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Die Projektdetails von Windrad Olsbrücken

Standortkarte mit eingezeichnetem Windrad

Bei dem Windrad Olsbrücken handelt es sich um eine in fortgeschrittener Planung befindliche Windenergieanlage des Typs „Vestas V-126“ mit einer Nabenhöhe von 137 Metern und einer Nennleistung von 3,3 Megawatt (MW), die ca. 14 Kilometer nördlich von Kaiserslautern, nahe der rheinland-pfälzischen Ortsgemeinde Olsbrücken entstehen soll. Nach ihrer Fertigstellung soll die Anlage einen durchschnittlichen Jahresenergieertrag von mehr als 8 Mio. Kilowattstunden (kWh) erzeugen. 

Die Strommenge von mehr als 8 Mio. kWh entspricht der Menge, die benötigt wird, um ca. 3.000 Privathaushalte pro Jahr mit klimafreundlichen Windstrom zu versorgen. Im Vergleich zu Kohlestrom werden somit über 6.000 Tonnen CO2 eingespart. Die durch die Kapitalanlage eingeworbenen Mittel sollen ausschließlich zur Finanzierung des Abschlusses der Projektentwicklung, der Errichtung sowie der ersten Phase des Betriebszeitraums der Windenergieanlage „Windrad Olsbrücken“ verwendet werden.  

Das Windprojekt unterstützt zwei Ziele der Sustainable Development Goals (kurz SDG) der UN. Diese insgesamt 17 Ziele dienen der Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene. 

Konkret werden die beiden Ziele 7 und 13 unterstützt. 

  • Ziel 7: Zugang zu bezahlbarer, verlässlicher, nachhaltiger und moderner Energie für alle sichern
  • Ziel 13: Umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen ergreifen

Projektgesellschaft und künftige Betreiberin der Windenergieanlage ist die „Windrad Olsbrücken GmbH & Co. KG“. Dieser wurde im vergangenen Jahr eine Genehmigung nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG-Genehmigung) für den Bau und Betrieb einer Windenergieanlage des Typs Vestas V-126 erteilt. Seit der öffentlichen Bekanntmachung der Genehmigung sowie der darauffolgenden gesetzlichen Widerspruchsfrist sind keine Widersprüche Dritter gegen die Genehmigung eingegangen. Darüber hinaus wurde im Juni 2020 der zukünftige Vergütungstarif für die Neuanlage im Ausschreibungsverfahren der Bundesnetzagentur gesichert. Mit einem Zuschlag in Höhe von 6,20 Cent pro Kilowattstunde hat das Windrad Olsbrücken den derzeit höchstmöglichen Einspeisetarif gemäß den Bestimmungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) erzielt. Dieser Zuschlag wird noch um einen sogenannten Standortgütefaktor ergänzt, so dass der voraussichtliche Vergütungstarif der Anlage bei knapp 8 Cent pro kWh liegen wird. Diese Vergütung ist für die zwanzigjährige EEG-Betriebsphase der Windenergieanlage gesetzlich garantiert. 

Aufnahme einer Vestas V-126. Dieser Anlagentyp ist für das Windprojekt Olsbrücken vorgesehen und bereits nach BImSchG genehmigt worden. Das Bild wurde freundlicherweise von Vestas Wind Systems A/S zur Verfügung gestellt.

Alle für die Errichtung und den Betrieb des Windrads Olsbrücken sowie den Netzanschluss erforderlichen Grundstücksflächen werden über die gesamte Projektlaufzeit schuldrechtlich und dinglich gemäß den derzeit marktüblichen Anforderungen projektfinanzierender Banken gesichert. Die Windkraftanlage wird dabei von der Herstellerfirma Vestas errichtet. Des Weiteren wurde ein Generalübernehmer damit beauftragt, die Windenergieanlage in Übereinstimmung mit der BImSchG-Genehmigung schlüsselfertig und vergütungsfähig im Sinne des EEG zu errichten und netzkonform in Betrieb zu nehmen. Für die Erbringung dieser Leistungen fallen Kosten an, die je nach Projektfortschritt bezahlt und sowohl durch das Anleihekapital als auch durch einen noch abzuschließenden Bankkredit finanziert werden sollen. Erste bauvorbereitende Maßnahmen sollen im Herbst 2021 stattfinden. Die Inbetriebnahme der Anlage wird voraussichtlich im April 2022 erfolgen.

