erste klimaneutrale Konto weltweit auf den Markt gebracht. Das Setting steht also. Deshalb setzt Tomorrow ab 2021 den Kurs auf Wachstum, um ihren Impact weiter auszubauen. Dafür plant Tomorrow die Internationalisierung für das kommende Jahr und arbeitet zusätzlich an weiteren Features zur Monetarisierung, wie einem zweiten Premium-Konto. Die Vision führt jedoch weit über mobiles Banking hinaus: Tomorrow will eine umfassende Plattform rund um nachhaltige Finanzen werden. Mit nachhaltigen Investment- und Vorsorgeprodukten, von denen erste bereits im kommenden Jahr an den Start gehen. Sowie mit Versicherungen, Krediten und Partnership-Programmen, nach strengsten Anforderungen an die möglichen Partner*innen sowie die Transparenz der Produkte.

Umsatzsäulen

Die Umsatzsäulen, die für Tomorrow aufgestellt werden, bestehen aus Umsätzen rund um das Girkonto, der Erweiterung unseres Produktportfolios und die Kreditvergabe.

Wo Tomorrow steht und wo sie hinwollen

Tomorrow will gemeinsam mit Ihnen Geld als Hebel nutzen und damit zu einem Teil der Lösung machen. Dafür musste Tomorrow im ersten Schritt erst einmal selbst Geld in die Hand nehmen und investieren: in den Aufbau der Plattform und eines großartigen Teams sowie in die Infrastruktur. Ganz konkret hat Tomorrow dafür bisher knapp 8 Mio. EUR aufgewendet. 37% dieser Gelder sind in Personalkosten geflossen, 31% in Banking-Kosten, 10% in Marketing und 22% in sonstige Kosten. Parallel dazu hat Tomorrow insgesamt knapp 222 TEUR an Umsätzen erzielt. Insgesamt bedeutet das, dass Tomorrow in den Jahren 2018-heute Verluste gemacht hat. Und das wird sich auch in der nahen Zukunft nicht ändern, denn Tomorrow wird erst im Laufe der nächsten zwei Jahre unsere Umsatz-Features ausrollen.

Die Umsatzplanung beruht auf einem 3-Säulen-Prinzip: Mit mehr Kontenmodellen, der Erweiterung des Produktportfolios inklusive nachhaltiger Investment-Möglichkeiten und der Kreditvergabe. Dafür will Tomorrow die Gelder des Crowdinvestings nutzen. Tomorrow ist davon überzeugt, dass es ihnen gelingen kann, in den nächsten Jahren ein Geschäftsmodell aufzubauen, das in jedem Sinne nachhaltig ist – auch in finanzieller Hinsicht. Der Grundbaustein dafür ist die schlanke Kostenstruktur. Die Technologie-Plattform, die für Tomorrow entwickelt wurde, ist in der Lage, eine große Menge an Kund*innen mit state-of-the-art Banking Services zu versorgen.

Wie kann ein zwei Jahre altes Unternehmen Banking-Dienste anbieten? Das funktioniert so:

Tomorrow arbeitet mit dem Berliner Unternehmen SolarisBank zusammen. Das heißt, dieses stellt Tomorrow seine Banklizenz und seine Kernbankensysteme zur Verfügung. Nach Abschluss einer Video-Identifikation, die für den Abschluss eines Tomorrow-Kontos notwendig ist, stehen den Kund*innen dann alle vorhandenen Finanzdienstleistungen zur Verfügung. Die Banklizenz und die Kernbankensysteme der SolarisBank zu nutzen, gibt Tomorrow den Raum, sich voll auf die Technologie der Plattform und auf die Kund*innen zu konzentrieren, um ihnen das bestmögliche Banking-Erlebnis zu bieten. Und auch dafür, sich sehr detailliert der Auswahl nachhaltiger Unternehmen und Projekte zu widmen, die Tomorrow nach strengsten Kriterien selektieren.

In Zukunft wird Tomorrow weitere Akteure einbinden, um noch mehr Services wie Investments, Kredite und Versicherungen anbieten zu können. Auch diese werden anhand der Auswahlkriterien geprüft und ausgewählt. Tomorrow bietet also die Plattform und das Interface, in die sie konsequent nachhaltige Services und Produkte integrieren, um den Kund*innen alle vorhandenen Finanzdienstleistungen anbieten zu können. Um Sie über die Entwicklungen und geplanten Projekte auf dem Laufenden zu halten, wird Tomorrow für alle Investor*innen halbjährliche Meet-ups einrichten und einen jährlichen Bericht veröffentlichen, um Ihnen größtmögliche Transparenz und auch die Möglichkeit zur Partizipation zu bieten.

Wie können wir Systeme verändern, die gegen die Zukunft arbeiten?

