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An dieser Stelle haben wir für Sie die häufigsten Fragen des Webinars vom 25.08.2020 zusammengefasst:

Unternehmensentwicklung & Marktpotenzial

Unverpackt wird gut angeommen und vervollständigt unser Portfolio. Das Bistro ist im Zuge der sechsten Ladeneröffnung in der Wilersdorfer Str. 58 (Berlin) eingeführt worden. Daher haben wir hierzu bisher noch keine Daten erheben können.

Es gibt ähnliche Konzepte im Online-Bereich, insbesondere in den USA. Offline ist unserer Kenntnis nach SIRPLUS das einzige Unternehmen, dass Einzelhandel mit überschüssigen Lebensmitteln unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit betreibt.

Im Augenblick verfolgen wir dieses Konzept nicht. Grundsätzlich ist das möglich, wir müssen die Belieferung aus Berlin heraus oder über ein neues regionales Lager sicherstellen.

SIRPLUS ist bisher lediglich in Berlin vertreten. Unter dem folgenden Link finden Sie die Adressen aller existierender Rettermärkte: https://sirplus.de/pages/rettermarkte-in-berlin

Franchise

Ja es ist definitiv geplant zukünftig auch in anderen Regionen in Deutschland Fuß zu fassen. Allerdings sind die Auswirkungen der Coronakrise aktuell schwer abschätzbar. Daher liegen die Pläne dazu aktuell auf Eis.

Bitte haben Sie Verständnis, dass SIRPLUS aufgrund der aktuellen Situation mit der Corona-Pandemie derzeit keine öffentlichen Informationen zu einem möglichen Franchisekonzept ausgibt, außer, dass SIRPLUS jetzt erstmal die Entwicklung der bestehenden Rettermärkte abwartet sowie die bestmögliche Nachbarschaft und Größe der bestehenden Rettermärkte auswerten muss.

Bitte haben Sie Verständnis, dass SIRPLUS aufgrund der aktuellen Situation mit der Corona-Pandemie derzeit keine öffentlichen Informationen zu einem möglichen Franchisekonzept ausgibt.

Bitte haben Sie Verständnis, dass SIRPLUS aufgrund der aktuellen Situation mit der Corona-Pandemie derzeit keine öffentlichen Informationen zu einem möglichen Franchisekonzept ausgibt.

Finanzprodukt

Wir sind auch mit unserer Bank und der KfW im Gespräch. Für uns ist Crowdinvesting sehr attraktiv, es passt zu unserer Philosophie und wir gewinnen mit jedem Anlager eine*n Botschafter*in, die SIRPLUS weiter bekannt macht und unterstützt.

Einen Überblick über den genauen aktuellen Stand der Crowdinvesting-Kampagne gibt es nicht. Zum Zeitpunkt des Webinars wurden bereites 747.400 Euro an SIRPLUS vermittelt. Über die Social-Media-Kanäle und Newsletter von SIRPLUS und WIWIN werden in regelmäßigen Abständen Updates zum Stand der Kampagne veröffentlicht.

Wenn die 900.000 Euro nicht vollständig eingesammelt werden können, steht SIRPLUS lediglich das bis zum Zeitpunkt der Beendigung des öffentlichen Angebotes der Vermögensanlage bereits eingesammelte Kapital zur geplanten Mittelverwendung zur Verfügung. Für die geplante Mittelverwendung lesen Sie sich bitte das Vermögensanlagen-Informationsblatt und die Anlegerbroschüre von SIRPLUS durch. Beide Dokumente finden Sie hier.

Bisher gab es bei WIWIN auf der Plattform noch kein Projekt, welches insolvent oder zahlungsunfähig geworden ist. Dies stellt natürlich keine Garantie für bestehende oder zukünftige Projekte auf der Plattform dar. Geldanlagen sind immer mit Risiko behaftet und können unter gewissen Umständen auch zum vollständigen Verlust des eingesätzten Vermögens führen