Das Gesamtinvestitionsvolumen inklusive aller Finanzierungsnebenkosten und Gebühren beläuft sich auf 7,215 Mio. Euro netto. Die langfristige Projektfinanzierung auf Ebene der Windrad Olsbrücken GmbH & Co. KG wird über eine Bank erfolgen, mit der ein Fremdkapitalvolumen in Höhe von 6 Mio. Euro vereinbart werden soll. Daraus ergibt sich ein Eigenkapitalbedarf der Projektgesellschaft in Höhe von etwa 1,215 Mio. Euro. Das Eigenkapital wird durch die Emittentin, die Wi IPP GmbH & Co. KG, in die projektumsetzende Windrad Olsbrücken GmbH & Co. KG eingezahlt werden. Das durch die vorliegende Anleihe eingeworbene Kapital dient hauptsächlich der Finanzierung und teilweisen Refinanzierung des von der finanzierenden Bank geforderten Eigenkapitalanteils der Windrad Olsbrücken GmbH & Co. KG. Die ratierliche Tilgung und Verzinsung der Schuldverschreibung soll durch die laufenden Ausschüttungen der Projektgesellschaft an die Emittentin bedient werden. Diese Ausschüttungen werden wiederum durch die Erträge der Windenergieanlage erwirtschaftet. Die Tilgung zum Laufzeitende der Schuldverschreibung soll entweder aus dem Verkauf des Projekts oder über eine gegebenenfalls erforderliche Anschlussfinanzierung erfolgen. 

Für die Einschätzung des Windertragspotentials am Standort Olsbrücken wurden zwei voneinander unabhängige Ertragsgutachten erstellt. Der aus beiden Gutachten ermittelte Durchschnittswert, welcher im langjährigen Mittel mit einer Wahrscheinlichkeit von 75 Prozent nicht unterschritten wird (P75-Wert), wurde für die Wirtschaftlichkeitsplanung des Windrads Olsbrücken herangezogen. Somit wurde eine Jahresstromproduktion von rund 8,137 Mio. kWh zugrunde gelegt. Die untenstehende Tabelle fasst die Ergebnisse der beiden Gutachten auf einen Blick zusammen. 

Da der Vergütungstarif in Höhe von 7,99 Cent (anzulegender Wert gem. § 36h EEG) für jede erzeugte Kilowattstunde Strom gesetzlich festgelegt ist und der zuständige Verteilnetzbetreiber zur vorrangigen Abnahme des erzeugten Windstroms gesetzlich verpflichtet ist, werden die Umsatzerlöse des Windrads Olsbrücken auf Basis der gutachterlich ermittelten Winderträge über die gesamte Betriebsphase prognostiziert. Auf der Ausgabenseite basieren die Planzahlen, mithin die Betriebskosten der Projektgesellschaft auch über die Laufzeit der nachrangigen Schuldverschreibung hinweg, insbesondere auf langjährig abgeschlossenen Vollwartungsverträgen und umfangreichen Versicherungspaketen. 

Die Wi IPP GmbH & Co. KG ist Emittentin dieser Kapitalanlage und alleinige Kommanditistin der Windrad Olsbrücken GmbH & Co. KG. Ihr Geschäftszweck besteht in der Beteiligung an Gesellschaften, die Erneuerbare-Energien-Anlagen betreiben. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Kaiserslautern unter dem Aktenzeichen HRA 30645 eingetragen. Alleiniger Kommanditist der Wi IPP GmbH & Co. KG ist Matthias Willenbacher.

Die Windrad Olsbrücken GmbH & Co. KG ist die künftige Betreiberin des derzeit in Planung befindlichen Windrads Olsbrücken und Inhaberin der für den Bau der Windkraftanlage erforderlichen Projektrechte. Die Gesellschaft ist unter dem Aktenzeichen HRA 43724 beim Amtsgericht Mainz eingetragen. Ihr Unternehmensgegenstand besteht in der Errichtung sowie in dem Betrieb von Windkraftanlagen. Alleinige Kommanditistin der Windrad Olsbrücken GmbH & Co. KG ist die Wi IPP GmbH & Co. KG.

Die wiwi Beteiligungs GmbH trägt als Komplementärin die persönliche Haftung und übt die Geschäftsführung für die Emittentin sowie die Projektgesellschaft aus, hält aber weder an der Wi IPP GmbH & Co. KG noch an der Windrad Olsbrücken GmbH & Co. KG Kapitalanteile. Die wiwi Beteiligungs GmbH verfügt über ein Stammkapital von 25.000,- Euro und ist unter dem Aktenzeichen HRB 32249 beim Amtsgericht Kaiserslautern eingetragen. Alleiniger Gesellschafter ist Matthias Willenbacher 

Hinweis: Dieses Angebot richtet sich nicht an Staatsbürger*innen der Vereinigten Staaten von Amerika.

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