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Das Angebot im Detail

Anbieterin und Emittentin der vorliegenden Kapitalanlage ist die „WIWI Windkraft GmbH & Co. Kriegsfeld KG“, Schneebergerhof 14, 67813 Gerbach. Die Gesellschaft ist auf unbestimmte Zeit errichtet.

Der Haupttätigkeitsbereich der Emittentin besteht in der Errichtung sowie dem Betrieb von Windkraftanlagen. Die Gesellschaft ist zu allen in direktem oder indirektem Zusammenhang stehenden Geschäften und Maßnahmen befugt.

Nachrangige Inhaberschuldverschreibung

Die Mindestzeichnung beträgt 500,00 Euro. Anlagebeträge müs-sen durch 500 teilbar sein.

300.000,- Euro

Die Laufzeit der nachrangigen Schuldverschreibung endet am 31. Dezember 2023, soweit nicht zuvor eine Kündigung aus wichtigem Grund erfolgt ist.

Ein ordentliches Kündigungsrecht des jeweiligen Anleihegläubigers besteht nicht. Ein etwaiges Recht zur außerordentlichen Kündigung der nachrangigen Teilschuldverschreibungen aus wichtigem Grund bleibt hiervon unberührt (§ 10 der Anleihebedingungen).

4% p.a. des Nennbetrages für die Zeit bis einschließlich 31. Dezember 2023. Sind Zinsen für einen Zeitraum von weniger als einem Jahr zu berechnen, erfolgt die Berechnung auf den Tag genau nach der Methode act/act. Die Zinsen werden jährlich nachträglich an jedem Zinstermin fällig. Zinstermin ist jeweils der 31. Dezember eines jeden Jahres. Die erste Zinszahlung ist am 31. Dezember 2019 fällig.

Die Anleiheschuldnerin verpflichtet sich vorbehaltlich des Nachrangs der Anleihebedingungen, die nachrangigen Teilschuldverschreibungen zum Nennbetrag am ersten Bankarbeitstag nach dem Ende der Laufzeit zurückzuzahlen.

Der voraussichtliche Nettoemissionserlös in Höhe von Euro 260.000,- soll für die Finanzierung der Geschäftstätigkeit der Tochtergesellschaft (Windpark Hornberg GmbH & Co. KG) der Emittentin verwendet werden. Die Windpark Hornberg GmbH & Co. KG wird die Mittel wiederum in die Errichtung und den Betrieb von vier Windkraftanlagen vom Typ E-115 mit jeweils drei Megawatt Nennleistung auf 149m Nabenhöhe, konkret des „Windparks Hornberg“ verwenden.

Es wird kein Agio erhoben.

Das Wertpapier richtet sich an in Bezug auf Wertpapiere kenntnisreiche Privatkunden im Sinne des § 67 Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG), die sich insbesondere mit dem Emittenten und mit den Risiken der Anlage intensiv beschäftigt haben und die einen Verlust des investierten Genussscheinbetrags bis hin zum Totalverlust (100 % des investierten Betrags) hinnehmen könnten. Falls der Anleger den Erwerb des Wertpapiers fremdfinanziert, sollte er nicht auf Rückläufe aus dem Wertpapier angewiesen sein, um den Kapitaldienst für die Fremdfinanzierung leisten zu können. Bei dem Wertpapier handelt es sich um ein Risikokapitalinvestment mit mittelfristigem Anlagehorizont (3 Jahre). Es ist nicht zur Altersvorsorge und nicht für Anleger geeignet, die kurzfristigen Liquiditätsbedarf haben.

Das Angebot richtet sich ausschließlich an Anleger (natürliche Personen), die ihren Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland haben und in Deutschland bei einer Bank bzw. einem Kreditinstitut ein Girokonto unterhalten.

Der Anleger erzielt Einkünfte aus Kapitalvermögen, sofern er als natürliche Person in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtig ist und seinen Genussschein im Privatvermögen hält. Die Einkünfte werden mit 25,00 % Kapitalertragsteuer zzgl. 5,50 % Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer besteuert. Bei Anlegern, die mittels einer Kapitalgesellschaft in den Emittenten investieren, unterliegen die Gewinne aus den Finanzierungen der Körperschaftsteuer und der Gewerbesteuer. Die Steuerlast trägt jeweils der Anleger. Im Übrigen hängt die steuerliche Behandlung von den persönlichen Verhältnissen des jeweiligen Anlegers ab und kann künftig Änderungen unterworfen sein. Zur Klärung individueller steuerlicher Fragen sollte der Anleger einen steuerlichen Berater einschalten.

Anleger sollten sich im Hinblick auf ihre individuelle Situation von ihrem Steuerberater beraten lassen.

Bei dem Wertpapier handelt es sich um eine nachrangige Inhaberschuldverschreibung. Die Nachrangforderungen des Anlegers treten im Falle der Eröffnung des Insolvenz-verfahrens über das Vermögen der Emittentin im Rang hinter die Forderungen im Sinne von § 39 Absatz 1 Nr. 1 bis 5 der Insolvenzordnung zurück., das heißt, der Anleger wird mit seinen Forderungen erst nach vollständiger und endgültiger Befriedigung dieser Forderungen berücksichtigt. Der Anleger trägt daher ein unternehmerisches Risiko, das höher ist als das Risiko eines regulären Fremdkapitalgebers. Der Anleger wird dabei nicht selbst Gesellschafter der Emittentin und erwirbt keine Gesellschafterrechte. Es handelt sich nicht um eine soge-nannte mündelsichere Beteiligung, sondern um eine unternehmerische Finanzierung mit eigenkapitalähnlicher Haftungsfunktion.

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