Geschäftsmodell

Es ist nicht richtig, dass Supermärkte Waren, die das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) überschritten haben, nicht verkaufen dürfen. Lediglich Lebensmittel, die sehr sensibel sind wie z.B. Hackfleisch, rohe Eierspeisen oder frischer Fisch, dürfen nach Ablauf vom Verbrauchsdatum in Deutschland nicht mehr verkauft und sollten auch nicht mehr verzehrt werden. Vielleicht hast Du selber schon einmal gesehen, dass teilweise in Supermärkten Waren vergünstigt angeboten werden, die das MHD überschritten haben. Generell ist es so, dass im Handel ein abgelaufenes MHD nicht dazu führt, dass die betreffende Ware nicht mehr verkauft werden darf. Der Händler ist jedoch dazu verpflichtet zu kontrollieren, ob die Ware noch einwandfrei ist. Ist dies nicht der Fall, so darf sie nicht im Verkauf verbleiben. Wenn sie jedoch nach Ermessen des Anbieters (Inverkehrbringers) noch genießbar ist, so darf sie weiterhin verkauft werden. Eine Frist, wie lange dies geschehen darf, gibt es nicht. Der Inverkehrbringer ist jedoch dazu verpflichtet, die Kund*innen auf die Überschreitung des MHD aufmerksam zu machen. Supermärkte, denen das Testen der betroffenen Lebensmittel zu aufwendig ist, entnehmen die Waren aus dem Sortiment und entsorgen diese Lebensmittel oder spenden sie an gemeinnützige Organisationen wie die Tafeln und foodsharing. Dadurch, dass wir bereits viele Partner haben, können wir Lebensmittel beschaffen, die schon vor dem Eintreffen im Einzelhandel abgelaufen sind oder nur noch weniger als 50% Restlaufzeit haben und somit von Zentrallagern nicht mehr angenommen werden. Wir sorgen dafür, dass die Waren wieder zurück in den Kreislauf gebracht werden und freuen uns über jede Unterstützung!

Es ist Teil unserer Mission darauf aufmerksam zu machen, dass Lebensmittel auch nach Ablauf des MHD verzehrt werden können. Wir würden es begrüßen, wenn das MHD überarbeitet und entschärft wird, so dass das MHD tatsächlich näher bei dem Datum liegt, ab dem ein Lebensmittel wirklich nicht mehr genießbar ist (ähnlich zum Verbrauchsdatum). Genug überschüssige Lebensmittel, die wir retten können, würde es weiterhin noch geben. Wir halten es aber für unwahrscheinlich, dass das MHD abgeschafft wird, weil es für den etablierten Lebensmittelhandel wichtig bezüglich der Abgrenzung der Haftung gegenüber den Kund*innen ist.

„Surplus“ steht in verschiedenen Sprachen (z.B. Englisch, Französisch ) für Überschuss. Das passt sehr gut zu uns. Mit dem „i“ symbolisieren wir, dass wir diesen „Surplus“ wie ein englischer Sir bequem, elegant und zuverlässig unseren Kunden über unseren Onlineshop und die Rettermärkte zugänglich machen, so dass jeder Teil der Lösung werden kann. Der Name wird sehr gut von unseren Kund*innen angenommen. Daher ist aktuell auch kein Namenswechsel geplant.

Allgemeines

Wir machen durch unser Geschäftsmodell auf die ethischen und ökologischen Probleme der Verschwendung aufmerksam und schärfen das Bewusstsein, was schief läuft und dass jede*r einen Beitrag dagegen leisten kann. So haben wir schon über 15 Millionen Menschen mit unser Botschaft erreicht und tragen somit zum Umdenken und wertschätzenderen Umgang mit Lebensmitteln bei. Im ganz großen Maßstab gesehen führt weniger Lebensmittelverschwendung in Deutschland und Europa dazu, dass mit den vorhandenen Ressourcen mehr Menschen ernährt werden können bzw. mit weniger Ressourceneinsatz alle ernährt werden können.

Wir spenden für jeden Online-Einkauf den Gegenwert von drei Mahlzeiten an die Welthungerhilfe, die sich intensiv für eine gerechtere Verteilung der Ressourcen einsetzt.

Allein durch unsere Geschäftstätigkeit werden bei Verbrauchern und auch unseren Partnern die Sinne dafür geschärft, was Lebensmittelverschwendung bedeutet. Wir haben mit der Botschaft schon über 15 Millionen Menschen erreicht und gezeigt, dass jede*r auch bei sich zu Hause, wo 50% der Verschwendung stattfindet, etwas tun kann. Auf Herstellerseite haben wir in mehreren Fällen schon konkret erreicht, dass sich Abläufe, die zu Verschwendung führen, ändern, und wir insgesamt das Thema der Lebensmittelrettung und Wertschätzung in die Mitte der Gesellschaft gebracht haben.

Das ist sehr schwer zu messen, aber ein Thema, mit dem wir uns beschäftigen. Grundsätzlich ist es so, dass die Herstellung und Verpackung von den Lebensmitteln , die wir retten, sehr ressourcenintensiv ist. Im Verhältnis dazu kommt durch unsere Geschäftstätigkeit sowie den Versand zu den Kund*innen nur ein Bruchteil der Treibhausgase hinzu im Verhältniss zu den Treibhausgasen die durch die Rettung der Lebensmittel eingespart werden. Auch wenn es uns nicht gäbe, müssten die überschüssigen Lebensmittel ja unter weiterem Ressourceneinsatz entsorgt oder verwertet werden und zusätzlich stattdessen weitere hergestellt werden.

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