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Das Chancen-Profil von Vogtland

Bei der vorliegenden Kapitalanlage handelt es sich um die (Teil-)Finanzierung der energetischen Sanierung von zwei Immobilien. Daneben soll ein Teil der eingeworbenen Mittel für den Ankauf neuer, noch unbestimmter Objekte eingesetzt werden. Der in Aussicht gestellte Zinssatz von 6,00 % p.a. ist auf der Grundlage von konservativen Einnahmeerwartungen kalkuliert, wobei zur Tilgung der Nachrangdarlehen der Verkauf der Immobilien geplant ist.

Beide Objekte befinden sich bereits im Bestand der Markus Hörning GmbH. Die Wohnflächen sind derzeit voll vermietet. Vermieter und Mieter pflegen ein ausgesprochen harmonisches Miteinander auf Augenhöhe. Beide Objekte befinden sich in bester Zentrumslage in Lengenfeld und Reichenbach.

Das Nachrangdarlehen des Gesellschafters Markus Hörning an die Markus Hörning GmbH ist im Verhältnis zu den Nachrangdarlehen der Anleger auch relativ nachrangig.

Ein Creditreform-Auszug der Markus Hörning GmbH vom 18.03.2019 bescheinigt ihr eine „gute Bonität“. Die Ausfallwahrscheinlichkeit (Probability of Default) der Markus Hörning GmbH liegt nach Einschätzung der Creditreform bei 0,53%, was deutlich unter dem Durchschnitt in Deutschland liegt (1,41%, Stand 2018).

Die Provisionen werden von einem anderen Konto bedient, nicht von dem Unterkonto, auf welchem der Geldeingang von den Investoren stattfindet. D.h. die Markus Hörning GmbH finanziert die mit dem Nachrangdarlehen anfallenden Gebühren komplett aus dem vorhandenen Eigenkapital.

Die Markus Hörning GmbH hat sich zum Schutze der Anleger vertraglich verpflichtet, Immobilienverkäufe nur zu mindestens marktüblichen Konditionen („at arm’s length“) durchzuführen. Dies gilt insbesondere, wenn ein Verkauf an mit der Markus Hörning GmbH direkt oder indirekt verbundene natürliche oder juristische Personen erfolgt.

Die Markus Hörning GmbH ist ein wachsendes, prosperierendes Unternehmen, deren Protagonisten fest im Vogtland verwurzelt sind und einen hervorragenden Ruf als nachhaltige und solide aufgestellte Immobilienentwickler in der Region genießen. Das Unternehmen ist zum großen Teil eigenkapitalfinanziert. Der Immobilienmarkt im Vogtland entwickelt sich aktuell, wie auch anderenorts, sehr dynamisch. Hierzu wird auf die gesamtwirtschaftliche Situation sowie auf die Ausführungen zum Immobilien- und Mietermarkt unter Punkt 4.2 verwiesen.

Es sind derzeit noch sehr günstige Objekte im unsanierten Zustand am Markt zu erwerben, sofern die Liquidität des Käufers kurzfristig zur Verfügung steht. Die Markus Hörning GmbH sucht die Objekte nach strengen Kriterien aus.

Die Markus Hörning GmbH war in der Vergangenheit in der Lage, eine hohe Gesamtkapitalrentabilität (Kapitalrendite) zu erwirtschaften. Die Marge von vermarkteten Objekten der Markus Hörning GmbH und der anderen Unternehmungen der Gruppe aus der Vergangenheit lag im Schnitt bei 76,7 % zwischen Gesamtinvestition und Verkauf. Hierfür spielen insbesondere zwei Faktoren unter dem Aspekt der wirtschaftlichen Nachhaltigkeit eine ganz entscheidende Rolle:

Die Sondermarktsituation im nördlichen Vogtland / Südwestsachsen. Die Netto-Mietrenditen liegen im Durchschnitt deutlich über denen in größeren dt. Metropolen.

Die akribische Vorgehensweise bei der Auswahl und Prüfung der Mieterklientel sowie deren Einbeziehung in das Gesamtkonzept. Neben einer engen seit vielen Jahren gewachsenen Zusammenarbeit mit allen namhaften regionalen Wohnungsverwaltern, Maklern und Vermittlern sowie der Nutzung der mehr als 20 Immobilienportale zur Akquise einer gut situierten und bonitätsstarken Mieterklientel werden alle Mieter nicht nur einer mehrstufigen internen Prüfung unterzogen, sondern im Falle einer Entscheidung in das bestehende Wohnkonzept involviert. Eine bedingte Mitsprache und -gestaltung verstärkt deutlich den Grad sozialer Partnerschaft auf Augenhöhe und fördert zudem die Bindungswirkung der Mieter an das Mietobjekt, welches auf der Basis einer „partizipativen Entwurfsstrategie“ als Teil ihrer Identität in ihrem Wohnumfeld empfunden werden soll. Eine bisher gelungene und nachhaltige Strategie für Mieter und Vermieter.

Eine Nachschusspflicht der Darlehensgeber ist – wie bei allen öffentlich vertriebenen Vermögensanlagen – gesetzlich ausgeschlossen. Für den Anleger besteht also keine Verpflichtung, Zahlungen an die Emittentin zu leisten, die über die ursprüngliche Darlehenssumme hinausgehen.

Die aus dem Nachrangdarlehen eingeworbenen Mittel dienen überwiegend der Durchführung von energetischen Sanierungen, die nicht nur die Werthaltigkeit der bereits im Bestand befindlichen Objekte erhöhen, sondern auch durch hohe Energieeffizienz überzeugen sollen. Die bei beiden Objekten stattfindenden Sanierungsmaßnahmen sollen eine Energieeinsparung von durchschnittlich mindestens 12.000 kWh pro Jahr erwirken, was einer CO2-Einsparung von etwa 3 Tonnen entspricht[1]. Die Energieeinsparung zwischen 15-20% ergibt sich aus der Einsparung durch die neuen Heizkessel, die erhöhte Effizienz durch den Druckabgleich[2], die Dämm-Maßnahmen im Dach, die Sanierung von Treppenhaus und Keller sowie weiterer Maurer-, Innenputz-, Zimmerei-, Maler- und Fußbodenarbeiten.

[1]  Ausgehend von einem CO2-Emissionsfaktor für Erdgas in Höhe von 0,250 kg/kWh (http://www.kea-bw.de/service/emissionsfaktoren/)

[2] Durch einen adäquat ausgeführten Druckabgleich wird ein ausgewogener Volumenstrom im Heizkreislauf sichergestellt. Auf diese Weise soll gewährleistet werden, dass alle Heizkörper im Heizkreislauf entsprechend gleichmäßig mit Warmwasser versorgt werden und es zu einer gleichmäßigen Wärmeversorgung kommt.

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