Das ist ein Leitgedanke, der die Tomorrow-Gründer auch vor Tomorrow bereits angetrieben hat. Alle drei sind erfahrene Unternehmer und Tomorrow nicht das erste Social Business, das sie mit aufgebaut und angetrieben haben. Jetzt lassen sie ihr Wissen gesammelt in die (Weiter-)Entwicklung von Tomorrow einfließen.

Inas Nureldin hatte vor rund drei Jahren die Idee zu Tomorrow, als er sich erstmals gefragt hat: Was macht eigentlich unser Geld die ganze Zeit? Und wie könnten wir es nutzen, um positiven Wandel zu erzeugen? Inas Antwort war der Beginn von Tomorrow. Damals hatte er „Muddy Boots“ verlassen – ein von ihm gegründetes Unternehmen, das Transparenz in die Wertschöpfungsketten der Lebensmittelbranche bringt. Mit seinem Team in Kairo, Deutschland und England hat er Kleinbäuer*innen in aller Welt mit internationalen Händler*innen vernetzt. Technologie nutzen, um positiven Impact zu leisten, ist also schon seit geraumer Zeit sein Thema.

Seit Anbeginn ist auch Michael Schweikart bei Tomorrow an Bord, als Co-Founder und Herr der Zahlen. Früher als Unternehmensberater im beschaulichen Erlangen, dann im Startup-Mekka Berlin. Zuletzt hat Michael die Plattform „jobs4refugees“ mit aufgebaut und geführt, auf der Geflüchtete einen Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt finden. Wie kann man etwas bewegen – und die Prozesse dafür schlank und effektiv organisieren? Das ist die Frage, die ihn täglich umtreibt.

Jakob Berndt ist der dritte Co-Founder im Bunde. Bis 2017 hat er das Social Business “Lemonaid & ChariTea” als Mitgründer und Geschäftsführer mit geleitet. Dort haben sie erfolgreich Entwicklungszusammenarbeit, Kulinarik und Zeitgeist zusammengeführt und dafür zahlreiche Preise gewonnen. Heute findet man die Premium-Softdrinks in über 15 Ländern. Sein Startpunkt war und ist, das komplexe Thema „Nachhaltige Finanzen“ auf einfache, ehrliche Weise zu den Menschen zu bringen. Denn es ist viel zu wichtig für die Nische.

Neben den Gründern besteht das Team von Tomorrow aus mittlerweile über 50 Mitarbeiter*innen, die gemeinsam täglich die Mission von Tomorrow vorantreiben. Allesamt Überzeugungstäter*innen, die in den verschiedenen Gewerken ihren Teil zu einem besseren Morgen beitragen. Die größten Teams sind dabei das Tech-Team mit 16 und das Support-Team mit 18 Mitarbeiter*innen. Denn Technologie ist das Herzstück von Tomorrow und die Kund*innen sowie ihre Zufriedenheit stehen für Tomorrow an höchster Stelle. Dazu kommen noch Business Intelligence, Business Development, Design, People & Culture, Impact und Marketing und Kommunikation.

Bei Tomorrow fließt kein Cent in Rüstung, Kohlekraft und andere Branchen, die sich negativ auf Mensch und Umwelt auswirken. Tomorrow finanziert ausschließlich nachhaltige und soziale Projekte. Je mehr Menschen sich beteiligen, desto größer ist der gemeinsame positive Einfluss. Aktuell hat Tomorrow gemeinsam mit seinen rund 40.000 Kund*innen über 70.000.000 m2 Regenwald und rund 11 Millionen Bäume geschützt sowie rund 17 Millionen Kilogramm CO₂ kompensiert und soziale Projekte im Globalen Süden finanziert.

Der Waldschutz

Der Waldschutz wird durch die Kartenzahlungen und die dadurch entstehende Interchange Fee finanziert. Bei jeder Kartenzahlung zahlt der*die Händler*in ca. 0,2% des Betrags einer Transaktion an die Bank, von der die Karte des Kunden stammt. So auch bei Tomorrow. Von dieser Summe wird wiederum ein Anteil für die tatsächliche Kostendeckung der Transaktionsabwicklung genutzt. Übrig bleiben im Durchschnitt ca. 0,13% jeder Transaktion. Diese Summe steckt Tomorrow komplett in Klimaschutz-Projekte. Konkret unterstützt Tomorrow damit ein Projekt in Portel, Brasilien. Die bedrohten Flächen dort werden ursprünglich von traditionellen Völkern bewohnt und bewirtschaftet. Schwache gesetzliche Regelungen bezüglich der Landnutzung führen dazu, dass diese Region stark von Abholzung gefährdet ist. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, wird das gefährdete Gebiet durch das Waldschutz-Projekt in mehrere Parzellen geteilt und jeweils streng überwacht. Auf diese Weise wird es vor einer ungewollten Übernahme durch die Agrar-Industrie geschützt und vor der illegalen Abholzung bewahrt. Die Bevölkerung wird zudem aktiv an dem Prozess beteiligt: die Ribeirinhos werden im Monitoring ausgebildet, sodass neben dem Schutz des Waldes auch noch Arbeitsplätze entstehen.

Die über Tomorrow-Zero finanzierten Projekte

Die Zero-Kund*innen unterstützen derzeit drei unterschiedliche Projekte im globalen Süden, durch welche das CO₂ kompensiert wird:

1. Biogasanlagen in Vietnam

Viele Menschen in Vietnam kochen noch immer mit Holz oder Holzkohle. Dabei werden klimaschädliche Emissionen freigesetzt. Eine saubere Alternative sind kleine Biogasanlagen, die direkt in den Haushalten zum Einsatz kommen und es Familien ermöglichen, organische Abfälle wie Tierdung in Energie zu verwandeln. Damit können zudem Gaslampen betrieben werden und als Nebenprodukt entsteht natürlicher Dünger, der günstiger und besser für die Böden ist als synthetische Mittel. Das Projekt verbessert zudem die gesundheitliche und soziale Situation der Menschen vor Ort, die nun saubere und erschwingliche Energie nutzen können.

2. Sauberes Trinkwasser in Uganda

Zwei Milliarden Menschen auf der Welt haben keinen Zugang zu Trinkwasser. Sie haben oft keine andere Möglichkeit als Wasser mit einfachsten Mitteln auf offenem Feuer abzukochen. Dadurch entstehen CO₂-Emissionen. Diese sollen im Rahmen des Programms „Improved Kitchen Regimes“ vermieden werden. Dafür werden zum Beispiel in Uganda Bohrlöcher angelegt und instand gehalten. Durch sie haben die Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser, ohne dass sie es abkochen müssen. An anderen Standorten sorgt das Projekt für die Nutzung effizienter Kochöfen, die weniger CO₂ verursachen. Neben der Einsparung von Treibhausgasen sorgt das Projekt auch für eine bessere Gesundheit der Menschen. Der Konsum von verunreinigtem Trinkwasser zählt zu den häufigsten Todesursachen in Afrika südlich der Sahara. Die Rauchentwicklung beim Abkochen des Wassers führt zu Atemwegserkrankungen, vor allem bei Frauen und Kindern.

3. Kleinbäuer*innen in Peru

Für das Klima ist der tropische Regenwald in Peru von unschätzbarem Wert, da er besonders viel CO₂ speichert. Doch er ist zunehmend bedroht. Immer größere Flächen werden abgeholzt und von illegalen Goldgräbern zerstört. Um den Regenwald zu schützen, unterstützt dieses Projekt 400 einheimische Familien in der Region. Die Kleinbäuer*innen bekommen die Rechte auf Land, auf dem sie zum Beispiel Paranüsse ernten können. Zudem erhalten die Bäuer*innen Mikro-Kredite und Unterstützung bei der Vermarktung und Weiterverarbeitung der Nüsse. So können sie sich eine Lebensgrundlage erarbeiten, die ohne die Abholzung des Regenwaldes auskommt.

Die SDGs und Investments von Tomorrow

Tomorrow hat sich mit seiner Impact-Strategie den Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen verpflichtet, welche diese 2015 als gemeinsame Ziele für eine nachhaltige Entwicklung beschlossen haben. In dem monatlichen Impact Report, den wir im Juni 2020 gestartet haben, legt Tomorrow nicht nur aufgeschlüsselt in Zahlen dar, was sie in jedem Monat gemeinsam mit der Community erreicht haben, sondern erklären anhand des Impact Investments auch, wie sie konkret zu den Zielen beitragen.

Aktuell arbeitet Tomorrow zusätzlich an eigenen nachhaltigen Investment-Produkten, mit denen sie Anfang 2021 an den Markt gehen. Für diese hat Tomorrow klare Auswahlkriterien definiert, um der Komplexität des Themas gerecht zu werden:

Nur Projekte, die zu den „Sustainable Development Goals“ der Vereinten Nationen einen Beitrag leisten, der „ESG-Evaluation“ standhält und in soziale und ökologische Anliegen einzahlen, erhalten potenziell eine Finanzierung. Anschließend bewertet ein unabhängiger und interdisziplinärer Impact Council diese Entscheidungen. Und erst dann werden die Projekte auf finanzielle Tragfähigkeit geprüft. Dies geschieht in Rücksprache mit dem Risikomanagement der Partner*innen. Die aktuellen Investments beschränken sich auf die Anlage unserer Kund*inneneinlagen. Auch diese werden nach den Anlagekriterien ausgewählt. Insgesamt investiert Tomorrow derzeit 19.450.000 Euro in folgende Investments:

Hinweis: Dieses Angebot richtet sich nicht an Staatsbürger*innen der Vereinigten Staaten von Amerika.

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